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Soft opening in der Stadtgalerie

Freitag, 9. April, von 15.00 bis 19.00 Uhr

Die Arbeit des aus Guatemala stammenden und in Wien lebenden Malers Carlos Perez ist ein Synonym für zynischen Realismus, der in visuellen Codes abweicht, um das Lebendige in der Gesellschaft auszudrücken. Das Leiden und die Kritik von Gesellschaften, die in figurative Gemälde übersetzt werden, drücken die Authentizität eines persönlichen Gefühls in Bezug auf die Art und Weise aus, wie der Mensch seinen Problemen begegnet.
Fasziniert von der unglaublichen Vielfalt des Lebens malt er seine magnetisierenden Bilder mit unruhiger Pinselführung, in expressiver Malweise und mit fast unbeschränkter Palette. Er kombiniert verschiedene Techniken wie Öl, Acryl und Spray um die charakteristische geheimnisvolle Stimmung seiner symbolischen Ensembles zu schaffen.

Ausstellungstext von Guilherme Pires Mata
Die neue Ausstellung von Carlos Perez in der Galerie raumimpuls Sin recuerdos no hay memoria, schlägt eine Reflexion zwischen persönlichem und kollektivem Gedächtnis (Memoria) vor. Die Auswahl und Ausschnitte von anonymen Social-Media-Bildern werden durch seine neoexpressionistischen Gesten in neue Bilder übertragen, die die eingefangenen Kräfte von universellen Affekten im expressiven Effekt widerspiegeln.
Affektive Expression und expressiver Effekt bilden die dialogischen Praxi seiner Malerei, welche zugleich Bild in Gedächtnisbild und Gedächtnisbild in Tafelbild umwandeln.
Perez’ Bilder expressiven Effekts entstehen nicht nur aus der Kraft und Bewegung seiner Gesten, sondern auch von dem wechselnden Austausch der Basis der Farbe bei der Bildkomposition. Acryl, Acryllack, Öl, Ölkreide, Spraydose unter anderen, werden in ihrer Bindungsfähigkeit herausgefordert, sodass die Ausdifferenzierungen und Vermischung von sich nicht untereinander auflösenden Chemikalien eine der materiellen Charakteristiken der Farbekomposition ausmacht.
Die Vielheit der malerischen Techniken und die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der malerischen Gesten dialogisieren mit der konzeptuellen Reduktion von Hintergrund und Figur. Die Hintergründe sind oft abstrakte Muster und gehorchen manchmal nicht der klassischen Perspektive, während die Merkmale in den Gesichtern der Figuren auch zur Abstraktion tendieren, sodass Persönlichkeitsmerkmale suspendiert und als Frage gestellt sind.
Indem die menschlichen Figuren nicht mit spezifischer und erkennbarer Physiognomie gestaltet und die Hintergründe nicht deskriptive Räume sind, werden die Dialoge zwischen Bild und Betrachter von Geheimnissen regiert. Da die Augen der Porträtierten kaum zu sehen sind, wird das in der Rezeption stattgefundene Spiel zwischen Identifikation und Entfremdung nicht nur von der okularen Konfrontation betrieben, sondern auch und vor allem von dem expressiven Effekt der Malerei und der affektiven Disposition der Rezipienten.
„Sin Recuerdos no hay Memoria“ fordert unsere Wahrnehmung heraus, zur Praxis des Nachforschens unserer individuellen Gedächtnisse in den sozialen Bildgedächtnissen, in den Bildern, die für jede und jeden aufgeteilt werden können.

Red Bird – Acryl, Öl und Ölkreide auf Leinwand – 180 x 140 cm – 2019 zVg
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