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Kolumne

Eine Frage der Psychohygiene

Für eine Lokalzeitung wie den „Ybbstaler“ waren die beiden Pandemiejahre redaktionell alles andere als leicht, wurde doch das gesellschaftliche Leben, über das es zu berichten gäbe, mit Lockdowns so gut wie auf Null reduziert. Diese Phase scheint, zumindest vorerst, beendet zu sein und die Menschen freuen sich wieder, hinaus zu dürfen, sich zu treffen und das Gemeinsame zu genießen.
Am vergangenen Wochenende war dies in ganz besonderer Weise zu spüren und zu erleben. Als Redakteur war ich bei mehreren Veranstaltungen wie dem Almwandertag, der Goldhauben-Wallfahrt, dem Jubiläumskonzert der Chorvereinigung „Cantores Dei“ oder dem Musizieren beim Türkenbrunnen am Sonntagberg dabei. Überall war die Freude zu spüren, sich zu treffen und gemeinsam schöne Stunden zu erleben.
Gerade in Zeiten der multiplen Krisen ist so eine Psychohygiene von unschätzbarem Wert. Täglich sehen, hören und lesen wir von Krieg, Naturkatas­trophen und werden mit enormen Preissteigerungen konfrontiert. Kein Wunder, wenn einem
dabei Zukunftsängste überkommen und die sprichwörtliche Decke auf den Kopf zu fallen droht.
Leider kommt zu all dem auch eine innenpolitische Szenerie, die den Menschen nicht ein Quäntchen an Zuversicht vermittelt, sondern mit Inbrunst den Dissens sucht und ihn auch lebt. Ich meine aber nicht, dass uns rosa Brillen aufgesetzt und uns eine heile Welt vorgegaukelt werden sollte – sie ist es definitiv nicht. Die Regierung mag einiges, manche werden sagen vieles, aber bei Weitem nicht alles falsch machen. Und in Krisenzeiten wie diesen kann und darf sich auch die Opposition, der politische Mitbewerb nicht aus der Verantwortung ziehen und muss Verantwortung übernehmen.
Zur Lösung oder zumindest Linderung der meisten Probleme gibt es eben kein einfaches Rezept, wie uns gerne all jene, die gerade nicht an der Macht sind, suggerieren wollen. Ein Beispiel: Heute wird beklagt, dass wir uns niemals in diese Gas-Abhängigkeit von Putins Russland hätten begeben dürfen. Die, die jetzt die Regierung dafür geißeln, hätten im Falle eines Gasverzichts aus Russland wohl gewettert, wie blöd es sei, im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft auf günstiges Gas aus Russland zu verzichten. Solche Beispiele gäbe es viele, nur sind wir eben keine „Insel der Seligen”, schon gar nicht, was unsere wirtschaftliche Potenz betrifft. Wir sind eben mit anderen vernetzt und können unsere Brötchen nicht alleine backen. Es gibt auch keine Patentlösungen gegen die Teuerung und wer uns einreden will, wir müssten einfach nur einen Preisdeckel drauf setzen und das war’s, der ist in höchstem Maß unseriös.
Also zu erwarten, etwas Trost und Zuversicht in schwierigen Zeiten von unseren Politikern vermittelt zu bekommen, ist eine Illusion. Die sind mit sich und ihren Machtgelüsten vollauf ausgelastet. Bleibt nur, uns selbst um unsere Psychohygiene zu kümmern und das gelingt am Besten bei einem Serenadenkonzert der „Cantores Dei“, beim Wandern auf der Alm oder bei einem Trachtentreffen mit Freunden.

 

 

Fritz Stummer

 

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