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Citybahn nur mehr bis zur HTL

Waidhofen. Verkürzung der Bahn­strecke bringt Vorteile für die Entwicklung der Stadt. Gewerbegebiete sollen entstehen und Radweg wird optimiert.

Gemunkelt wurde schon seit Längerem, nun ließ Bgm. Krammer die Katze aus dem Sack. Die Citybahn zwischen Hauptbahnhof und Gstadt wird verkürzt und nur noch wegen des Schülertransports bis zur HTL geführt. Eine diesbezügliche Vereinbarung traf der Waidhofner Bürgermeis-
ter bereits mit Finanz- und Verkehrs-LR Ludwig Schleritzko und der NÖVOG, die die Citybahn in Waidhofen betreibt.
Bgm. Krammer spricht von einer mehrfachen Win-win-Situation für die Stadt durch diese Verkürzung der Bahnstrecke.
Einerseits kann der Radweg vom Hauptbahnhof durch die Stadt ab der HTL auf der Bahntrasse und ab Kreilhof auf den Begleitwegen bis Gstadt und danach über die alte Eisenbahnbrücke geführt und so optimal an den Ybbstalradweg auf Ybbsitzer Gemeindegebiet angebunden werden. Durch die Verkürzung ist eine Steigerung der Taktfrequenz möglich und macht die verbleibende Citybahn für die Fahrgäste noch attraktiver. „Ab der HTL nutzen nur etwa 30 bis 40 Personen die Citybahn. Auf dieser Strecke stehen aber auch die Busse der Mostviertellinie zur Verfügung“, so Krammer.
Zweitens ermöglicht die Auflassung der Bahn zwischen Kreilhof und Gstadt ein zusammenhängendes Betriebsgebiet von insgesamt etwa 40.000 m². „Wir benötigen für die Neuansiedlung von Betrieben und für Erweiterungen bestehender Betriebe dringend Flächen, die wir so bekommen werden. Kommen zu den bereits gewidmeten Arealen dann die von der Citybahn belegten Flächen hinzu, steigern wir das Betriebsgebiet um 30 % auf insgesamt 40.000 m²“, so der Bürgermeister in seiner Argumentation.
Ein weiterer Grund für die Kürzung der Bahnstrecke ist ein finanzieller. Durch die neue Eisenbahnkreuzungsverordnung ist die Stadt künftig verpflichtet, 50 % der Kosten für die Sicherung der Eisenbahnkreuzungen mitzufinanzieren. „Laut NÖVOG stehen derzeit rund zwei Millionen € beim derzeitigen Bestand der Citybahn im Raum. Weniger Eisenbahnkreuzungen heißt für die Stadt weniger Kosten“, so Krammer pragmatisch. Diese Kostenersparnis will die Stadt in ein neues Mobilitätskonzept für den ländlichen Raum investieren und hat dazu bereits grünes Licht seitens des Landes erhalten. Dabei geht es um ein Anrufsammeltaxisystem wie es bereits in Korneuburg erfolgreich erprobt wird. Lesen Sie dazu den Beitrag auf Seite 2.
In der kommenden Gemeinderatssitzung am 29. April wird über diese Verkürzung der Citybahn bereits abgestimmt. Krammer ist Realist und rechnet mit keiner einhelligen Zustimmung, ist aber überzeugt, mit dieser „Win-win-win-win-Situation“, wie er es nennt, den richtigen und zukunftsorientierten Weg für die Stadt einzuschlagen.