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Zur Götterparty in die Unterwelt

Premiere von „Oper rund um“ mit Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“
wurde zu einem göttlichen Musikvergnügen.

Bunt, witzig und bisweilen frech und frivol präsentiert sich heuer die „Oper rund um“ in Waidhofen. Das Opernformat, das immer neue Spielorte aufsucht, macht mittlerweile zum vierten Mal in Folge in Waidhofen Station.
Heuer steht auf dem Spielplan die Jacques Offenbach Operette „Orpheus in der Unterwelt“ und Regisseurin und „Oper rund um“-Gründerin Anna Katharina Bernreitner hat wieder ein Feuerwerk an Ideen gezündet. Die studierte Opernregisseurin, die bereits für „Oper rund um“ mit dem österreichischen Theaterpreis und dem NÖ Kulturpreis ausgezeichnet wurde, setzt Jupiter & Co. in der Eishalle in Zell fulminant in Szene, und das in ihrer typischen und unkonventionellen Art. Das Bühnenbild ist ein schlichtes Baugerüst, auf dem die göttlichen Darsteller hinauf in den Olymp turnen und hinab in die Unterwelt, zur göttlichen Party, in eine Rollschuhdisco, steigen.
Ein ganz wesentliches Element dieser Inszenierung sind auch die Kostüme, die voll von Kreativität die Opernbesucher faszinieren und zum Schmunzeln anregen. So werden gewöhnliche Mountainbikehelme mit Schaumstoffaufsatz zu Heldenhelmen Marke Achilles. Herrlich komisch etwa auch Göttin Venus mit Babyplanschbecken in Muschelform, in dem sich die Liebesgöttin schließlich à la Botticelli badet und in Szene setzt. Pluto verwandelt sich aus Verführungsgründen in ein (urkomisches) Schaf und Jupiter ebenfalls aus Lüsternheit in eine Fliege. Als eine Art schwarzer Spiderman turnt er am Baugerüst empor, um Eurydike zu verführen und offensichtlich mit Erfolg, da deren Libido scheint’s auch Fliegensex mit einschließt. So darf sich das Publikum von einer köstlichen Frivolität zur nächsten handeln, die mit dem Streit um ein göttliches Zumpferl einen „Höhepunkt“ erreicht. Klingt verwegen, ist es auch!
Musikalisch und sängerisch vertraut die Regisseurin auf ihr eingespieltes Team und tut dabei gut daran. Dirigent des kleinen aber feinen Opernorchesters und musikalischer Leiter ist wieder Raphael Schluesselberg und die herrliche Musik Offenbachs ist bei den großartigen Musikerinnen und Musikern bestens aufgehoben. Offenbach´sche Originalmusik ist aber nicht alles, und so gibt es auch „beethövische“ Anklänge und sogar von Indiana Jones wird eine kurze Musikanleihe genommen.
Unter den Sängerinnen und Sängern finden wir wieder „Oper rund um“-Routiniers wie Barbara Angermaier aber auch lokale Musiktalente wie Lucia Amenitsch, die schon im Vorjahr dabei war, und heuer mit der Rolle des Cupido, des Gottes der Liebe, eine weit größere Rolle zugeteilt bekam, die sie mit Bravour meistert. Das Gesangsensemble bilden:
Anita Rosati Eurydike
Richard Klein Orpheus
Till von Orlowsky Jupiter
Barbara Angermaier Pluto
Christina Sidak Juno
Joh. Schwendinger Venus
Marika Rainer Diana
Lucia Amenitsch Cupido
Franziska Singer Die öffentliche Meinung
Dominik Rieger Bacchus
Pro Aufführung tritt immer auch ein „Special Guest“ in der Rolle des Styx auf. Bei der Premiere am vergangenen Donnerstag war dies niemand geringerer als Staatsopern-Bariton Adrian Eröd. Er tat offenbar der Regisseurin, aber vor allem dem Dirigenten einen Gefallen, denn Raphael Schluesselberg ist der leibliche Bruder des Staatsopernstars.
Diese Inszenierung ist einmal mehr ein musikalisches Ereignis der ganz besonderen Art und bei der Premiere gab es Standing Ovations für die eindrucksvolle Gesamtleistung des Ensembles, für Musiker, Dirigent und Regisseurin. Ein unvergesslicher Abend, zu dem man nur gratulieren kann!
fs

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