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Zukunft, Mut und Miteinander

Waidhofen. Bgm. Werner Krammer lud zum Neujahrsempfang und steckte den Weg der Stadt in die Zukunft ab.

Am Freitag, 4. Jänner, beim Neujahrsempfang des Bürgermeis­ters im Schloss Rothschild war viel die Rede von Visionen und Mut aber auch von Toleranz und Solidarität. Das Motto für den Start ins neue Jahr und Titel auf der Einladung zum Neujahrsempfang lautete „Miteinander-Zukunft-Vorausdenken – Menschen prägen die Region“ und dieses Gemeinsame, das Miteinander war erneut das Credo des Stadtoberhaupts, der in einer umfassenden Grundsatzrede mit dem Titel „Zukunft braucht Mut“ die Wegmarkierungen Waidhofens auf dem Weg in die Zukunft absteckte.
In einem kurzen Rückblick auf die abwechslungsreiche Geschichte der Stadt mit Höhen und Tiefen kam Krammer zum Schluss, dass „den Waidhofnern noch nie etwas in den Schoß gefallen sei“ und meinte etwa bei den Tiefs den einstigen wirtschaftlichen Niedergang im Wettstreit mit Steyr oder den Verlust der dominierenden Rolle im Bezirk Amstetten vor 150 Jahren. Seit den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts findet allerdings in Waidhofen, wie schon zu Plenkers Zeiten, ein strategischer Stadtentwicklungsprozess statt, der von Architekt Ernst Beneder, einem gebürtigen Waidhofner, federführend vorangetrieben wurde und wird. Architekt Beneder war deshalb auch Teilnehmer an der Diskussionsrunde bei diesem Neujahrsempfang und nahm zum aktuellen Entwicklungsprozess der Stadt Stellung.

Der Bürgermeister lud zum Neujahrsempfang 2019 mit prominenten Gästen.

Bgm. Krammer hob weiters eben das Miteinander hervor und bezog dies nicht nur auf die Dimension innerhalb der Stadtgrenzen, sondern auf die Region Ybbs­tal, deren Kleinregions-Sprecher er auch ist. So waren auch Bürgermeister anderer Gemeinden zum Empfang gekommen wie Bgm. Johann Lueger aus Opponitz und Bgm. Manuela Zebenholzer aus Hollenstein. Zebenholzer nahm ebenfalls an der Diskussionsrunde teil und wie Krammer, thematisierte sie die interkommunale Zusammenarbeit, die in der Talschaft bestens gelebt werde, was zum Beispiel mit der Schaffung einer gemeinsamen touristischen Struktur, den „Ybbstaler Alpen“ kürzlich seinen positiven Ausdruck fand.
Für Visionen und für den Mut, neue Wege zu gehen, ist für Krammer der in Zell im Bene-Areal entstehende „Beta-Campus“ das schlüssige Beispiel. Dort soll ein Biotop für Neues geschaffen werden, junge Menschen mit Neugier mit etablierten Unternehmen zusammengebracht und Potenziale gehoben werden. Aus- und Fortbildung, neue Strategien für einen zukunftsfitten Schulstandort Waidhofen gehören für Krammer ebenso dazu.
Den Zukunftstrend „Progressive Provinz“, den Zukunftsforscher Matthias Horx als Gastredner beim letztjährigen Neujahrs­empfang ansprach, will Krammer weiterhin ernst nehmen und Waidhofen als eine solche „Progressive Provinz“ positionieren. Dazu gehört Wohnen, am besten zentrumsnahes Wohnen, gehören lebendige Innenstädte und „weiche“ Faktoren der Lebensqualität wie Naturräume und Kulturangebote. All dies will der Bürgermeister in konsequenten strategischen Prozessen abarbeiten und die Stadt in eine stabile positive Zukunft führen. An der Diskussionsrunde nahmen neben Bgm. Zebenholzer und Architekt Beneder auch noch DI Christoph Isopp vom Verein Zukunftsorte (Waidhofen ist im Verein Mitglied) und Start-up-Unternehmerin Sabine Fallmann-Hauser aus Lunz teil, die auf ihre Weise die Themen „Mut“, „Visionen“ und „Aufbruchstimmung“ aufgriffen. Die Neujahrsgrüße der Landeshauptfrau überbrachte zu Beginn der Veranstaltung LAbg. Michaela Hinterholzer und eloquent moderiert wurde der Neujahrsempfang von Tom Bläumauer. Die musikalische Gestaltung des Festakts war beim Klarinettenquartett „Klarisono“ in besten Händen und danach unterhielten Karl Schaupp und Helfried Schneider die Gäste, die kulinarisch vom Schlosswirt-Team betreut wurden.