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Wirtschaft ohne Wachstumszwang erforschen

Die Donut-Ökonomie als Forderung des 11. Klimaprotestes

Beim 11. Waidhofner Klimaprotest versammelten sich am 8. Feb­ruar wieder rund 100 Klimaaktivistinnen und -aktivisten, um von der österreichischen Bundesregierung eine rasche und ambitionierte Klimapolitik einzufordern. Ins Zentrum des Protests stellten sie dieses Mal ihre Forderung nach einer Wirtschaft ohne Wachstumszwang.
„Trotz aller technischen Fortschritte geht das Wirtschaftswachstum stets mit einer absoluten Zunahme des Energie- und Ressourcenverbrauchs einher. Die Behauptung, dass „grünes“ Wachstum die Klimakrise lösen kann, ist mit Blick auf die Datenlage schlicht nicht zu halten“, eröffnete Klimaprotest-Organisator Raphael Kößl seinen Redebeitrag mit einem Zitat des Wirtschaftswissenschaftlers Niko Paech. Georg Wagner zeigte dabei eindrucksvoll, wie schnell exponentiell wachsende Systeme in den Himmel schießen. „Jeder, der von unendlichem Wachstum redet, kann bei solch klaren Bildern nur als Träumer bezeichnet werden!“
Markus Popp sorgte für die musikalische Begleitung des Klimaprotests, während Franz Kößl einen literarischen Text mit dem Titel „Wachstumszwang“ vortrug. Die Protestpost richtete sich dieses Mal an EU-Politikerinnen und -politiker, „weil wir alle Europäer sind und die EU für uns der höchste zuständige Gesetzgeber ist“, so Moderator Daniel Harlacher.
Mit der sogenannten Donut-Ökonomie brachte Hermann Wagner einen weiteren Ansatz eines nachhaltigen Wirtschaftssystems ins Spiel. „Der Donut hat eine innere und eine äußere Grenze – beide dürfen wir als Menschheit nicht übertreten, wenn wir in Wohlstand und Friede zusammenleben wollen!“ Die innere Grenze stellen die Gesellschaft stabilisierende soziale Faktoren dar, wie der Zugang zu Wasser, zu Hygiene, zu einer ausreichenden Ernährung oder zu Bildung. Die äußere Grenze ist der Planet, den die Menschheit durch ihre Lebensweise nicht übernutzen darf. „Unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem übertritt beide Grenzen. Millionen Menschen, die nach wie vor im Elend leben, sind lebendige Mahnmale für das Versagen im sozialen Bereich, die nun schon fast 50 Jahre andauernde Übernutzung unseres Planeten mit allen dramatischen Auswirkungen im ökologischen Bereich!“, so Wagner. Laut Kate Raworth, der Begründerin der Donut-Ökonomie, brauche es deshalb eine radikale Form der Kreislaufwirtschaft („Reparieren statt produzieren“) sowie eine bessere Verteilung des Vermögens und der Einkommen. Dieses Miteinander-Teilen wurde dann zwischen den Demonstrationsteilnehmerinnen auch gleich geübt, in dem „Brioche-Donuts“ von Piaty gerecht geteilt und verspeist wurden.
Der 12. und vorerst letzte Waidhofner Klimaprotest findet am 7. März statt. Schon am Freitag, 6. März, laden die Organisatoren zu einem Vortrag der Klimawissenschaftlerin Helga Kromp-Kolb in den Kristallsaal. „Danach gehen wir in Reflexion, überlegen, was wir bewirkt haben und wie wir in Zukunft Einfluss auf eine bessere Klimapolitik nehmen können. Wir wissen noch nicht, was kommt, aber es wird etwas kommen, denn ohne die Lösung der Klimakrise wird es keine gute Zukunft auf diesem Planeten geben“, so Klimaprotest-Organisatorin Elisabeth
Austaller abschließend.

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Bereits zum 11. Mal zogen die Klimaaktivisten durch die Stadt. zVg
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