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Wie die Stadt weiterentwickeln?

Waidhofen-Zell. Elf Architekten präsentieren ihre Visionen für das Bene-Areal

Die städtebaulich sinnvolle Nutzung des Areals, auf dem sich die alte Bene-Fabrik in Zell befunden hat, ist eine hochsensible Aufgabe, die von den Planern enorm viel an Fingerspitzengefühl aber auch Mut zu Neuem abverlangt. Nicht zu Unrecht spricht Bgm. Krammer von einer Jahrhundertchance, die sich für die Stadt auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert
bietet.
Ein Teil des Areals ist bereits dem sogenannten Beta-Campus gewidmet, einem Bereich für Innovation, für Aus- und Weiterbildung, für Kooperation und für ein Netzwerken. Ganzheitlich soll aber das vorgesehene Projekt in und um die Bene-Fabrik mehr können. Wohnen und Freizeit samt den daraus entstehenden Herausforderungen an den fließenden und ruhenden Verkehr sind Herausforderungen, die es zusätzlich zu lösen gilt.
Der Bauträger, die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Alpenland, hat daher einen Architektenwettbewerb in einem sogenannten „kooperativen Verfahren“ ausgeschrieben. Elf zum Teil sehr renommierte Architekturbüros haben sich daran beteiligt und präsentieren nun ihre Visionen am Freitag, 24. Jänner, um 18.00 Uhr im Kristallsaal der Jury. Diese Präsentation ist öffentlich und alle Interessierten sind dazu herzlichst eingeladen.
Aus diesen elf Einreichungen werden die besten drei bis vier Ideen ausgewählt und überlegt, ob diese auch eventuell zu kombinieren seien. Das ist dann der zweite Schritt im „kooperativen Verfahren“. Diese ausgewählten Architektenteams werden den Auftrag erhalten, ihre Pläne abzustimmen und zu konkretisieren. In einer zweiten Jurysitzung im März soll dann jenes Projekt ausgewählt werden, das zu Umsetzung kommen wird.