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Walhalla im Alpenstadion

Grandioses „Richard Wagner“-Open-Air-Konzert mit Günther Groissböck und der Trachtenmusikkapelle Windhag

Beim zweiten Anlauf am vergangenen Freitag, 21. August, passte das Wetter optimal und das „Richard Wagner“-Open-Air konnte im Alpenstadion reibungslos über die Bühne gehen. Wobei sich „reibungslos“ lediglich auf die schwierigen Rahmenbedingungen durch die Corona-Beschränkungen bezieht. Das Konzert als solches war ein grandioses Erlebnis, das ausschließlich den beiden Protagonisten des Abends geschuldet war – dem Opernstar Günther Groissböck und der Trachtenmusikkapelle Windhag.
„Wahn! Wahn! Überall Wahn!“ titelte das Programm, das sich ausschließlich aus Kompositionen aus den Opern „Lohengrin“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Der Ring des Nibelungen“ zusammensetzte. Dass der gebürtige Waidhofner Groissböck als Bassstimme von Weltrang stimmgewaltig als Wotan oder Hans Sachs „herüberkommen“ würde, war zu erwarten. Aber die „Performance“ der Windhager Blasmusikerinnen und -musiker nicht in dieser Qualität und Könnerschaft. Das saßen kein „gewöhnlichen“ Musikanten einer Blasmusik auf der Tribüne, sondern virtuose Orchestermusiker, die nicht ansatzweise Streichinstrumenten vermissen ließen und die von Dirigent Thomas Maderthaner zu einem harmonischen Klangkörper geformt worden waren. Gerade in den romantischen Piano- und Pianissimostellen ersetzten Klarinetten und Querflöten die Violinen und Bratschen und eine ganz besondere Klangfarbe erfüllte das Alpenstadion mit einem einzigartigen Zauber.
Den Auftakt machte das Vorspiel zum 3. Akt aus „Lohengrin“ und mit dem „Gebet König Heinrichs“ startete Günther Groissböck stimmgewaltig donnernd ins Geschehen. Highlights des Abends vor weit über Tausend Konzertbesuchern, die coronagerecht in zwölf Sitzblöcken zu je 100 Personen auf dem Rasen Platz genommen hatten, waren unter anderem der Fliedermonolog und der Wahnmonolog („Wahn! Wahn! Überall Wahn!) aus den „Meistersingern“ oder der „Walkürenritt“ aus dem „Ring des Nibelungen“.
Günther Groissböck hätte heuer sein Debüt als Wotan in Bayreuth geben sollen, doch die Wagner-Festspiele mussten wegen Corona abgesagt werden. So war der Sänger voll auf diesen für Sänger extrem fordernden Part bestens eingestellt und sein Wotan im Stadion von Waidhofen wurde zur spektakulären Glanzleistung eines Künstlers, der am Zenit seines Könnens angekommen scheint. Standing Ovations waren dann auch die entsprechend begeisterte Anerkennung für diese Leistung, die aber nicht nur dem Sänger galten, sondern auch zu einem wesentlichen Teil der Trachtenmusikkapelle aus Windhag.
Zum Konzert war auch LH-Stv. Stephan Pernkopf nach Waidhofen gekommen, der namens des Landes Niederösterreich das Open Air offiziell eröffnete. Der Stellvertreter der Landeshauptfrau und das Konzertpublikum, unter dem sich auch viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft befand, wurden vom Intendanten des Fes­tivals Klangraum Waidhofen, Thomas Bieber, herzlich im Alpenstadion begrüßt. Ohne Pause und nach rund eineinhalb Stunden endete das Konzert, das sicher einen kulturellen Meilenstein in der Chronik der Stadt darstellen wird.

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Opernstar Günther Groissböck und die TMK Windhag spielten ein fulminantes Konzert im Alpenstadion. © Magistrat
Groissböck war ein großartiger stimmgewaltiger Wagner-Interpret