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Waidhofen holt Zuhause einen Punkt

Waidhofen – Pöchlarn 2:2 (1:0)

Nach nur einem Punkt aus den ersten fünf Runden und der herben Auswärtsniederlage der vergangene Woche baut Trainer Flatzelsteiner die Verteidigung um, Handsteiner ist wieder zwischen den Pfosten, Mair kommt für den gesperrten Stiftner, Farfeleder und Spring bilden die Innenverteidigung, und rechts darf sich der junge Hintsteiner beweisen.
Dafür rückt Baumberger an die Position des Stürmers.
Zu Beginn der Partie versuchen beide ihr Glück, oft mit hohen Bällen, und hoffen auf Fehler der Hintermannschaft.
Nach einer Viertelstunde zappelt der Ball im Netz der Gastgeber, allerdings hat der Schiedsrichter ein Abseits erkannt und gibt den Treffer nicht.
Waidhofen nähert sich durch einen Schuss von Klinserer dem Torerfolg, doch der Goalie ist am Posten und hält sicher.
Nun besinnt sich die Heimelf auf das Kurzpassspiel und schon kommt man gefährlich vors Tor, nach einer schönen Kombination über links findet der Schuss von Spring allerdings nur den Weg in den Waidhofner Nachthimmel.
Besser macht er es dann nach einer Ecke von links, die Hereingabe verwertet er per Kopf unhaltbar für den Goalie zur umjubelten Führung.
Mit der 1:0-Führung schickt der Schiedsrichter dann auch beiden Mannschaften in die Kabine, um der Traineranalyse zu lauschen.
Trainer Flatzelsteiner dürfte die richtigen Worte gefunden haben, denn sein Team drängt den Gegner nun weit in die eigene Hälfte und macht schon das Aufbauspiel der Pöchlarner zunichte.
Daraus resultiert auch die eine oder andere gute Möglichkeit, Grund zum Jubeln gibt es aber nach knapp einer Stunde.
Harald Unterbuchschachner bugsiert den Ball zum 2:0 über die Linie.
Die Zwei-Tore-Führung soll aber nicht lange halten, Pöchlarn kommt nach einer Ecke zum Anschlusstreffer durch Otruba.
Waidhofen drängt darauf, den Vorsprung wieder zu erhöhen, doch Klinserer und Baumberger nutzen gute Möglichkeiten nicht auch ein Halbvolley von Kapitän Lagler zischt am Gehäuse vorbei.
Ein scheinbar harmloser Freistoß aus ca. 45 m, flach angetragen, wird abgefälscht, springt nochmal auf und an Handsteiner vorbei ins Tor.
Was sich schon die ganze Saison wie ein roter Faden durch die Spiele der SG zieht, ist auch heute wieder eingetroffen. Vorne vergibt man die Möglichkeiten, hinten kassiert man Tore „Marke Schülerliga“.
Das es nicht noch härter kommt, ist sowohl Farfeleder, als auch dem Aluminium zu verdanken. Gleich nach dem Ausgleich muss der Innenverteidiger für den bereits geschlagenen Goalie auf der Linie retten und kurz vor Schluss knallt Prankl das Leder halbvolley an die Querlatte.
Somit muss man schlussendlich sogar mit dem Punkt zufrieden sein, wenn auch heute wieder viel mehr rausschauen hätte müssen.
Mit nur 2 von 18 möglichen Punkten kann man nicht glücklich sein, nun liegt es am Trainer seine Jungs aufzurichten, um sich selbst am Schopf aus dem Schlamassel zu ziehen.
Die U 23 muss sich 1:2 geschlagen geben.
Torschütze Zarl

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2:0 von Unterbuchschachner zVg