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Stoppt die Plastikflut!

Die Waidhofner Klimaproteste (10. August, Beginn 11.15 Uhr) richten diesen Monat an die österreichische Bundesregierung die Forderung, schnell wirksame Maßnahmen zur Müll- und vor allem Plastikmüllreduktion zu ergreifen. Dabei wird vor allem gefordert, gesetzlich verpflichtende Pfandsysteme wieder einzuführen.

„Wenn man Lebensmittel nicht gerade direkt beim Bauern, am Wochenmarkt oder im Bioladen einkauft, dann trägt man nicht nur die erstandenen Köstlichkeiten, sondern auch eine Fülle an (Plas­tik-)Müll nach Hause. Das Ausmaß dieser Mülllawine ist global auf ein derartiges Niveau angestiegen, dass es bedrohlich für viele Ökosysteme geworden ist und damit auch für uns Menschen! Schließlich sind wir Teil unserer Umwelt und Natur“, erklärt Organisationsteammitglied Simon Schauppenlehner, warum dieses Mal ein spezieller Fokus auf das Thema (Plastik-)Müll gelegt wird.
Beim mittlerweile 5. Waidhofner Klimaprotest wollen die Aktivis­tinnen und Aktivisten aber auch grundsätzlich Druck auf die zur Wahl stehenden Parteien machen, damit Klimaschutz in der kommenden Regierungsperiode endlich ganz vorne steht. „Der Wahlkampf geht in die heiße Phase. Wir denken, dass es entscheidend ist, den wählbaren Politikern jetzt klar zu machen, wie wichtig Klimaschutz für unsere Zukunft ist. Denn schon in zehn Jahren müssen wir die CO2-Emissionen Österreichs beinahe halbiert haben!“, erhofft sich Georg Wagner breite Unterstützung durch die Waidhofner Bürgerinnen und Bürger.
Der Klimaprotest am 10. August wird wie gewohnt um 11.15 Uhr beim Viaduktparkplatz starten und über die Mühlstraße und den Unteren Stadtplatz zum Forellenbrunnen führen, wo wieder die Abschlusskundgebung stattfinden wird. Pfandsysteme auf Getränke- und andere Lebensmittelgebinde wieder einzuführen, ist eine der Maßnahmen, die die Mülllawine einbremsen könnte. „Selbst ich kann mich noch erinnern, dass in meiner Kindheit vor 20 Jahren viele Milchprodukte und Fruchtsäfte in Glaspfandflaschen angeboten wurden. Statt dieses Angebot sukzessive auszubauen, gibt es heute nur noch Bier und Mineralwasser im Pfandglas. Eine kluge gesetzliche Steuerung die Anreize für klima- und umweltfreundliches Konsumieren bietet und den Handel in die Pflicht nimmt, könnte das völlig verkehrte System wieder vom Kopf auf die Füße stellen“, meint Raphael Kößl.
Abseits der Klimaproteste versuchen die Organisatorinnen und Organisatoren, auch auf anderen Ebenen den Druck auf die handelnden Politiker zu erhöhen. So nahm eine Delegation vergangenen Montag eine Einladung aus dem niederösterreichischen Landhaus an, um Vertretern aus dem Büro von Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf die Forderungen nach einem österreichweiten Öffi-Jahresticket und einer ökologischen Steuerreform samt CO2-Steuer zu präsentieren. „Das Treffen hat uns be­stärkt, dass die Proteste ganz wichtig sind. Denn ohne Druck aus der Bevölkerung wird sich die Politik die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen nicht trauen. Jeder und jede kann dazu beitragen, dass wir die Klimakrise noch lindern können – u. a. durch die Teilnahme am Klimaprotest“, bilanziert Elisabeth Austaller über das Treffen.
Beim Klimaprotest möchte man den Fokus nicht nur auf die Verbraucher- sondern auch auf die Produktionsseite legen. Unternehmen, die sich dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft (cradle-to-crad­le) verschrieben haben, versuchen beispielsweise, dass alle im Produktionsprozess anfallenden ökologischen Kosten durch Müll oder Abwässer wieder rückgeführt werden oder erst gar nicht entstehen.

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