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Stadt zieht Schlussstrich unter den Tierpark Buchenberg

Waidhofen. Tierparkbetreiber Plachy führt den Betrieb ab sofort alleine weiter. Stadt löste das Dienstverhältnis einvernehmlich.

Seit Langem schon gab es kein Vertrauensverhältnis zwischen dem Magistrat und dem Geschäftsführer des Tierparks Buchenberg Andreas Plachy mehr, obwohl der gelernte Forstmann nach wie vor Mitarbeiter der Stadt war. In der Frage, wie der Tierpark am Waidhofner Hausberg zu führen sei, schieden sich die Geister und die Causa um die entlaufenen Luchse brachte das Fass letztlich zum Überlaufen. In der Novembersitzung 2018 beschloss der Gemeinderat die Kündigung der Haftungs- und Subventionsvereinbarung sowie der Karenzvereinbarung. Plachy war für die Tätigkeit als Geschäftsführer des Tierparks seitens der Stadt karenziert und somit seit 6. Dezember wieder im Dienste der Stadt.
Ein Ablöseangebot der Stadt für die Anlagen des Tierparks nahm Plachy nicht an und will diesen nun eigenständig und ohne Subventionen durch die Stadt weiterbetreiben.
„Wie gewohnt werde ich meine ganze Kraft als Geschäftsführer in den Weiterbestand des Parks investieren“, schreibt Plachy an Bürgermeister Werner Krammer in einem Brief und stimmte darin der einvernehmlichen Lösung seines Dienstverhältnisses zu.
„Diese Entscheidung ist zu akzeptieren, auch wenn ich mir für die Zukunft des Tierparks etwas anderes gewünscht hätte“, sagt Krammer und unterstreicht: „Der Tier- und Erlebnispark Buchenberg grenzt sich ganz klar vom Naturpark Waidhofen, der über Atschreith auch mit Opponitz verbunden ist, ab. Für den Naturpark werden wir bis Ende März ein neues Konzept beim Land Niederösterreich einreichen. Der Naturpark steht für die Waidhofnerinnen und Waidhofner sowie für die gesamte Region als Naherholungsraum zur Verfügung.“
Der Vertrag zwischen der Stadt und Andreas Plachy enthielt eine Reihe von Vereinbarungen und Pflichten, die auch nach wiederholter Aufforderung aus Sicht der Stadt seitens des Tierparks nicht eingehalten wurden.
„Das wirtschaftliche Ergebnis des Tierparks ist im Hinblick auf die Haftungen der Stadt wenig zufriedenstellend. Notwendige Beiratsbeschlüsse wurden nicht eingeholt. Neben dem Betrieb des Tierparks ging der Geschäftsführer weiteren, der Stadt nicht gemeldeten Nebenbeschäftigungen nach, was dem Zweck der Karenz grob widerspricht. Der Betreiber musste zur Behebung sicherheitstechnischer Mängel aufgefordert werden. Zahlreiche entlaufene Tiere, begonnen bei den Rothirschen über die Waschbären bis hin zu den Luchsen und die Vorfälle rund um die verbotene Lebendfütterung der Wölfe, runden dieses Bild ab. In Summe war dies einfach zu viel“, erläutert Krammer, in einer schriftlichen Stellungnahme der Stadt die Ursachen für die Entscheidung des Gemeinderates.
Die Stadt hätte sich eine Redimensionierung des Tierparks gewünscht. Leider haben wir dazu keinen gemeinsamen Konsens gefunden. Plachy ist nach wie vor davon überzeugt, den Betrieb in der bisherigen Form ordnungsgemäß und wirtschaftlich weiterführen zu können“, so der Bürgermeister. „Aufgrund der bisherigen Erfahrung und der vorliegenden Wirtschaftsdaten teilt die Stadt diese Auffassung nicht und will daher keine weiteren öffentlichen Gelder in den Betrieb investieren.“

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