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Sorge um die Nahversorgung

Opponitz. Bgm. Johann Lueger führt darüber mit allen Beteiligten seit Längerem Gespräche für eine Lösung – SPÖ und FPÖ üben Kritik.

Seitdem bekannt ist, dass Sparmarkt-Betreiberin Christine Jagersberger, liebevoll im Ort auch die „Spar-Christl“ genannt, ihr Geschäft bis zum Sommer schließen möchte und auch den Pachtvertrag mit dem Hausbesitzer bereits gekündigt hat, ist die Sorge um die Nahversorgung in Opponitz allgemein spürbar. Mit Bäcker Franz Rosenberger, der als Gemischtwarenhändler in seinem Sortiment auch die Produkte zum täglichen Bedarf führt, ist zwar ein zweiter Nahversorger im Dorfzentrum vorhanden, dennoch fordert die SPÖ jüngst in einer Aussendung, auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofs ein Projekt mit einem Markt für die Nahversorgung zu realisieren. Die SPÖ schlägt dabei auch vor, mit der NAFES (NÖ Arge zur Förderung des Einkaufs in Stadt- und Ortszentren) Kontakt aufzunehmen. In diesem Zusammenhang übt auch FPÖ-Mandatar Alexander Schnabel scharfe Kritik am Bürgermeister, der sich nur „selbst beweihräuchern“ würde (beim Neujahrsempfang) und in der Frage der Nahversorgung untätig gewesen sei und planlos handle. Lesen Sie dazu die Stellungnahme von FPÖ-Fraktionschef Alexander Schnabel.
Diesen Vorwurf lässt Bgm. Lueger nicht auf sich sitzen und sieht den Vorschlag der SPÖ und die Kritik Schnabels an seiner Person nur als Vorgeschmack auf die kommende Gemeinderatswahl im nächsten Frühjahr. „Ich kann mich nur wundern über diese Vorgehensweise von SPÖ und FPÖ. In unserem Konzept „Rad.Leben.Opponitz – eine Gemeinde in Bewegung“, an dem so gut wie alle Opponitzer Bürger eingebunden waren und natürlich auch die SPÖ und die FPÖ, haben wir bereits seit 2015 solche Überlegungen für das Bahnhofsareal angestellt. Natürlich bin ich seit Langem mit den zuständigen Stellen im Land und somit auch mit der NAFES im Gespräch und wir haben auch schon einstimmig im Gemeinderat beschlossen, das Areal beim Bahnhof von der NÖVOG zu kaufen. Im März steht die Bewilligung des dafür nötigen Landesfinanz-Sonderkredits auf der Tagesordnung des NÖ Landtags. Wenn das positiv erledigt ist, werden wir das Areal auch erwerben. Es ist einfach unrichtig, wenn die SPÖ behauptet, wir hätten das Grundstück bereits gekauft“, so der Bürgermeister.
Die Nutzungsmöglichkeiten dieses Areals, zu dem auch ein Grundstück auf der anderen Seite des Radwegs, das im Besitz des Bruckwirts ist, mit einbezogen werden soll, sind vielfältig – aber keinesfalls schon fixiert. „Was dort neben Wohnen noch alles entstehen könnte, ist jetzt Gegenstand von Gesprächen. Klar ist aber, dass dieser Bereich mit dem stark genutzten Radweg eine besondere Frequenz hat und Dynamik besitzt“, so der Ortschef. In diesem Zusammenhang betont Bäckermeister Rosenberger, dass er keineswegs, wie fälschlich behauptet, ebenfalls an ein Zusperren seines Betriebes denke. „Ganz im Gegenteil, ich und meine Familie sind sogar bereit, in unseren Betrieb zu investieren und zu erweitern, eventuell auch in ein Café. Die Parkplatzsituation könnte man mit der Eindeckung des Bachs, wie bei Elektro Kölbl, verbessern, nur dazu bräuchte ich Unterstützung seitens der öffentlichen Hand“, so Franz Rosenberger, der gemeinsam mit seiner Tochter und deren Sohn, der zur Zeit das Bäckerhandwerk erlernt, den traditionsreichen Betrieb im Ortszentrum weiterführen will.
Erfreut über diese klare Stellungnahme der Familie Rosenberger zeigt sich Bgm. Johann Lueger. „Diese Privatinitiative ist zu 100 % zu unterstützen. Etwas Besseres kann uns kaum passieren, als dass ein Opponitzer hier selbst Verantwortung übernimmt. So ist die Nahversorgung langfristig abgesichert und das sollte unser aller Ziel sein“, so der Bürgermeister.

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Vor allem aus Gründen der Arbeitsüberlastung sieht sich Christine Jagersberger nicht mehr in der Lage, ihren Sparmarkt weiterzuführen. Den Pachtvertrag mit dem Hausbesitzer hat sie bereits gekündigt.
Die SPÖ-Fraktion möchte, dass im Zuge der Erschließung des Bahnhofareals dieses auch für die Nahversorgung genutzt wird. © SPÖ
Bgm. Lueger verweist auf das Konzept „Rad.Leben.Opponitz – eine Gemeinde in Bewegung“, in dem die Entwicklung des Bahnhofareals bereits vorgesehen ist.
Mit Franz Rosenberger und seiner Familie ist die Nahversorgung im Ortszentrum auch in Zukunft gegeben.