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So eine „Schöne Bescherung“

Volksbühne brilliert mit schwarzem, britischem Humor

Restlos begeistert zeigte sich das Publikum bei der Premiere der Komödie „Schöne Bescherung“, zu der die Waidhofner Volksbühne am vergangenen Freitag, 15. November, in den Plenkersaal geladen hatte. Unter der pointierten, rasanten und überaus ideenreichen Regie von Uschi Nocchieri servierte ein in allen Bereichen topbesetztes Ensemble Gag um Gag und das – in der Autosprache gesprochen – von Null auf Hundert in drei Sekunden.

Restlos begeistert zeigte sich das Publikum bei der Premiere der Komödie „Schöne Bescherung“, zu der die Waidhofner Volksbühne am vergangenen Freitag, 15. November, in den Plenkersaal geladen hatte. Unter der pointierten, rasanten und überaus ideenreichen Regie von Uschi Nocchieri servierte ein in allen Bereichen topbesetztes Ensemble Gag um Gag und das – in der Autosprache gesprochen – von Null auf Hundert in drei Sekunden.
Das einfache wie ebenso erfolgversprechende Rezept zu diesem theatralischen Festschmaus lautet: Man nehme zwei Polizisten, in diesem Fall Bobbys, da wir uns in England befinden, und bediene mit ihnen das Klischee des doch stets einfältigen und wenig hellen Gesetzeshüters. Kurzum, Bread und Butter, die beiden Hauptakteure, absolut idealbesetzt mit Christoph Marcik und Michael Elsner agieren in einer Art „Dick und Doof“-Manier. Marcik vulgo Butter übernimmt dabei den Part des doofen Stan Laurel und Elsner, vulgo Bread, jenen des „gescheiten“ Oliver Hardy. Diesem Chaos-Duo stellt sich die Aufgabe, am Weihnachtsabend einem Ehepaar die tragische Nachricht von Unfalltod ihrer Tochter zu überbringen. Seelisch zart besaitet gelingt Bread & Butter diese Nachrichtenüberbringung nur sehr mangelhaft, die Eltern glauben schließlich der Hund sei gestorben und nicht die Tochter, doch dann nimmt schon mit grotesker Rasanz das Unheil und die Verwirrung ihren Lauf. Da werden Pfarrer in Kästen und verwechselte Töchter in Truhen versteckt, fasst eine militante Rächerin von Kinder- und Frauenrechten den englischen „Kiwarern“ ans (Ei-)ngemachte und zuletzt wird „männergestrippt“ und der Pfarrer steht mit Netzstrümpfen und Strumpfband auf der Bühne. Wem das jetzt alles sehr verworren vorkommt, dem sei gesagt, dass es das auch ist, aber jede Facette dieser schwarzhumorigen, urbritischen Komödie ist es wert, in den Plenkersaal zu kommen, ganz nach dem Motto „Schau´n Sie sich das an!“.
Neben Christoph Marcik und Michael Elsner, die ihren Rollen bis in die Haarspitzen entsprechen und ein komödiantisches Talent an den Tag legen, das auch manchen Profikollegen zur Ehre gereichen würde, brillieren Susanne Leonhartsberger und Thomas Krall als Ehepaar Conner, das letztlich weder Tochter noch Hund verliert aber durchwegs die Übersicht. Famos und komödiantisch fulminant Barbara Mandl, manchem im Volksbühne-Stammpublikum besser als Babsi Lueger in Erinnerung. Sie ist Gronya, die militante Kämpferin für Recht und Sitte, für Kinder- und Frauenrechte und wahrlich nicht zimperlich, wenn es so richtig zur Sache geht. Ideal besetzt mit Paul Konecny ist Referend Shandy, aber warum der Herr Pfarrer letztlich sexy mit Strumpfband und Netz-Dessous da steht, sei hier nicht verraten, nur so viel, es war eine Verwechslung …
Verwechselt wird letztlich auch Carol, die vermeintliche Tochter, und diese Rolle ist bei der jungen und voll Charme sprühenden Theresa Elsner ebenfalls in den besten Händen. Alles in allem ein grandioser Theaterabend und wer sich dieses Vergnügen entgehen lässt ist, ganz sicher selber schuld.
Die weiteren Aufführungstermine sind 22., 23., 27., 29. und 30. November jeweils um 20.00 Uhr.

Das einfache wie ebenso erfolgversprechende Rezept zu diesem theatralischen Festschmaus lautet: Man nehme zwei Polizisten, in diesem Fall Bobbys, da wir uns in England befinden, und bediene mit ihnen das Klischee des doch stets einfältigen und wenig hellen Gesetzeshüters. Kurzum, Bread und Butter, die beiden Hauptakteure, absolut idealbesetzt mit Christoph Marcik und Michael Elsner agieren in einer Art „Dick und Doof“-Manier. Marcik vulgo Butter übernimmt dabei den Part des doofen Stan Laurel und Elsner, vulgo Bread, jenen des „gescheiten“ Oliver Hardy. Diesem Chaos-Duo stellt sich die Aufgabe, am Weihnachtsabend einem Ehepaar die tragische Nachricht von Unfalltod ihrer Tochter zu überbringen. Seelisch zart besaitet gelingt Bread & Butter diese Nachrichtenüberbringung nur sehr mangelhaft, die Eltern glauben schließlich der Hund sei gestorben und nicht die Tochter, doch dann nimmt schon mit grotesker Rasanz das Unheil und die Verwirrung ihren Lauf. Da werden Pfarrer in Kästen und verwechselte Töchter in Truhen versteckt, fasst eine militante Rächerin von Kinder- und Frauenrechten den englischen „Kiwarern“ ans (Ei-)ngemachte und zuletzt wird „männergestrippt“ und der Pfarrer steht mit Netzstrümpfen und Strumpfband auf der Bühne. Wem das jetzt alles sehr verworren vorkommt, dem sei gesagt, dass es das auch ist, aber jede Facette dieser schwarzhumorigen, urbritischen Komödie ist es wert, in den Plenkersaal zu kommen, ganz nach dem Motto „Schau´n Sie sich das an!“.
Neben Christoph Marcik und Michael Elsner, die ihren Rollen bis in die Haarspitzen entsprechen und ein komödiantisches Talent an den Tag legen, das auch manchen Profikollegen zur Ehre gereichen würde, brillieren Susanne Leonhartsberger und Thomas Krall als Ehepaar Conner, das letztlich weder Tochter noch Hund verliert aber durchwegs die Übersicht. Famos und komödiantisch fulminant Barbara Mandl, manchem im Volksbühne-Stammpublikum besser als Babsi Lueger in Erinnerung. Sie ist Gronya, die militante Kämpferin für Recht und Sitte, für Kinder- und Frauenrechte und wahrlich nicht zimperlich, wenn es so richtig zur Sache geht. Ideal besetzt mit Paul Konecny ist Referend Shandy, aber warum der Herr Pfarrer letztlich sexy mit Strumpfband und Netz-Dessous da steht, sei hier nicht verraten, nur so viel, es war eine Verwechslung …
Verwechselt wird letztlich auch Carol, die vermeintliche Tochter, und diese Rolle ist bei der jungen und voll Charme sprühenden Theresa Elsner ebenfalls in den besten Händen. Alles in allem ein grandioser Theaterabend und wer sich dieses Vergnügen entgehen lässt ist, ganz sicher selber schuld.
Die weiteren Aufführungstermine sind 22., 23., 27., 29. und 30. November jeweils um 20.00 Uhr.