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Schrammelseligkeit auf Klassisch

Festival Klangraum Waidhofen. Günther Groissböck begeisterte mit ungewöhnlichem Repertoire

Wer das Genre des Wienerlieds mit raunzender Heurigenseligkeit und einer gesanglich eher bescheidenen Strahlkraft, dafür umso mehr mit einer philosophischen Ausdruckskraft à la Helmut Qualtingers verbindet, dessen Erwartungen wurden bei der Klang­raum-Matinee „Schrammel-Premiere“ am Sonntag, 19. Mai, im Schlosscenter wohl nicht erfüllt.
Umso mehr erfüllt wurden die Erwartungen all jener, die wohl wussten, dass ein Wienerliedprogramm mit Günther Groissböck ein musikalischer Leckerbissen der ganz anderen Art werden würde. Der international gefragte Opernstar, der in der Welt der Oper von Erfolg zu Erfolg eilt, machte dieser Ausflug in die kleine, heile Welt der Schrammelmusik und des Wienerlieds offensichtlich richtig Spaß und gemeinsam mit den „Philharmonia Schrammeln“ gelang dieses Experiment vorzüglich.
Mit Stimmgewalt und Groissböcks Gesangsvirtuosität wurden aus Klassikern dieses Genres wie dem Fiakerlied oder dem „Wenn der Herrgott net will“, geschliffene Diamanten, die diese Rohdiamanten plötzlich in einem ganz anderen Licht funkeln ließen. Es wäre nicht Günther Groissböck, wenn er in seiner Heimatstadt Waidhofen nicht zu einer freudvollen Bestform aufgelaufen wäre und dieser Matinee ein gewisses schalkhaftes „Augenzwinkern“ aufgesetzt hätte. Kongeniale Partner bei diesem Musikexperiment waren die „Philharmonia Schrammeln“, die sich als „echte“ Wiener Philharmoniker nicht erst über ihr Instrumentalkönnen rechtfertigen mussten. Neben Groissböcks klassischer Gesangskunst war auch instrumental alles top und das geschrammelte Wienerlied wurde sozusagen auf Klassisch gebürstet und gekämmt. Das Publikum im ausverkauften Schlosscenter dankte es jedenfalls mit überschwänglichem Applaus und Begeisterung.
Die nächste Station macht das Festival Klangraum bereits am kommenden Sonntag, 26. Mai, in Waidhofen, diesmal im Kristallsaal von Schloss Rothschild. Unter dem Titel „Als ich nachher von Dir ging“ steht eine Lesung auf dem Programm, die vom Blockflöten- und Gesangstrio „VIVID Consort“ musikalisch gestaltet wird. Die Schauspieler Martin Schwab und Chris Pichler lesen „erotisch gewürzte“ Texte von Bert Brecht bis Loriot über das „Vorspiel“, steht doch das Festival in diesem Jahr unter diesem Motto. Beginn der Lesung ist 18.00 Uhr.

Günther Groissböck wagte sich in eine neues Musikgenre, jenem des
Wienerlieds vor, und begeisterte seine Fangemeinde restlos.
Die abschließende Zugabe „Unser Vater is a Hausherr und a Seidenfabrikant“ sang Günther Groissböck gemeinsam mit Bariton Günter Haumer (Knöpferlharmonikaspieler der Philharmonia Schrammeln).

Die Philharmonia Schrammeln waren kongeniale Partner für Günther Groissböck
Das Publikum zeigte sich begeistert.