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Nahversorger „Lebensmittelpunkt“ in St. Georgen/Klaus eröffnet

Am Land bzw. in einem Dorf zu leben hat zweifellos viele Vorteile – frische Luft, Ruhe, viel Grün, jede Menge Platz für Kinder zum Spielen… Was aber in den meisten Dörfern mittlerweile fraglos fehlt, ist ein Nahversorger, denn die nächsten Geschäfte sind doch ein Stück entfernt. Seit Sonntag, dem 4. November, haben die Bewohner von St. Georgen in der Klaus dieses Problem nicht mehr: Der Bauernladen „Lebensmittelpunkt“ hat nämlich im alten Pfarrheim seine Pforten geöffnet und die St. Georgner waren eingeladen, am Vormittag einen ersten Blick in dieses neue Geschäft zu werfen. Die Neugierde und der Andrang waren natürlich dementsprechend groß und selbst Bürgermeister Werner Krammer ließ es sich nicht nehmen, diese neue Errungenschaft zu besichtigen – sofern das möglich war, denn der kleine Laden war wirklich „bummvoll“.
Hermann Ritt, Inhaber und Initiator des „Lebensmittelpunkts“, zeigte sich jedenfalls mehr als zufrieden über das erste enorme Interesse an seinem mittlerweile zweiten Laden. Der erste in St. Johann erfreut sich seit gut eineinhalb Jahren großer Beliebtheit und nun hofft er auf einen ähnlichen Erfolg in St. Georgen, wo die Pfarre die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt „Ich möchte kleine Ortschaften wieder erschließen, in denen es keine Geschäfte mehr gibt“, so Hermann Ritt zur Idee hinter seinem Projekt. „Und es gibt so viele Landwirte mit guten Produkten, die man dank des „Lebensmittelpunkts“ direkt zum Konsumenten bringt.“ Auch die genannten Landwirte selbst hatten ihre Händchen im Spiel, dass es nun in St. Georgen wieder eine Einkaufsmöglichkeit gibt: Die St. Georgner Biobauern haben Hermann Ritt auf die Idee angesprochen und ihn in der Umsetzung unterstützt, allen voran Elisabeth Wagner als Hauptansprechperson. Das Besondere am „Lebensmittelpunkt“ besteht darin, das Bauern aus der Region ihre Produkte zur Verfügung stellen, man weiß also genau, woher Eier, Nudeln, Fleisch, Honig und die vielen anderen Produkte kommen. „Die Artikel sind so regional wie möglich und in diesem Fall sogar zu etwa 90 % bio“, ist Hermann Ritt stolz.
Der „Lebensmittelpunkt“ ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche offen und unter www.lebensmittelpunkt.jetzt kann man zudem überprüfen, ob das Gewünschte gerade vorrätig ist. Jeder Bauer hat sein eigenes Regal, in dem er seine Produkte anbietet, samt einer Kasse. „Natürlich funktioniert das Konzept nur, so lange alle ehrlich sind“, so Hermann Ritt, der aber bei seinem ersten Geschäft gute Erfahrungen damit gemacht hat.
Auch wenn Pater Aegyd dem neuen Nahversorger am Sonntag bereits seinen Segen erteilte, bis Ende des Jahres ist er fürs Erste im Probebetrieb – damit er auch auf Dauer bleibt, hilft nur eins: immer schön brav einkaufen gehen.

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V.l.n.r.: Johann und Jarmila Ritt mit Sophia, Gerald Buchinger, Elisabeth Wagner, Inhaber Hermann Ritt, Gerhard Ritt und Reinhard Steinbichler zVg

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