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Rodelunfall am Hahnlreith

Waidhofen. Schwieriger Bergrettungseinsatz dauerte drei Stunden. Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz.

Ein Rodelunfall, bei dem sich eine Person eine Knieverletzung zuzog und dadurch gehunfähig war, ereignete sich am vergangenen Sonntag, 20. Jänner, auf dem Schnabelberg. Bei einer Rodelpartie übersah eine Rodlerin, die mit einer zweiten Person auf dem Schlitten saß, einen den Hang querenden Weg und wurde wie auf einer Schanze ausgehoben. Die beiden kamen zu Sturz und der Partner der Rodlerin dürfte dabei auf deren Knie gefallen sein. Wegen der Schwere der Verletzung wurde ein Notruf abgesetzt und die Bergrettung alarmiert. Da die Straße auf das Hahnlreith ab dem Bauernhof Obernachbarreith vulgo „Oberreitbauer“ tief verschneit und bis zu drei Meter verweht, war gestaltete sich der Aufstieg der sieben Bergretter sehr langwierig. Nach entsprechender Erstversorgung war auch der Abtransport der Verletzten mittels Akja äußerst schwierig, da erst querliegende Bäume weggeschnitten werden mussten. Insgesamt dauerte der Bergrettungseinsatz über drei Stunden und die Verletzte wurde schließlich beim Bauernhof Obernachbarreith der Rettung des Roten Kreuzes übergeben. Warum bei diesem Unfall kein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam, ist einigermaßen unverständlich.

Der Transport der Verletzten
von der Hahnlreith-Wiese bis zum
Bauernhaus Oberreith kostete viel Kraft.
© ÖBRD NÖ West