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Prächtiger Auftakt der Orgelmittag-Konzertsaison

Thomas Schnabel spielte in der Basilika Sonntagberg ein fulminantes Konzert

An seiner Seite musizierten als Familienensemble seine Tochter, die Sopranistin Elisabeth Schnabel sowie seine Frau Eva Schnabel auf dem Violoncello.
Bei der Begrüßung gedachte Superior P. Franz Hörmann seines vergangene Woche verstorbenen Vorgängers P. Gregor Ortner und erinnerte daran, dass dieser bei der Begründung der Orgelmittag-Konzerte vor 21 Jahren dieser Institution Pate stand.
Gleich zu Beginn des Konzertes zeigte Thomas Schnabel das prachtvolle Pleno der Orgel in der bunten, abwechslungsreichen „Toccata secunda“ von G. Muffat.
Elisabeth Schnabel sang dann mit bezaubernder klarer, geradliniger, glockenreiner Stimme die wunderschöne Arie „Er weidet seine Herde, dem Hirten gleich“ aus dem „Messias“ von G. F. Händel und mit großer Ausdrucksstärke M. Regers „Mariä Wiegenlied“. Ihr ganzes technisches Geschick, zugleich ihre saubere Musikalität und Phrasierungskunst und die faszinierend mühelose Höhe wurde hörbar in der berühmten „Echo-Arie“ aus dem Weihnachtsoratorium von J. S. Bach.

Familienensemble – Elisabeth und Thomas Eva Schnabel (Violoncello)

Eva Schnabel gab dem Basso continuo Farbe und Durchsichtigkeit durch ihr Violoncellospiel. Da bekam die Bassführung Fülle und Kraft. Damit konnte sich die Sopranstimme abheben und wurde getragen und gestützt durch die Betonung der Basslinie. Dies wurde auch durch die wunderbare Akustik der Basilika ermöglicht.
Thomas Schnabel führte das Programm dann in die Moderne mit dem Orgelchoral „Christus surrexit“ von Peter Richter, dem in Waidhofen lebenden Künstler. In moderner Musiksprache wird das Motiv „Christus surrexit“ soweit verdichtet, dass am Schluss dieses in der Überstimme über dunklen Akkorden schwebt. Ein effektvolles und ansprechendes Werk! Das „Ite missa est“ aus der Orgelmesse von Z. Kodaly bildete den fulminanten Abschluss des Konzerts. Das Werk beginnt mit großer Orgel, führt dann in reizvollem, rhythmischem Vorwärtsdrängen zu einem prachtvollen Schlussteil, der Orgelklang wird überwältigend.
Ein Stück wie aus einem Guss, prächtig im Klang, im Rhythmus originell und mitreißend, in der Musiksprache modern ansprechend. Das Werk hinterließ großen Eindruck bei den zahlreichen Zuhörern, deren Applaus reichlich ausfiel.
Es war ein eindrucksvoller Beginn der Orgelmittag-Konzerte, dank einer klugen Programmwahl und dank der Künstlerschaft des Familienensembles Schnabel.