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Plastik – nein, danke!

Stadt will künftig eine „plastikfreie Gemeinde“ sein und beschließt Resolution

Auf Antrag der SPÖ & Unabhängigen wurde am Montag dieser Woche eine Resolution einstimmig beschlossen, die Waidhofen künftig als eine „plastikfreie Gemeinde“ ausweist. In dieser Resolution bekennt sich die Stadt initiativ zu werden und Maßnahmen zu setzen, um künftig die Verwendung von Einweg-Plastik zu vermeiden.
„Unsere Stadt soll mit dieser Initiative „Plastikfreie Gemeinde“ – Vermeidung von Einweg-Plastik in Waidhofen an der Ybbs sich dieses Themas bewusst annehmen und in weiterer Folge Vorbild für weitere Gemeinden, für eine einwegplastikfreie Region (Ybbstal) und ein einwegplastikfreies Land sein sowie zu einem gesellschaftlichen Umdenken beitragen“ – so eine Textpassage aus der Resolution.
Die Stadt Waidhofen sollte sich ab sofort zum Ziel setzen, eine einwegplastikfreie Stadt zu werden und sich dafür aussprechen, folgende Maßnahmen in ihrem Einflussbereich umzusetzen:
• Einweg-Tragetaschen, insbesondere solche aus Plastik, sollen durch umweltfreundliche Alternativen wie Stofftaschen, Einkaufskörbe o. ä. ersetzt werden.
• Einweg-Plastik (Wattestäbchen, Strohhalme, Besteck, Teller, Umrührstäbchen, Luftballonstäbe, Getränkebecher etc.) soll weitgehend vermieden werden. Alternativen dazu sollen aufgezeigt und von lokalen Betrieben in der Stadt angeboten werden.
• Ein Leitfaden für Feste ohne Einweg-Plastik sollte erstellt und Veranstaltern, z. B. Vereinen, zur Verfügung gestellt werden. Darin wird auf den Einsatz von Mehrweggeschirr hingewiesen.
• Unternehmen in Waidhofen sollen motiviert werden, sich aktiv an der Aktion zu beteiligen und auf die Ausgabe von Einweg-Plastik wie beispielsweise Plastiksackerln, Einweg-Kaffeebecher und Verpackungen aus Plastik zu verzichten.
• Verpackungsfreie Initiativen sollen unterstützt und ausgebaut werden. Auf die Verwendung von Mehrweggebinden wird insbesondere hingewiesen.
• Information und Bewusstseinsbildung der Bürger, der Vereinsfunktionäre, der Handels- und Gastronomiebetriebe sollte mittels Veranstaltungen, Broschüren, laufenden Berichten in der Stadtzeitung (Umweltzeitung), lokaler Medien, der Internetseite und Social-Media-Plattformen der Stadt erfolgen.
• Verstärkt wird der Konsum von regionalen und saisonalen Produkten in den Fokus gerückt. Diese sind meistens nicht bzw. zumindest nicht in Plastik verpackt und weisen noch viele andere
Vorteile auf (geringerer Transportaufwand, Arbeitsplatzsicherung etc.).