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Perfektes Sommerkonzert mit Christopher Hinterhuber

Dirigent Wolfgang Sobotka führte sein Orchester mit Animo und Eleganz sowie restlosem Einsatz zu einem erfüllten Musizieren.

Erneut hat sich bestätigt, dass das Waidhofner Kammerorches­ter zu den herausragenden musikalischen Kulturträgern der Stadt zählt. Dies ist nicht zuletzt ein Verdienst des gesamten Klangkörpers, der in allen Instrumentengruppen Hervorragendes leistete. Dirigent Wolfgang Sobotka führte mit Animo und Engagement seine Musiker zu einem klangfreudigen und prächtigen Musizieren. So wurde auch diesmal das Sommerkonzert zu einer Demonstration feinsten Musizierstils. Sobotka und die Seinen konnten dabei alle ihre Qualitäten entfalten.
Meisterpianist Christopher Hinterhuber ließ es bei seinem Solopart an nichts fehlen. Höchste Perfektion erfreute das Herz der Zuhörer. Für Johannes Brahms´ Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur war der junge Senkrechtstarter der richtige Interpret, der aus dem Bösendorfer alle Schönheiten ins rechte Licht rückte, sodass kein Wunsch offenblieb. Bewundernswert war seine enorme Technik, die selbst schwierigste und rasanteste Passagen mühelos aus dem Ärmel schüttelte, dass der Zuhörer aus dem Staunen nicht herauskam.
Alle solistischen Erfordernisse adelte er durch seine souveräne Klavierkunst zu Meisterstücken. Wundervoll raste er über das Klavier, dass man Angst um den Flügel haben musste. Kraft, Ausdauer und Selbstsicherheit standen ihm ebenso zu Gebote wie eine bezaubernde Technik. Die melodischen Bögen glänzten in allen Schattierungen. Für den stürmischen Applaus bedankte sich der Künstler mit zwei Zugaben. Alles war geprägt von Gefühl, ohne je sentimental zu werden. So entfaltete dieses Nachwuchsgenie im Dienste eines lebendigen Vortrags sein Arsenal der Tastenkunst. Wunderbar und im besten Einvernehmen mit Dirigent und Orchester brachte er diesen Brahms zum Leuchten und Glühen. Alle Musiker trugen zum Erfolg ihre musikalischen und technischen Feinheiten bei. Freilich: Wenn ein Dirigent vom Format eines Sobotka am Pult steht, weiß der Zuhörer, dass ihn Außergewöhnliches erwartet. Und so war es auch. Alle Sätze wurden mit Eleganz und Animo geboten, sodass die Begeisterung nicht ausblieb. Bei seinem Dirigat breitete Sobotka das Werk wirkungsvoll vor den staunenden Zuhörern aus.
Nach der Pause zeigten sich Dirigent und Orchester noch einmal von ihrer besten Seite, indem sie mit Engagement und restlosem Einsatz die Melodien aus Felix Mendelssohns „Reformationssinfonie“ in aller Schönheit darboten. Das war ein inniges und in jedem Takt erfülltes Musizieren, das manchem Musikfreund den Applaus aus den Händen riss. Sobotka ließ sich bei der Deutung der Partitur in allen Belangen und Notwendigkeiten zusammen mit dem Orchester in ein klangschönes Musizieren hineinziehen, sodass dieses orchestrale Paradestück wirksam seine Schönheiten entfalten konnte.
Was in Sobotkas Interpretation immer wieder erfreut, ist jener Rest von Unmittelbarkeit und Spontaneität, wie man sie sich nicht besser wünschen könnte. Ohne Aufdringlichkeit konnte der Dirigent zeigen, was für ein feiner und sensibler Musiker er ist, dem es ein offensichtliches Glück bedeutet, Musik nach seinen Vorstellungen den Musikfreunden zu bieten.

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Hubert Bauernhauser

Christopher Hinterhuber ist ein Meisterpianist mit Weltruf.
Wolfgang Sobotka zeigte als Dirigent vollsten Einsatz und konnte nach dem Konzert mehr als zufrieden sein.