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Neunzig Minuten Spannung pur in der Söcki-Bär-Arena

SV Harreither Gaflenz – SV Langenrohr 2:1 (1:1)

Gegen den Tabellenvierten aus dem Tullnerfeld entwickelte sich über die insgesamt 95 Minuten (inklusive Nachspielzeit) ein überaus dramatisches und spannendes Spiel. Die Langenrohrer stellten sich als kompromisslose, kämpferisch überzeugende (manchmal des Guten zu viel, was sechs Gelbe beweisen) Mannschaft vor, der aber auch spielerische Grenzen gesetzt sind.
Der SV Harreither zeigte an diesem herrlichen Herbstnachmittag zwei völlig verschiedene Gesichter. In den ersten 45 Minuten kam man meist um einen Schritt zu spät, die Gäste wirkten spritziger, die SVH-Spieler konnten einfach nicht überzeugen. Aber auch der SV Langenrohr konnte keine echte Tormöglichkeiten herausspielen. Es war aber nicht verwunderlich, dass Langenrohr in Führung ging. In der 15. Minute war es, Freistoß für Gaflenz, der nichts einbrachte, ein weiter Abschlag von Tormann Günther Arnberger, der als bester Keeper der Liga gilt, die Gaflenzer Defensive hält ein Schläfchen und Christoph Wieser bezwingt aus spitzem Winkel Gaflenz-Torhüter Hirtenlehner und trifft ins lange Eck. Der SVH wacht aber nicht auf. In der 42. Minute ist es aber so weit, eine Traumkombination über die rechte Seite findet Kapitän Stangl als Abnehmer und dieser überlupft den Tormann und der Ball rollt über die Linie zum Ausgleich. Mit 1:1 geht es in die Pause.
Nicht wieder zu erkennen sind die Gaflenzer in den zweiten 45 Minuten, zweikampfstark, bissig von der ersten Sekunde an und auch spielerisch Beachtliches bietend, so präsentieren diese sich dem Publikum. Es dauert nicht lange, 48 Minuten sind gespielt, in seiner unnachahmlichen Art bedrängt Hannes Stangl den Gästespieler Husejnovic und der trifft unter Mithilfe des Tormannes ins eigene Tor zu 2:1-Führung für Gaflenz.
Nun waren die Hausherren Chef in der Arena und spielen sich gute Chancen heraus, ein super Volley des eingewechselten Halenar (seine ersten Minuten nach seiner langwierigen Fersenprellung) trifft einen Verteidiger auf der Torlinie.
Die Gäste – außer bei Standards – in der 2. Hälfte chancenlos.
Somit bringt der SVH verdientermaßen die drei Punkte ins Trockene.
Und alles ist bereit für den Sonntagsfrühschoppenschlager gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Krems.

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