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Neuer Pulsschlag für Powerman

Weyer. „Natur of Innovation“-Projekt versorgt Powerman mit neuer Power

Der Sport verbindet beim internationalen Powerman Austria im oberösterreichischen Ennstal die Teilnehmer aus einem Dutzend Länder und neuerdings: die Wirtschaft und die Besucher des Events. In der Marktgemeinde Weyer werden am Sonntag, dem 19. August, viele Geschäfte offenhalten. Der Grund dafür sind nicht nur Hunderte Sportler, die an diesem Tag beim Powerman schwitzen, sondern vor allem deren Begleiter und Tausende Zuseher, die zum Duathlon-Event erwartet werden. Im NOI-Projekt „Pulsschlag“ wurden viele Ideen für das Rundherum des Bewerbes entwickelt.
„Es liegt so nahe, dass wir den Ansturm in den Ort an dem Tag des Powerman nutzen“, so Sabine Russegger. Sie ist Mitglied der Gewerberunde Weyer und führt selbst eine Boutique in Weyer. „Aber realisiert haben wir das erst, nachdem wir im Projekt „Pulsschlag“ dazu angestoßen worden sind.“ Russegger hat sich in diesem NOI-Projekt engagiert, obwohl sie mit dem Powerman bislang kaum etwas zu tun hatte. Sie ist überzeugt, dass die Öffnung eine Win-win-Situation ist. „Die Gewerbetreibenden profitieren vom Besucherandrang, die Öffnung bringt an dem Tag sicher zusätzliche Leute zum Powerman.“
„Bei den bisherigen 20 Powerman-Bewerben ist ein Großteil der Energie der Organisatoren in einen perfekten Ablauf der Veranstaltung geflossen“, so Mag. Bürscher, Projektleiterin. Die Obfrau des Vereins SIG Harreither (Sport- und Interessensgemeinschaft) ist eine der Organisationsverantwortlichen des Powerman. 22 Personen entwickelten in den insgesamt vier Workshops NOI-Ideen und Konzepte für die Veranstaltung. Zusätzliche Ideen kamen von einem Young Designer Projekt mit Schülern der HLW Weyer.
Musik-Doping für die Sportler
An den Hotspots der Radstrecke, der Kreuzgruberhöhe und der Auffahrt nach Großraming sollen lokale Musikkapellen für Stimmung und noch mehr Besucher für die Kulinarik sorgen. Die Idee dazu kam von der „Pulsschlag“-Teilnehmerin Petra Leeb. Sie selbst ist Musikantin und Obfrau der Trachtenmusikkapelle Harmonie Weyer. In der Wechselzone und entlang der Laufstrecke in Weyer soll auf die Musikwünsche der Sportler eingegangen werden. Bei der Anmeldung kann jeder Athlet ein Musikstück angeben, von dem er beim Sport begleitet werden will.
Von den Ergebnissen beeindruckt zeigten sich auch Bgm. Gerhard Klaffner und Hugo Mayer. Mayer war in den vergangenen 25 Jahren „das Gesicht und die Stimme des Powerman: „Die Ideen sind alle stimmig und sie können den Powerman beleben. Die Herausforderung ist jetzt die Umsetzung.“ „Ich freue mich über das Engagement so vieler unterschiedlicher Leute bei diesem „Nature of Innovation“-Projekt. Als Bürgermeister kann ich nur alle Ideen unterstützen“, so Bgm. Klaffner. Für Andreas Kupfer, dem Projektleiter von NOI, ist es besonders wichtig, dass mit den Ideen die Motivation der Mitwirkenden und die Identifikation der Region mit der Veranstaltung gestärkt wird.
• Ein Power-Party-Projekt der Young Designer (HLW-Schüler) ein Sportler-Clubbing am Tag vor dem Powerman zu organisieren – für Sportler, Betreuer, Begleiter, Helfer und Sponsoren. Ein eigener Power-Cocktail soll von Schülern kreiert werden.
• Power Park & Spaßathlon – Rahmenprogramm in Weyer – Power App – eine eigene App für die Veranstaltung sowie Power-Luftballonstart. Beim Zieleinlauf des letzten Läufers gibt es einen Luftballon-Start mit biologisch abbaubaren Ballons.
• Athletenguides
Athleten, vor allem Erstteilnehmer und internationale Sportler werden von Power-Mentoren persönlich begrüßt,
begleitet und über den Ablauf informiert.
• Power-Shuttle & Bibermobil
Mit einem Fahrzeug sollen Besucher von Weyer zu den Hotspots der Radstrecke gebracht werden und das Powerman-Maskottchen ist im Cabriolet unterwegs.
Rückfragen: Mag. Rosina Bürscher, office@powerman.at, Tel. 0664/423 17 56, www.powerman.at, www.nature-of-innovation.com

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Attraktive und gute Ideen kamen von einem „Young Designer“-Projekt mit Schülern der HLW Weyer.