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Nach „Luchs-Affäre“ kein Vertrauen mehr zu den Tierpark-Betreibern

Waidhofen. Gemeinderat stoppt Subventionen und Haftung für den Tierpark Buchenberg.

Die „Luchs-Affäre“, bei der kürzlich zwei Luchse aus ihrem Gehege im Tierpark Buchenberg entkommen sind, brachte „das Fass nun endgültig zum Überlaufen“, die Stadt zieht sich als Subventionsgeber und als Übernehmer von Haftungen für den Tierpark Buchenberg zurück. Dies teilte die Stadt in einer schriftlichen Aussendung mit, da der Beschluss im nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am Montag dieser Woche beschlossen wurde.
„Es gibt eine Reihe von Gründen, die den Gemeinderat zu dieser Entscheidung veranlasst haben. Wegen der gebotenen Verschwiegenheitspflicht kann ich darauf nicht näher eingehen. Auf den Punkt gebracht, ist das Vertrauen grob gestört. Dass immer wieder Tiere entlaufen, ist nicht gerade vertrauenserweckend. Vor den Luchsen waren es Waschbären und Rothirsche, die ausgekommen sind. Der Tierpark hält schließlich auch Wölfe. Ich möchte mir die Probleme gar nicht vorstellen, wenn diese in unserem Naherholungsgebiet in unmittelbarer Stadtnähe entkommen sollten“, so der Bürgermeister.
Eine Reduktion des Tierparks um das sogenannte Raubwild, also Luchse und Wölfe, habe der Betreiber bislang abgelehnt. Ebenso einen Betrieb unter Führung der Stadt.
„Der Gemeinderat macht sich einfach Sorgen um die Sicherheit der Bevölkerung und die sorgenfreie Benutzbarkeit des Buchenberges. Schließlich geht es auch um das Wohl der Tiere“, so Bgm. Krammer.
Ziel ist es, innerhalb eines Monats (bis 5. Dezember) eine einvernehmliche Lösung zu finden.