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Mord am Schwachsinn

Stadtgalerie. Eine Gruppenausstellung von 47 Künstlerinnen und Künstlern setzt sich mit dem literarischen Werk des Anarchisten Herbert Müller-Guttenbrunn auseinander.

„Alphabet des anarchistischen Amateurs“ titelt die neue Ausstellung in der Stadtgalerie Waidhofen, die am Freitag, 28. Februar, im Rahmen einer Vernissage eröffnet wurde. In Zusammenarbeit mit der Galerie <rotor> in Graz hat die Kuratorin der Stadtgalerie Klaudia Stöckl diese außergewöhnliche Ausstellung nach Waidhofen gebracht. Basierend auf dem literarischen Werk „Alphabet des anarchistischen Amateurs“, des 1887 in Wien geborenen Herbert Müller-Guttenbrunn, haben sich unterschiedliche zeitgenössische Künstler mit den Thesen und Aphorismen dieses glühenden Pazifisten und Anarchisten auseinandergesetzt. Diese Auseinandersetzung ist so unterschiedlich wie die Künstlerschar selbst und reicht von der Malerei über die Skulptur bis hin zu Videoinstallationen.
Hauptakteur dieser bemerkenswerten Ausstellung ist aber der Autor Müller-Guttenbrunn selbst. Zu den Arbeiten der einzelnen Künstler sind Zitate aus dem Buch an den Ausstellungsflächen angebracht und laden den Galeriebesucher ein, sich mit diesen anarchistisch motivierten Aussagen auseinanderzusetzen. Dabei wirkt Müller-Guttenbrunn überraschend aktuell, wenn er etwa den Satz „ Was haben wir vom Fernsehen, wenn es uns mit dem Anblick von Arschgesichtern aus Amerika versorgt, wenn unser Bedarf an solchen doch vom Inlande reichlich gedeckt wird?“ formuliert und das Ende der 30er-Jahre! Dies zeigt auch, dass dieser Künstler ein treffsicherer Analytiker war und pointiert zu formulieren verstand.
Bei der Vernissage referierten die Kuratoren der Galerie <rotor> Margarethe Markovec und Anton Lederer sowie die Herausgeberin des nun neu aufgelegten Anarchiebuchs von Müller-Guttenbrunn Beatrix Müller-Kampel und der Soziologe und Anarchismusforscher Reinhard Müller zum Werk des eigenwilligen anarchischen Philosophen. Dieser, so betonten sie, hatte nie die Anarchie des Terrors, des Bombenwerfens und des Mordes im Sinn hatte, sondern den „Mord am Schwachsinn“.
Bei der Vernissage waren auch einige der Künstler der Gruppenausstellung, die bereits in Graz zu sehen war, anwesend und gaben im Gespräch mit den Galeriebesuchern Auskunft über ihren künstlerischen Diskurs mit dem Autor. Die Ausstellungseröffnung gestaltete der Blockflötenvirtuose Helge M. Stiegler und ORF-Mitarbeiter und Ö1-Spielräume-Gestalter Wolfgang Schlag las aus dem Werk von Müller-Guttenbrunn.
Die Ausstellung in der Stadtgalerie ist noch bis zum 29. März bei freiem Eintritt zu besichtigen. Öffnungszeiten: Fr., 16.00 – 19.00 Uhr, Sa., 10.00 – 13.00 Uhr, So., 15.00 – 18.00 Uhr.

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An der Vernissage nahmen auch einige Künstlerinnen und Künstler, die die Kollektivausstellung gestalten teil.