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Mit Radar gegen Autoraser

Waidhofen. Ab Mai wird von einem Privatunternehmen konsequent die Geschwindigkeit mit mobilen Radargeräten überwacht und auch gestraft.

Die Messgeräte, die den Autofahrern bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen ein grinsendes Gesicht zeigen und bei Überschreitungen ein böses, zeigen bereits Wirkung, so Bgm. Werner Krammer bei einem Bürgerforum vergangene Woche in Zell. Dennoch entschloss sich die Stadt noch konsequenter gegen notorische Schnellfahrer vorzugehen. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 2. Mai, beschloss das Stadtparlament die Vergabe von Geschwindigkeitsmessungen an eine Privatfirma. Den Auftrag erhielt ÖWD, der Österreichische Wachdienst, und erhält von der Stadt für diese Kontrollen
34.433 €.

Diese sollen an jeweils zwei Tagen in der Woche erfolgen und vorerst bis Jahresende durchgeführt werden. Die Radarboxen sind mobil und werden unterschiedlich platziert werden. Auch die Wochentage, an denen gemessen wird, sind variabel.

Die Kosten für die externe Überwachung werden das Stadtbudget aber nicht belasten, ganz im Gegenteil. Die Einnahmen aus den Strafen kann die Stadt selbst verwenden und wird damit einerseits die Überwachungskos­ten durch den ÖWD begleichen sowie andererseits die Überschüsse für weitere Verkehrsmaßnahmen zweckbinden.