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Mit Operettenmelodien ins neue Jahr

Das Kammerorchester servierte beim Neujahrskonzert musikalische Schmankerl von Lehár bis Strauß, von Stolz bis Kalman und Rossini.

Eines ist dem Waidhofner Kammerorchester beim Neujahrskonzert am 1. Jänner im Schlosscenter ganz sicher gelungen – der Musikstadt Waidhofen im neuen Jahr ein erstes Glanzlicht aufzusetzen. 2018 war wieder das Kammerorchester an der Reihe, die musikalischen Neujahrsgrüße Waidhofen und der Region auszurichten und das Orchester unter seinem künstlerischen Leiter Wolfgang Sobotka überraschte mit einem bunten Mix aus Walzerklängen, Polkas und Liedern. Eine besondere Facette setzten diesmal beliebte Operettenmelodien dem Konzert auf. Die Sopranistin Simona Eisinger und der Tenor Sebastian Reinthaller, der auch als Moderator charmant durch das Programm führte, bezauberten ihre Zuhörerschaft mit „Klassikern“ wie etwa dem Duett „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ aus der „Robert Stolz“-Operette „Im weißen Rössl“, oder „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Lehár-Operette „Land des Lächelns“.

Das Kammerorchester bescherte den Konzertbesuchern einen schwungvollen Start ins neue Jahr.

Den Auftakt des Neujahrskonzerts, das bereits am 29. und 30. Dezember zwei Voraufführungen, eine in Grafenwörth und eine im Schlosscenter von Waidhofen hatte, machte die Ouvertüre zur Operetten „Die Italienerin in Algier“ von Rossini. Der herausfordernden Aufgabe, das Oboensolo zu übernehmen, entledigte sich der junge Waidhofner Musiker Lorenz Maderthaner, Spross der Windhager Musikdynastie, mit Bravour und der Coolness eines Routiniers. Generell überraschte das Kammerorchester mit einer Vielzahl an jungen Musiktalenten, die diesmal ihr Debut im großen Orchester feierten. Mit der ihm eigenen Dynamik und mitreißenden Art der Orchesterführung gelang es dem Dirigenten Wolfgang Sobotka, das Orchester zu einer harmonischen Einheit zusammenzufügen und die über 70 Musikerinnen und Musiker (mit klarer Dominanz der Frauen) zu Höchstleistungen anzutreiben.
Natürlich endete auch das Waidhofner Neujahrskonzert wie das Wiener Original mit den traditionellen Zugaben, dem Donauwalzer und dem Radetzky-Marsch und somit schaffte es das Kammerorchester erneut, den Konzertbesuchern einen schwungvollen Start ins neue Jahr zu bereiten.

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Bgm. Werner Krammer nutzte das Neujahrskonzert, um den Konzertbesuchern ein gutes, neues Jahr zu wünschen.
Simona Eisinger und Sebastian Reinthaller im Duett „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ aus der Lehár-Operette „Land des Lächelns“.
Als Zither-Virtuosin hatte die Linzerin Vanessa Peham bei „Gschichten aus dem Wienerwald“ einen großen Soloauftritt.
Ganz Grandseigneur bedankte sich Dirigent Wolfgang Sobotka bei Simona Eisinger. Die Sängerin glänzte mit ihrer brilliant-hellen Sopranstimme und wundervollen Arien.
Das Kammerorchester verfügt über viele junge Musiktalente, die sich in der Pause natürlich stärken mussten.