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Kritik am „Gelben Sack“

Waidhofen. Die Stadt plant, die Entsorgung von Leichtverpackungen auf den sogenannten „Gelben Sack“ umzustellen. Viele Bürger sehen keinen Vorteil, den dieses System bringen soll.

Seit die Briefe des Magistrats in die Waidhofner Haushalte geflattert sind, in denen die Behörde die Umstellung der Plastikentsorgung auf den „Gelben Sack“ ankündigte, wird Kritik laut und viele Bürger fragen sich, was diese Umstellung für Vorteile bringen soll? Nun bezieht auch die Politik Stellung und die SPÖ zweifelt in einer schriftlichen Aussendung an der Sinnhaftigkeit dieser Umstellung und vermutet sogar eine baldige Erhöhung der Müllgebühren.
Was ist geplant?
Bisher können die Waidhofner ihren getrennten Müll (Glas, Metall, Papier, Kunststoff) zu den im Gemeindegebiet verteilten Sammelinseln bringen und selbst entsorgen – so auch den Plastikmüll, vornehmlich die Leichtverpackungen. Nun sollen die „Gelben Tonnen“ aber eingespart werden und die Bürger sind aufgefordert, die Leichtverpackungen im sogenannten „Gelben Sack“ zuhause zu sammeln. Dieser wird so wie der Restmüll und der Biomüll von dort abgeholt, allerdings nicht wöchentlich oder 14-tägig sondern im 6-Wochen-Rhythmus. Dieser lange Intervall ist einer der wesentlichen Kritikpunkte und viele befürchten Geruchsbelästigungen gerade in der warmen Jahreszeit und Platzprobleme in den Wohnungen. Weiters ist ein Sinken der Trennmoral zu befürchten und Leichtverpackungen werden wegen des langen Entsorgungszyklusses vermehrt im Restmüll landen, so die Kritiker.
Dass es zu Kosteneinsparungen kommen wird, bezweifeln die Kritiker ebenfalls, denn für die Entsorgung von Altpapier und metallischen Abfällen erfolgt weiter über die Sammelinseln, die nach wie vor angefahren werden müssen. Sie gehen auch davon aus, dass die Abholung der „Gelben Säcke“ von jedem einzelnen Haushalt im Gemeindegebiet teurer sein würde als die Mülltouren, die nur die Sammelinseln anfahren.
Die SPÖ vermutet daher, dass es bei Einführung des „Gelben Sacks“ bald zu Gebührenerhöhungen kommen wird, da diese kostendeckend zu gestalten sind.
„Das Sammelsystem mit dem „Gelben Sack“ ist in ganz Österreich erprobt“
Dass die Kritik ungerechtfertigt ist und ins Leere trifft, davon sind Bgm. Werner Krammer und Umwelt-StR Fritz Hintsteiner überzeugt. Sie gehen davon aus, dass der „Gelbe Sack“ sich auch in Waidhofen und im Bezirk Amstetten, wo das Entsorgungssystem mit dem „Gelben Sack“ gleichzeitig eingeführt wird, so wie in vielen anderen Regionen Österreichs, bewähren wird. „In Oberösterreich, das als ein Musterland in der Mülltrennung und -entsorgung gilt, gibt es den „Gelben Sack“ schon seit Langem und er ist dort bestens eingeführt“, so Krammer.
Dass es zu keinen Kostensteigerungen kommen wird, begründet der Bürgermeister damit, dass die „Gelben Säcke“ nicht mit einer eigenen Entsorgungstour abgeholt werden, sondern im Rahmen der Touren für Restmüll oder Biomüll. Mit der Sammlung der Leichtverpackungen zuhause will das Magistrat auch die Problematik der oft überfüllten und daher unordentlichen Sammelinseln in den Griff bekommen. „Wenn die Waidhofnerinnen und Waidhofner ihre Plastikflaschen und Leichtverpackungen im „Gelben Sack“ sammeln, benötigen wir die „Gelben Tonnen“ in den Sammel­inseln nicht mehr und wir können dort mehr Behälter für Glas, Papier und Metallabfälle aufstellen und bekommen so die derzeit oftmals unerträgliche Situation in den Griff“, so Krammer. Eine häufigere Entsorgung der Sammelinseln, so der Bürgermeister, würde Zusatzkosten verursachen und die würden die Müllgebühren steigen lassen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass sich das Entsorgungssystem mit dem „Gelben Sack“ auch in Waidhofen bewähren wird.
Sollte sich aber herausstellen, dass dem nicht so ist, werden wir das System natürlich evaluieren und danach unsere Schlüsse ziehen“, so Krammer. Die Umstellung auf den „Gelben Sack“ soll Mitte April erfolgen.