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Urlaub zum Helfen

Schnee, Schnee, Schnee und daher ist derzeit schaufeln, schaufeln, schaufeln die Devise und landauf, landab sind Tausende Freiwillige im Einsatz und helfen, mit dieser so prekären Situation fertig zu werden. Am Hochkar musste Anfang der Woche erneut die Straße wegen Lawinengefahr gesperrt werden und zig Feuerwehrleute aus Lassing und der Region konnten nicht mehr zu ihrem Einsatzort oben im Skigebiet gebracht werden. Sie gingen nicht etwa nach Hause, weil nichts zu schaufeln war, sondern meldeten sich zu einem Einsatz in Puchenstuben, weil sie hatten sich ja Urlaub genommen, Urlaub zum Helfen! Diesen Menschen ist es ein Anliegen, anderen in der Not zu helfen und dafür gebührt ihnen unser aller Dank. Weil es Menschen wie diese gibt funktioniert unsere Gesellschaft (noch) und wenn wir glauben, der Egoismus sei die Maxime der Zeit, so gibt mir dieses Zeichen Zuversicht und Hoffnung.
Aber nicht nur in Sachen Katastrophenbewältigung brauchen wir die freiwilligen Einsatzkräfte. Auch im Rettungswesen oder in der Altenbetreuung geht ohne Freiwillige nichts. Das Rote Kreuz ist zu einem Großteil auf Freiwilligkeit aufgebaut, benötigt aber zusätzlich noch Zivildiener, um das System aufrechterhalten zu können. Diese Zivildiener, junge Männer, die ihren verpflichtenden Wehrdienst nicht mit der Waffe ableisten, sondern eben beim Roten Kreuz oder in Pflegeheimen und anderen Sozialeinrichtungen, sind allerdings Mangelware geworden. Grund dafür sind vor allem die geburtenschwachen Jahrgänge.
Ich weiß, dass ich einen heik­len Punkt anspreche, wenn ich die Diskussion anstoße und die Frage stelle, ob nicht alle jungen Leute, also auch junge Frauen, zu einem freiwilligen Beitrag an der Gesellschaft verpflichtet werden sollten. So ein soziales Jahr, das natürlich kein ganzes Jahr dauern muss, wäre einerseits eine große Hilfe, um die bestehenden Strukturen in der Pflege, im Krankentransport oder ganz allgemein im Gemeinwesen aufrechterhalten zu können. Es wäre aber auch eine tolle Lebensschule und charakterbildend. Viele der Burschen bleiben nach ihrem Zivildienst bei der Rettung, weil sie in diesem Tun einen Sinn sehen und während ihrer Tätigkeit beim Roten Kreuz oder Samariterbund persönlich gereift sind. Jungen Frauen würde das sicherlich auch nicht schaden.
Bei einer Debatte darüber wurde zuletzt als Gegenargument eingeworfen, Frauen hätten ohnehin schon einen Nachteil, weil sie durch Babypause und Familie berufliche Nachteile hinnehmen müssen. Das stimmt auch, aber sollten diese Benachteiligungen grundsätzlich nicht anders kompensiert werden, etwa mit der vollen Anrechnung der Kinderbetreuungszeiten im Pensionssys­tem oder durch andere steuerliche und einkommenstechnische Maßnahmen?
Ein verpflichtendes Sozialjahr, das junge Menschen nach ihrer schulischen Ausbildung als Beitrag für das Gemeinwohl leisten, sollte man nicht als Last und Bürde sehen, sondern als eine positive Phase, die Lebenserfahrung bringt. Allerdings habe ich so meine Bedenken, ob sich die Politik dieses heiklen Themas annimmt. Wählerstimmen werden wohl damit keine gewonnen.

Fritz Stummer

chef-transp