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Sag Ja zur Teiltauglichkeit 

Die Einführung einer sogenannten Teiltauglichkeit beim Bundesheer ist eine der ersten konkreten Ansagen durch die neue Bundesregierung. Ministerin Klaudia Tanner greift damit ein Thema auf, das bereits innenpolitisch zur Diskussion stand und von der damaligen Opposition und den mit dieser Thematik in Verbindung stehenden Organisationen zerpflückt und in Grund und Boden argumentiert wurde.
Ausgelöst hat diese Debatte die dramatische Tatsache, dass es immer weniger junge Männer in Österreich gibt, die den Anforderungen entsprechen, um den Dienst mit der Waffe für das österreichische Vaterland leisten zu können. Übergewicht, Plattfüße, Fehlsichtigkeit, Diabetes und andere Stoffwechselstörungen und wohl auch psychische Probleme infolge des digitalen Wandels der unsere Gesellschaft in vielerlei Ausprägungen formt und vor Probleme stellt, sind Gründe für die Untauglichkeit. Um die an sie gestellten Aufgaben erfüllen zu können, braucht aber das Bundesheer junge Rekruten. Wenn die aber nicht zur Verfügung stehen, weil es erstens durch geburtenschwache Jahrgänge und zweitens durch die oben erwähnten „zivilisatorischen Umstände“ zu wenige „taugliche“ Männer gibt und weil viele davon auch den Wehrersatzdienst sprich Zivildienst vorziehen, ist es nur billig und recht, an den Kriterien der Tauglichkeit etwas zu ändern. Wir erinnern uns, auch Polizisten müssen nicht mehr jene Punkteanzahl bei den Aufnahmetests erreichen, die früher einst Standard waren.
Natürlich gibt es Tätigkeiten, die ein fehlsichtiger Bursche mit zu vielen Dioptrien genauso gut erfüllen kann und einen sinnvollen Beitrag zur Landesverteidigung leisten kann. Der Pommes Frites-süchtige notorisch bewegungsarme Computerjunkie, der als Hacker ein Ass ist, und auf Zuruf nur so zum Spaß die Codes der Reihe nach knackt, wäre sicher ein Beitrag zur neuen Abwehreinheit im kommenden Cyber-War.
Das ist die eine Seite der Teiltauglichkeits-Medaille. Die andere ist der Zivildienst. Wie schon erwähnt ist der Zivildienst per Gesetz ein Wehrersatzdienst und somit kommt eben nur ein „tauglicher“ Mann dafür in Frage. Und bei einer Teiltauglichkeit eben ein teiltauglicher junger Mann. Genauso wie beim Bundesheer gibt es natürlich auch bei den Organisationen, die auf Zivildiener angewiesen sind, Tätigkeiten, die ein Übergewichtiger genauso erfüllen kann, wie ein Gertenschlanker. Ich denke da an Pflegeeinrichtungen und Ähnliches mehr. Selbst bei den Blaulichtorganisationen wie dem Roten Kreuz, die ganz wesentlich auf die Leistungen der Zivildiener angewiesen sind, wird es sinnvolle Tätigkeiten für Männer geben deren Body-Maß-Index dank Cola und Big Mac etwas aus dem Ruder läuft.
Wir wissen auch von den positiven Einflüssen und Auswirkungen, die ein Tun für die Gesellschaft, sei es im Rahmen eines Wehrdienstes und im Besonderen im Zivildienst, auf junge Menschen hat. Für viele Jugendliche in unserer zur Oberflächlichkeit neigenden Gesellschaft ist dort erst der Ort, wo sie Kameradschaft, Eintreten für den anderen, den Sinn des persönlichen Engagements erleben. Diese Erfahrung sollten auch nur zum Teil taugliche Burschen machen dürfen.

PS: Beim Roten Kreuz bleiben von zehn Zivildienern vier über die Zeit ihrer Verpflichtung hinaus beim Rettungsdienst – weil sie es eben sinnvoll finden, dort dabei zu sein, mit gleichgesinnten Freunden, den Nachtdienst zu erleben und (bestens ausgebildet!) zu helfen, wenn es nötig ist. 

Fritz Stummer

chef-transp

 



 

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