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Grüezi die Gsiberger

Eine Nachricht, die mich erheiterte, als ich erstmals von ihr hörte und von der ich annahm, es müsse sich um eine „Ente“ handeln oder, wie man heute zu sagen pflegt, um „Fake News. Aber mitnichten! Es geht um die Frage, ob Vorarlberg ein weiterer Kanton, der 27., der Schweiz, werden soll?
Angeblich hat eine Umfrage der Plattform Vorarlberg online aus dem Mai dieses Jahres ergeben, dass eine Mehrheit von 65 % !!! so einen „Anschluss“ an die Schweiz befürworten würde. Daraufhin hat der eidgenössische Parlamentarier Martin Sailer im Kantonsparlament von St. Gallen den Antrag gestellt, das Ländle doch in die Eidgenossenschaft aufzunehmen. Dieses hat aber – Gott sei Dank – entschieden, dass Vorarlberg doch besser bei Österreich bleiben soll, und dies damit begründet, dass im westlichsten Bundesland eh so weit alles in Ordnung sei und Menschenrechte weder systematisch noch schwer verletzt würden, was allerdings so eine Sezession schon erlauben würde.
Na, da haben wir noch einmal Glück gehabt, dass der „Vergessene von Höchst“ (Andreas Mihavecz saß 17 Tage ohne Wasser und Brot im Gemeindekotter und hält den Weltrekord beim Überleben ohne Flüssigkeit) schon so weit zurückliegt und die Schweizer diese Menschenrechtsverletzung scheint’s auch vergessen haben. Aber Spaß beiseite.
Jetzt spüren wir es am eigenen Leib, wie es sich anfühlt, wenn wer von außen kommt und die Integrität unseres Staatsgefüges in Zweifel zieht. Die Palette reicht von Kopfschütteln bis zum vulgären Aufschrei nach dem Motto. „Diese Trotteln sollen sich um ihren eigenen Dreck kümmern!“
Ich schreibe das deshalb, weil auch die FPÖ im Wahlkampf dringend der Meinung war, die Südtiroler müssten einen österreichischen Pass beantragen können. Nicht nur im Kernitalien zeigte man sich (zu Recht) irritiert, auch in Südtirol selbst erntete man mit diesem Vorstoß nur Kopfschütteln. Ich glaube, alle in Österreich (bis vielleicht auf die angeblichen 65 % der Vorarlberger) denken an einen Scherz bei diesem Ansinnen.
Aber Sezessionsbestrebungen haben aktuell wieder Saison. So denke ich, dass etwa im Spanien-Katalonien-Konflikt, in den Sezessionsbestrebungen Schottlands, in der irischen Frage oder im Pulverfass Balkan, Stichwort Kosovo, noch viel Sprengkraft und vor allem Leid verborgen liegt. Hier geht es aber um echte ethnische oder religiöse Konflikte und nicht um wirtschaftliche Befindlichkeiten, die im Falle Vorarlbergs und der Schweiz auf ultrahohem Niveau ausgelebt würden. Auch wenn die Vorarlberger schon einmal 1919 gegen den Verbleib beim damaligen Restösterreich gestimmt haben und zur Schweiz wollten (auch damals wollten die Eidgenossen sie nicht), sollten wir ihnen das nachsehen. Die Gsiberger gehören schon zu uns, auch wenn wir Restösterreicher uns mit dem alemannischen Idiom oder gar dem Bregenzerwälderisch doch etwas schwer tun. Wir sollten hier „dip-
lomatisch“ vorgehen und nicht angesichts eines kaum noch existenten Bundesheeres mit militärischen Mitteln drohen, denn mit den wenigen noch einsatzfähigen Gulaschkanonen werden wir keinen Krieg gewinnen, nicht einmal gegen die Schweiz.

PS: In KW 43 schrieben wir an dieser Stelle von Skipasspreisen in Kitzbühel von „um die 70 € am Tag“. Dies ist insofern unrichtig, da es sich um Preise „um die 50 € am Tag“ handelt.

Fritz Stummer

chef-transp