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Kolumne

Ist die Linke moralisch überlegen?

Die Wahl ist geschlagen und der oder die Sieger sind diesmal eindeutig. Zumindest sollte man das so vermuten. Sebastian Kurz und seine neue Volkspartei konnten mit knapp 8 % Zugewinn ebenso überzeugen wie die FPÖ, die um gute
5 % zulegte. Aufgrund der diesmal sehr exakten Vorhersagen der Meinungsforscher zähle ich auch diese Berufsgruppe zu den Gewinnern der Wahl. Bei den Wahlverlierern sind eindeutig die Grünen die Nummer eins, aber auch die SPÖ tut sich schwer, das Halten von Prozenten und Mandaten als Erfolg zu verkaufen, wenngleich das nach diesem Wahlkampf eigentlich schon als ein Erfolg zu werten wäre. So wie ich aber die Meinungsforscher zu den Gewinnern zähle, sehe ich die (ORF-) Moderatoren des Wahlabends zu den Verlierern. Mit welcher ignoranten Präpotenz etwa ein Hans Bürger bei den Interviews mit Kurz und Strache doch noch einen Rest an Negativem, in deren Erfolg zu finden suchte, war an Letztklassigkeit kaum zu überbieten. Kurz, so Bürgers Vermutung, müsse doch unglücklich sein, dass er in den letzten Tagen noch an Vorsprung eingebüßt und nicht 33 % erreicht habe. Auch Strache sei „nur“ Dritter geworden und das müsse doch schmerzen und nicht die Freude über ein Plus von 5,5 % überwiegen.
Dass sich die Politik ändern müsse, ist das absolut richtig, aber manche Medien sollten das auch tun. Mit Augenmerk auf Quoten können die Mannen des Staatssenders ORF nicht einfach Fragen nach dem Grund des Ergebnisses oder nach den persönlichen Befindlichkeiten der einzelnen Kandidaten stellen. Nein, sie müssen abwertend und provokativ sein.
Eine andere und für mich eigenartige Sichtweise in der politischen Auseinandersetzung, die mich immer schon unrund werden lässt, ist diese Selbstgefälligkeit der Linken, generell die Moral für sich gepachtet zu haben. Sie stünden „Robin Hood“-artig immer auf der Seite der Entrechteten, versprühen Herzenswärme und sind einfach die Guten, weil sie die einzigen Politiker mit menschlichem Antlitz sind. Alle anderen, ob konservativ, liberal, mittig oder rechts davon, seien gefühlskalte Technokraten, Handlanger der Ausbeuter, oder gleich selbst welche und natürlich faschistisch ausgerichtet, drohend mit der Nazi-Keule. Warum eigentlich glauben Linke, dass nur sie für sichere Pensionen sind? Sind Christlich-Soziale oder Liberale etwa nicht für sichere Pensionen, weniger Arbeitslose, Schulen, in denen unsere Kinder etwas lernen und ein gedeihliches Miteinander in unserer Gesellschaft? Nein, das ist der Primat der Linken und damit basta!
Originell für mich ist, dass man schon am Tag nach der Wahl bereits zu Demonstrationen gegen Schwarz-Blau aufruft und nicht erst bei einer entsprechenden Regierungsbildung. Für die Organisatoren dieser Demo vor dem Parlament hat sich offensichtlich das Volk verwählt und zu viele ihr Kreuzerl nicht „links“ genug gemacht, also muss man auf die Straße. Parteipolitisch mögen wir in Österreich so unterschiedlich sein, wie man es nur sein kann, aber Demokraten sollten wir alle sein. Ein Schwenk von einer Mitte-Links-Regierung zu einer Mitte-Rechts-Regierung darf und wird die Republik nicht erschüttern. Für manche Linke tut es das aber und das ist überaus undemokratisch.

Fritz Stummer

chef-transp