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Kolumne

Bildung gegen Vorurteile

Bildung gegen Vorurteile lautet der Titel einer Ini­tiative, die von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka ins Leben gerufen wurde und sich an Schülerinnen und Schüler der neunten Schulstufe richtet. Als oberster Parlamentarier ließ Sobotka im Vorjahr eine Studie zum Thema Antisemitismus in Österreich erstellen, die belegt, dass gerade ein geringerer Bildungsgrad ein wesentlicher Faktor ist, sich von Vorurteilen (ver-)leiten zu lassen. Nach der Bestandsaufnahme durch die Studie setzt Sobotka nun konsequent einen weiteren Schritt und will mit entsprechenden Workshops in Schulen ins Tun kommen. Dazu wurde der grüne Bildungsexperte Daniel Landau ins Boot geholt, der nun diese Aufklärungsarbeit in Sachen Rassismus und Antisemitismus an den Schulen organisieren wird.
Latenter Antisemitismus und Alltagsrassismus sind in unserer Gesellschaft leider sehr verbreitet und die aktuelle populistische Rechtslastigkeit tut sein Übriges. Ich halte diese Initiative „Bildung gegen Vorurteile“ für gescheit und den richtigen und wohl einzigen, sinnvollen Ansatz, dieser Krankheit in unseren Herzen etwas entgegenzusetzen. Dass ein Vorurteil schwieriger zu zertrümmern sei als ein Atom, wusste schon Einstein und es wird nicht leicht, diesen Schrott aus unseren Hirnwindungen zu verbannen. Immunisierung ist daher die Devise und die erzielen wir mit Aufklärung, mit Wissen und damit, sich selber eine Meinung zu bilden.
Antisemitismus und rassis­tische Vorurteile werden oft „vererbt“ und in der Familie weitergegeben. Später nistet man sich in der Social-Media-Blase ein, die einem nur in seinen Vorurteilen bestätigt. Der Mensch war immer schon manipulierbar, nur wird er in Zeiten von Facebook und Twitter noch viel leichter Opfer von schmeichelweichen Verführern, die uns suggerieren, dass wir „umvolkt“ seien, das „Weltjudentum“ Schuld an allem und Auschwitz eine Lüge
sei.
Vorurteil, gepaart mit Angst, wird dann zu einem gefährlichen Cocktail, der schon da und dort Flüchtlingsheime hat brennen lassen. Gegen Angst vor dem Fremden hilft nur Aufklärung und Wissen über das vermeintlich Fremde. Daher noch einmal meine Hochachtung vor dieser Initiative „Bildung gegen Vorurteile“, mein Applaus für den Initiator Wolfgang Sobotka. Aktuell befindet er sich zwar im Wahlkampfmodus, aber ich hoffe, er bleibt nach der Wahl weiterhin Erster Nationalratspräsident, denn was er aus diesem Amt gemacht hat, ist keinem seiner Amtsvorgänger eingefallen. Das Parlament ist nicht nur eine Abstimmungsmaschine für Gesetze, sondern eine Institution mit vielfältigen Aufgaben. Eine davon ist staatsbürgerliche Nähe, ist Unterstützung anderer Staaten auf dem Weg hin zu einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie, ist Versöhnung und historische Aufarbeitung und eben auch Bildung und Vermittlung von Wissen.        

Fritz Stummer

chef-transp