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Kolumne

„… denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Nur die ältere Generation kann sich heute noch an die Kuba-Krise Anfang der 60er-Jahre erinnern und lauschte meist an den Radiogeräten (Fernsehen war damals bei uns noch nicht wirklich en vogue), ob es zu einem Dritten Weltkrieg kommen würde. Die Sowjetunion hatte 1962 versucht, Nuklearsprengköpfe im verbündeten Kuba zu stationieren und nach massiven Kriegsdrohungen der USA drehten in letzter Minute die sowjetischen Schiffe mit der nuklearen Fracht an Bord ab. Damals stand die Welt unmittelbar vor einem wohl finalen Atomkrieg. Die Gegenspieler damals waren Nikita Chruschtschow auf sowjetischer Seite und John F. Kennedy auf amerikanischer.
Ich hoffe nicht, dass wir heute durch den Konflikt der USA mit Nordkorea vor einer ähnlich verheerenden Situation stehen wie Anfang der 60er, aber mit bangem Interesse höre auch ich heute die Frühnachrichten im Radio oder informiere mich schon frühmorgens in Teletext, ob Guam noch steht und ob „The Donald“ bereits die Nuklearcodes an die Abschussrampen weitergegeben hat. Der Unterschied zu damals ist aber vor allem der, dass damals zwei Politprofis mit entsprechend erfahrenem Stab am Werk waren und dieses Pokerspiel mit höchstem realen Einsatz und politisch und militärischen Bluffs noch ein gutes, sprich friedliches Ende nahm. Heute hingegen sitzen zwei völlig unberechenbare Personen mit psychopathischen Zügen an den Hebeln der Macht und wir können davon ausgehen, dass sie nicht wirklich wissen, was sie tun. Über Kim Jong-un will ich mich gar nicht erst äußern, der ist ohnehin ein völliger Psychopath, dem leider äußerst gefährliches Kriegsspielzeug in die Hand gegeben wurde und niemand kann ihn scheint’s aufhalten, es auch zu benutzen, nicht einmal die chinesischen Nachbarn. Umso wichtiger wäre es, wenn auf der amerikanischen Gegenseite ein erfahrener und besonnener Präsident an der Macht wäre. Erfahrenheit und Besonnenheit sind aber sicher die Eigenschaften, über die Präsident Trump am wenigsten verfügt. In Cowboy-Manier spricht er von geladenen Waffen, er habe den Finger am Abzug und sei bereit, ihn sofort zu ziehen. Er spricht in seinen Twitterbotschaften von „Wut“ und „Zorn“ und begibt sich damit auf das Niveau eines fundamentalistischen IS-Führers oder eben eines Diktators der Marke Kim Jong-un. Dieser Herr Trump hat aber den Finger nicht einfach am Abzug einer Winchester wie einst John Wayne in Rio Bravo, sondern ist Befehlshaber der bestausgerüsteten Armee der Welt. Dieser Mann ist wirklich gefährlich und die Amerikaner sollten in der Zeit nach Trump – sollte es diese noch geben – überlegen, welchen Zusatz zur Verfassung man aushecken könnte, um sicherzustellen, dass die Nuklearcodes nicht in die Hände eines Mannes gelangen, der nicht bei Trost ist.
Aktuell scheint es ja der Trend zu sein, mehr auf politische Quereinsteiger zu setzen als auf gestandene Politiker, weil der allgemeine Frust über Politik und Politiker das Fass zum Überlaufen brachte. Dieser Frust hat den Amerikanern ja letztlich den Trump eingebrockt. Wir werden sehen, wie sich all die Quereinsteiger bei uns nach dem 15. Oktober bewähren. Nur jetzt würde ich mir und mit mir wohl die ganze Welt, einen anderen US-Präsident wünschen, einen mit Erfahrung und politischem Gespür und keinen, der nicht weiß, was er tut.

 

Fritz Stummer

chef-transp