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Kim hoam

Rund 1.200 Heimatliebende feierten ein großartiges Wiedersehen am verlängerten Wochenende in ihrem Dorf.

Der Dorferneuerungsverein startet die Neuauflage des überaus erfolgreichen Festes von vor zehn Jahren. Obmann Markus Huebmer begeisterte mit seinem Team die Bevölkerung über Monate der Vorbereitungszeit hinweg, diese drei Tage wieder zu einem einmaligen Erlebnis gelingen zu lassen. Gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen und engagierten Personen konnte das Unterfangen „Kim hoam 2019“ hervorragend gestemmt werden. Der Ort stand im sprichwörtlich positiven Sinne Kopf.
Eröffnung und Begrüßung, Freitag, 21. Juni
Mit der Festfanfare des Musikvereines eröffnete am Freitagabend das großartige Wiedersehensfest. Heimkehrer aus zwölf Nationen und natürlich Österreich freuten sich auf zahlreiche Momente der Freundschaft und des Wiedersehens. Mit dem Fahneneinzug auf den Dorfplatz repräsentierten die Veranstalter jeden neuen Heimatstaat der ehemaligen Hollensteiner. Zu den am weitest angereisten zählten Familien aus Kanada, Südafrika und Malaysia. Bgm. Manuela Zebenholzer freute sich über einen restlos gefüllten Dorfplatz: „Das Wichtigste an diesem Wochenende seid ihr liebe Heimkehrer. Ihr, die noch immer mit eurer Heimat verbunden seid und dies mit eurem persönlichen Besuch unterstreicht.“
Der Abend prägte sich durch Schauen, Suchen, Erkennen und Freuen. „Sche, dass´d a do bist!“, hörte man bestimmt sehr häufig in diesen Stunden. Für die gemütliche Unterhaltung sorgten die „d´Stimmbandln“ mit Highlights aus deren Programm und Liedern mit eigens auf das „Kim hoam“-Fest abgestimmten Texten. Beim Dämmerschoppen des Musikvereines mit anschließendem Auftritt der „M.O.N. – Männer ohne Nerven“ feierten die Heimkehrer bis spät in die Nacht. Informatives und Interessantes versprach Willi Bissenbergers „Ortsgeschichte in Bildern“. Die Junggebliebenen hatten mit DJ Erwin Streicher in der Oldie-Disco ihren Spaß.
Ins Dorf einischau´n
Samstag, 22. Juni
Das Dorf zeigte sich in all seinen Facetten. Tourismus, Wirtschaft, Schulen, Vereine und Künstler öffneten ihre Türen und boten Einblicke in ein spannendes Dorfleben. Im ganzen Dorf verteilt, bequem erreichbar mit dem Gratis-Shuttlebus, gab es vieles zu entdecken. Ein Tag am Bauernhof für die Kinder, Handwerkliches im Webereimuseum Unterleiten, Schmiede und Imker im Treffenguthammer, Sportliches am Königsberg und am Fußballplatz, Loden Landl und Volkstänzer am Dorfplatzeingang, frohlockende Töne im Musikheim und vieles mehr. Das neue Museum „Zeitreisewaggon“ in einem ehemaligen Waggon der Ybbstalbahn zeigte die bahngeschichtlichen Jahre des Ybbstales. In der Volks- und Neuen Mittelschule zeigten Künstler und Fotografen ihre Werke. Die Tourismusgemeinde und die Kripperlrunde präsentierten sich ebenfalls in den schulischen Räumlichkeiten. Wobei sicherlich die Kripperlrunde mit einigen überlebensgroßen Figuren aus der Felsenkrippe, dem verzaubernden Kleinod an Eschenweg, ein besonderer Blickfang war.
„G´sungen und G´spüt“, mit örtlichen Volksmusikgruppen lockte der Veranstalter zum gemütlichen Beisammensein am Abend ins Feuerwehrhaus.
„Heimkommen und willkommen sein“, so sah Dr. Christa Egger-Danner die Initiatorin des ersten „Kim hoam“-Festes auch das vorrangige Motto von „Kim Hoam 2019“.
„Wahre Freundschaft“ Sonntag, 23. Juni
Die Zeit des Abschiedsnehmens rückte leider immer näher. Zu vor würdigte Dechant Friedrich Lenhart, ein ebenfalls heimgekehrter Hollensteiner, im Festgottesdienst in der Pfarrkirche die wunderschöne Heimat vieler aus verschiedensten Gründen weggezogener Hollensteiner.
Den Ausklang fand das großartige Wiedersehensfest beim Frühschoppen mit den Darbietungen des Jugendorchesters des Musikvereines und den „Guga-Buam“.
Organisator und Obmann des Dorferneuerungsvereines Markus Huebmer zeigte sich am Sonntag etwas müde, aber dennoch begeistert: „Bauen wir Brücken und pflegen diese auch, damit jeder Mensch seine Heimat im Herzen tragen kann.“
Zum offiziellen Ende stimmten Hunderte Besucher „Wahre Freundschaft“ an und freuten sich gemeinsam auf ein baldiges Wiedersehen.

Der Einzug der Fahnen. © fotogruber