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Junge Musikanten spielt’s auf

Am vergangenen Freitag, 21. April, war es wieder einmal so weit: jungen Musikanten spielten auf und beeindruckten mit ihrem großen musikalischen Können und ihrer Begeisterung am gemeinsamen Musizieren alle Gäste im voll besetzten Plenkersaal. Die Vorfreude aller Anwesenden auf der Bühne und im Publikum war spürbar und man konnte allerseits den Beginn des Konzerts kaum mehr erwarten.
Direktor Christian Blahous vom Musikschulverband Waidhofen-Ybbstal gratulierte zu Recht allen beteiligten Kindern, Jugendlichen, Lehrern und Eltern zu den überaus bemerkenswerten Darbietungen der Burschen und Mädchen. „Musik im Blut“ haben mit Sicherheit auch die Musikanten des Nigloa Sextetts, die mit der Reiteralm-Polka den Abend so schwungvoll eröffneten, dass die Stimmung im Saal gleich bestens war. Auch die „Katzngrabn Musi“ unterhielt aufs Beste mit der Volksweise „Übern Präbichl“ und dem „Marsch der Steirer“. Die Musikanten der Windhager Klarinettenmusi zeigten ihre muikalischen Stärken bei Boarischen und Walzer gleichermaßen. Die Saitenmusi „Magdi&Magdi&Karoline“ brachten mit dem Pamperl-Boarischen ein Gustostückerl zu Gehör. „7 auf einen Streich“ begeisterten mit dem „Jaga-Walzer“ und „Da boarische Hiasl“ und dachten zusammen mit dem Vokalensemble des Musikschulverbandes in der selbst getexteten Volksweise „Wanns Schulgehen so lustig wa“ über Lehrer und Schüler laut nach. Die Kindertanzgruppe bewegte sich in wundervoll choreographierten Schritten harmonische zu „Kikeriki“ und der „Kreuzpolka“.
Nach der Pause ging es mit der Streichblatt Musi mit dem „Heubodn Boarischen“ zünftig weiter.
„Dreiviertel Musi“ und „Pallhuber Soatnmusi“ unterhielten ebenso schwungvoll und gekonnt wie auch die „DruckZupf&BlosMusi“.
Musikschullehrerin Petra Humpl leitete den munteren Saal zu einem gemeinsamen Jodel-Erlebnis an, das allen großen Spaß machte und auch tatsächlich recht gut klang!
Die „Junge Windhager Tanzlmusi“, in der Region längst kein Newcomer mehr unter den Volks- und Unterhaltungsmusikgruppen, spielte sich mit „I mog ka Wasser net“ wiederum mit Schwung und Begeisterung in die Herzen aller Anwesenden.
Auf vielerlei Weise ließe sich beschreiben, wie großartig die Burschen und Mädchen ihre Instrumente zum Klingen bringen und das Publikum zu unterhalten wissen, wie gut sie ihre Musikstücke auswählen und im Zusammenspiel geübt sind, wie wunderbar frei und mit großem Bravour sie Volksweisen, Boarische, Polkas, Walzer und Märsche aufspielen können!
Ein beeindruckender Abend, der wieder einmal zeigte, wie groß das Interesse hierzulande an einer Volksmusik ist, die nicht nur Traditionlles vorträgt, sondern lebendig und frisch Althergebrachtes und Neues verknüpft und damit aus den Herzen der Musikanten kommend direkt in den Herzen der Zuhörer weiterklingen kann.

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