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Heißes Eisen in der Stadtgalerie

Rumänische Malerin Anemona Crisan – eine Meisterin der reduzierten Farbpalette

Im Rahmen einer Vernissage wurde vergangenen Samstag, 5. Mai, die neue Ausstellung in der Stadtgalerie eröffnet. „Heißes Eisen“ titelt die Werkschau der aus Rumänien stammenden Malerin Anemona Crisan, die in Wien lebt, dort auch ihr Atelier betreibt und künstlerisch arbeitet. Die hier präsentierten Bilder Crisans sind in strengen geometrischen Strukturen angelegt und die Bänder und Streifen sind in Schwarz-, Grau- und Blautönen gehalten. Diese linearen Strukturen sind keineswegs nur abstrakt, sondern von der Künstlerin auch zu figuraler Körperlichkeit zusammengefügt und lassen dem Auge des Betrachters genug Spielraum zur Interpretation. Diese Strukturen werden kontrastiert mit einem intensiven Rot, das an glühendes Eisen erinnert und tatsächlich strahlen die Bilder bisweilen bedrohlich den Betrachter an. Diese reduzierte Farbpalette ist ein Markenzeichen der Künstlerin, die anlässlich der Ausstellung in Waidhofen die Stadtgalerie zusätzlich mit roten Klebebändern veränderte. So erfährt der schlichte in Schwarz und Weiß gehaltene Ausstellungsraum eine subtile Dimensionserweiterung, die der Hängung der Bilder ebenfalls eine neue Dimension erschließt.
Zur Eröffnung als Laudatorin für die Künstlerin ist Dr. Iris Stöckl, eine graduierte Kunsthistorikerin aus Wien, angereist. Eröffnet wurde die Ausstellung, die wieder von Klaudia Stöckl kuratiert wurde, in Vertretung des Bürgermeisters von GR Herwig Rohringer. Die Ausstellung ist bis 27. Mai jeweils am Freitag von 16.00 – 19.00 Uhr, am Samstag von 10.00 – 13.00 Uhr und
am Sonntag von 15.00 – 18.00 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Waidhofens Doyenne der Kunstszene Elfi Stummer im Gespräch mit der Malerin Anemona Crisan.
„2 in 1“ ist der Titel dieser Arbeit von Anemona Crisan.
Im Rahmen einer Vernissage wurde die Ausstellung „Heißes Eisen“ von GR Herwig Rohringer eröffnet. Neben ihm v.l.n.r.: Kuratorin Klaudia Stöckl, die Künstlerin Anemona Crisan und die Laudatorin Dr. Iris Stöckl.