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Heimniederlage gegen Tabellennachbarn

Waidhofen – Neustadtl 2:4 (0:3)

Gegen die Gäste aus Neustadtl soll der erste Sieg in der Ära Schasching her.
Waidhofen beginnt auch gut, die Neustadtler stehen tief und suchen ihr Heil in schnellen Vorstößen, so einer führt auch zur Führung.
Ein weiter Pass auf die rechte Seite, Goalie Handsteiner zögert kurz, Taurer bringt den Ball scharf zur Mitte und wird von Innenverteidiger Sovtic unglücklich ins eigene Tor gelenkt.
Nach 30 Minuten dann wieder Torjubel im Stadion, doch der Schiedsrichter will ein Abseits erkannt haben und gibt den Treffer von Jalalian nach einer schönen Kombination nicht, und es bleibt beim Ein-Tor-Rückstand der Waidhofner.
Knapp vor der Pause wird der Rückstand höher, denn nach einer Flanke von Winninger aus dem Halbfeld verliert der Waidhofner Verteidiger das Kopfballduell gegen Kamleitner und der lässt mit seinem wuchtigen Kopfball Handsteiner keine Chance zur Abwehr.
Mit dem Pausenpfiff kommt es noch dicker für die Schasching-Elf, Ex-Waidhofen-Spieler Krimberger zieht aus 30 m ab, Handsteiner kann den Ball nur kurz abwehren und Kamleitner verwertet den Abpraller zur sicheren 3:0-Halbzeitführung für die Gäs-
te.
Das ist effektiv, denn vielmehr als 3 Torschüsse hatten die Neustadtler nicht.
Gleich nach Wiederbeginn verkürzt die SG Waidhofen auf 1:3.
Freistoß Farfeleder auf den an der Linie laufenden Stiftner, Zuckerflanke zur Mitte und Spring ist zur Stelle.
Die Aufholjagd kann beginnen, sofort springt auch der Funken auf die Zuschauer über, die merken, das diese Waidhofner Elf heute noch unbedingt was holen will.
Minute 57: Rompos dringt in den Strafraum ein, wird niedergezogen, der Schiedsrichter zeigt ohne Zögern auf den Punkt.
Spring übernimmt die Verantwortung und schießt humorlos ins Eck. 2:3, noch eine gute halbe Stunde Zeit, das Match komplett zu drehen. Das Spiel zehrt an den Nerven, auch der sportliche Leiter hält es nicht mehr auf der Betreuerbank aus und tigert auf der Laufbahn auf und ab.
Waidhofen hat nun Chance um Chance, hat das Spiel unter Kontrolle, doch Mensing verzieht knapp, Rompos wird im letzten Moment am Abschluss gehindert und wenig später verfehlt er knapp das Tor. Es kommt, wie es kommen muss. Neustadtl kommt durch einen individuellen Fehler der Waidhofen Abwehr zum Ball und Krimberger lässt sich nicht zweimal bitten und der Ball zappelt im Netz.
2:4 nach 75 Minuten.
Die Luft ist jetzt ein wenig draußen, auch wenn Rackerer Spring seine Mitspieler immer wieder motiviert und selbst kämpft wie ein Löwe.
Die Minuten verrinnen, Neustadtl verteidigt mit Mann und Maus, und bringt den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit.