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Gulda + Bartolomey + die Windhager – sensationell

Das Festival Klangraum wurde mit „Gulda am Attersee“ eröffnet

Friedrich Gulda war wohl einer der begnadetsten Pianisten und ist weltbekannt als Beethoven-Interpret. Gulda war aber auch ein begnadeter Komponist und sein Konzert für Violoncello und Blasmusik ist schlicht als ein geniales Werk einzustufen. Mit diesem Solitär aus Guldas Komponistenfeder wurde am vergangenen Samstag, 7. März, das diesjährige Klang­raumfestival Waidhofen eröffnet. Als Konzertsaal diente eine Werkshalle der Firma duomet im Wirtschaftspark Ybbstal in Ybbsitz.
Für dieses außergewöhnliche Werk Guldas, das zu seinen populärsten zählt und das er dem Cellisten Heinrich Schiff und Bruno Kreisky widmete, konnte Festivalintendant Thomas Bieber den international gefragten Cellisten Matthias Bartolomey verpflichten. Dieser entledigte sich dieser Herausforderung in virtuosester Art und Weise, wobei hier der Superlativ in jedem Fall gerechtfertigt ist. Die absolut zündende Idee aber, und hauptverantwortlich für den großartigen Erfolg dieses musikalischen Ereignisses, war das Engagement der Trachtenmusikkapelle Windhag, die den Part der Blasmusik in Guldas berühmtem Konzert übernahm. Gulda komponierte dieses Konzert Anfang der 80er-Jahre in seinem Urlaubsdomizil am Attersee und war in gewisser Weise von der traditionellen, im Salzkammergut praktizierten Blasmusik inspiriert. So finden sich in dem Konzert in fünf Sätzen Elemente der verschiedensten Stilrichtungen, von klassischen Formen über Groove bis Jazz und eben Blasmusik. Unter der Leitung von Thomas Maderthaner waren die Windhager Musiker auf diese für eine traditionelle Trachtenmusikkapelle musikalische doch ungewöhnliche Herausforderung bestens vorbereitet und ihre „Performance“ war schlicht senastionell!
Zu Beginn des Konzerts agierte die TMK Windhag in einer kleinen Besetzung – einer sogenannten „Tanzlmusi“ – und stimmte mit Polkas, Landler und Boarischen das Konzertpublikum auf das Kommende ein. Für den Übergang von Blasmusik pur zu Guldas Œuvre wurde der Ybbsitzer Musiker und Edelgitarrist Heinz Fallmann engagiert, ein Überleitungsstück zu komponieren und als schließlich Matthias Bartolomey alleine am Cello „werkte“, wusste das Auditorium, dass nun Friedrich Gulda am Wort war. Grandios!
Nach dem Konzert, das mit rund 300 Personen (bei freiem Eintritt) absolut „ausverkauft“ war, luden die Festivalverantwortlichen zu einem Get-together und bewirteten die Gäste mit Wein und Snacks. Intendant Thomas Bieber bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Unterstützern und vor allem den beiden Hauptsponsoren dieses Abends, den beiden duomet-Geschäftsführern Willibald Hilbinger und Harald Schnetzinger sowie dem Sponsor des Weins Alfred Michael Beck.
Das nächste Konzert im Festivalreigen des Klangraums Waidhofen findet am Sonntag, 26. April, im Rahmen einer Matinee um 11.00 Uhr im Kristallsaal von Schloss Rothschild statt. „Eine Prise Beethoven“ werden dort der Bariton Adrian Eröd, Andrea Lins­bauer am Klavier und Christoph Wagner-Trenkwitz als Moderator servieren.

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