Aktuelles Abo Babies Service Kolumne Headline Wetter Ennstal vom Sturmtief „Gudrun“ betroffen 30 Minuten Abwechslung Damjan Eror – Trainingsgast im Olympiazentrum in Linz UVC Raiba Volleyball-Herren nun fix in der 2. Bundesliga Region braucht Kultur – Kultur braucht Region Kultur und Sport sind uns nicht egal! Keine Gebühren für Schanigärten FPÖ will billiger baden gehen Pflastersanierung auf dem Oberen Stadtplatz Wieder Kuhattacke Sportunion-Beachvolleyballplätze sind wieder spielbereit ESC ASKÖ Weyer mit Einschränkungen wieder aktiv Startschuss für Fußballhaus Film über das Landleben im 18. Jahrhundert Kultur-Erwachen Mehr Raum für Schanigärten Die Polizei übersiedelt Hoffnungsschimmer am lokalen Arbeitsmarkt Neue Möbel für die Stadt Tourismusabgabe ausgesetzt Hochzeitsflug der Königin UVC Raiba Volleyball-Herren vor Aufstieg Stolz steht er da, der Stadtturm… 5-Elemente-Museum öffnet am 15. Mai Maibaumsetzen mit Einschränkung in dreiWeyrer Ortsteilen Virtuelle Radrennen am Ergometer Die Fledermaus als Online-Operette Stadtparlament übersiedelt ins Schloss Die Corona-Krise – ein historisches Ereignis Corona Ratgeber Kliniken stellen langsam auf Normalbetrieb um Musikschulen sind kulturelle Zentren der Regionen Maibaum-Aufstellen entfällt Ybbsitz setzt auf Wasserkraft Corona-Tests ambulant und schnell Outdoor-Tennis für Spitzen­sportlerin Melanie Klaffner beginnt Corona – Klinikalltag in Krisenzeiten Wieder Normalbetrieb im ASZ Parkbad bleibt vorerst geschlossen 40 Prozent Glasfaser-Hürde geschafft Statt Fruchtsaft Desinfektionsmittel Waidhofen fällt um Sportgroßereignis um Blühendes Mostviertel Das Kulturgeschehen nach Corona Seit Dienstag haben die Geschäfte wieder offen Extreme Waldbrandgefahr Ostern einmal anders Schutz für das Covid-19-Medizinpersonal Ganz einfach regional einkaufen NÖ Bauernhöfe sind Bastionen und Motoren in der Krise Apotheken Traktor-Bergung Tödlicher Verkehrsunfall Härtefallfonds in NÖ: 8.214 Anträge in ersten 41 Stunden „Gemma Mostviertel“: Kampagne soll Mut machen NÖ Schulen haben auch in den Osterferien für die Betreuung der Kinder geöffnet 24-Stunden-Betreuung Abfallentsorgung in NÖ gesichert Startschuss für „Gesund daheim“ Goldene Abzeichen für die FF Windhag Team Österreich Tafeln in NÖ großteils geöffnet Klicken gegen die Krise 3,2 Millionen Euro Förderung für die Elementarpädagogik in Niederösterreich Gemeinsam isoliert Friseure dürfen in Zeiten der Corona-Krise keine Hausbesuche machen Caritas Eine Gemeinde steht zusammen Die besten Funker Besonderes Augenmerk auf „contact tracing“ Todesfälle Marianne Baumgartner feierte ihren 80. Geburtstag Nur 1.100 Kinder in NÖ Landeskindergärten aktuell in Betreuung „Bleib zu Hause, bleib im Garten“ Achtung: Wasserqualität Alpenverein appelliert, auf Bergtouren zu verzichten Ordentliche Jahreshaupt­versammlungdes Alpenvereins Waidhofen „Wir bewegen Menschen“ Blutspendeaktionen trotz Corona-Krise Danke an unsere Landwirte Goldene und silberne Medaillen für die Bäckerei Kronsteiner Corona und Klima Starten Sie Ihr Projekt! TIPP Das öffentliche Leben steht still Keine hl. Messen mehr Was tun in der Corona-Pause? Biberbacher Gemeinderat wurde angelobt Gemeinsam ein Miteinander für Sonntagberg Rennläufer erfolgreich in Lackenhof Medaillenregen für Viktor Hofbauer Die Stunde der jungen Musiktalente Gulda + Bartolomey + die Windhager – sensationell Wacht auf, habt Mut, schafft neue Regeln! Schloss Rothschild wird „ÖBB-Außenstelle“ Milchtransporter zerschellte an Felswand Rundum gmiatlich Gemeinsam für St. Georgen Es ist eine große Herausforderung, der wir uns alle stellen UVC Raiba Volleyball-Herren wieder auf Erfolgskurs Auf dem glatten Parkett Schaulaufen

Gemeinsam isoliert

Der große Isolationsreport – so erlebt die Bevölkerung die Maßnahmen zum Coronavirus

COVID-19 stellt in diesen Tagen und Wochen unser aller Leben auf den Kopf. Umso wichtiger ist es, die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ernst zu nehmen und zu befolgen. Jede und jeder einzelne ist dazu angehalten, Verantwortung zu übernehmen. Der Schlüssel zum Erfolg lautet dabei Isolation. Isolation bedeutet eine Minimierung der sozialen Kontakte und das Einschränken des eigenen Bewegungsradius, im Idealfall auf die eigenen vier Wände. Für die meisten handelt es sich dabei um eine Ausnahmesituation. Der Frage, wie die Österreicherinnen und Österreicher mit diesen neuen Gegebenheiten umgehen und damit zurechtkommen, widmet sich nun das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent in seinem aktuellen Isolationsreport. Optimistisch stimmt dabei folgendes Ergebnis: Der Großteil der Befragten kann der Isolation noch etwas Positives abgewinnen.
Der Coronavirus und alle damit verbundenen Maßnahmen, insbesondere die angeordnete Isolation, stellen die Österreicherinnen und Österreicher sowie viele andere Menschen weltweit vor neue Herausforderungen. Ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken? Nicht für die österreichische Bevölkerung. Nur jeder Zehnte kann den Regierungsmaßnahmen rein gar nichts Positives abgewinnen, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent. Stattdessen wird die Situation auch optimistisch gesehen. Knapp jeder Zweite freut sich über mehr Ruhe und Entspannung (46%). Auch die Konzentration auf Tätigkeiten, für die im Alltag sonst oft die Zeit fehlt, ist nun gut möglich (45%), ergänzt Schwabl. Etwa jeder Dritte nutzt außerdem die aktuelle Situation dazu, mehr Zeit mit Familie, Partner bzw. Kindern zu verbringen (35%) sowie sich wieder stärker auf das „Wesentliche“ zu besinnen (33%). Doch inwiefern beeinflussen die Regierungsmaßnahmen unseren Alltag? Wie lebt es sich nun in der Isolation?
So lebt es sich in Corona-Zeiten
Um für die Isolation auf unbestimmte Zeit gerüstet zu sein, haben sich 72% der Befragten auf die neue Situation vorbereitet. Höchste Priorität hatte dabei der Kauf von Produkten auf Vorrat – möglicherweise auch in Form des ein oder anderen berühmt-berüchtigten „Hamsterkaufes“. Für mehr als 4 von 10 Österreicherinnen und Österreicher war dies ein essentieller Teil ihrer Vorbereitung auf die Isolation (44%). Interessanterweise übten sich unsere deutschen und Schweizer Nachbarn diesbezüglich stärker in Zurückhaltung: Nur 38 bzw. 28 Prozent schafften sich hier einen Vorrat an. Knapp 3 von 10 Österreichern trafen außerdem Absprachen bezüglich der Einrichtung eines Homeoffice (27%), gut jeder Fünfte versorgte sein Auto mit einem vollen Tank (21%) und 18 Prozent beschritten den Weg zum Bankomat, um nochmals Bargeld abzuheben.
In der Isolation angekommen, gilt es nun, den neuen Alltag zu gestalten. Gerne wird die Zeit vermehrt dazu genutzt, um Liegengebliebenes zu erledigen (44%). Ein kleiner Boom von Alternativen zum direkten sozialen Kontakt kann ebenfalls beobachtet werden: Mehr als 4 von 10 Österreichern schreiben häufiger Nachrichten, z.B. über WhatsApp oder per SMS (43%), oder führen mehr Telefonate (41%). Im Vergleich zum Alltag vor der Corona-Krise stehen jedoch vor allem Fernsehen und das Schauen von Videos bei mehr als jedem Zweiten vermehrt am Programm (56%). Knapp die Hälfte der Befragten surft außerdem öfter im Internet (48%), beschreibt Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent, die Ergebnisse. Wenig überraschend ist daher, dass in der Isolation nichts so unverzichtbar ist wie das Internet: Zwei Drittel der Österreicher würden dieses nicht missen wollen. Das Smartphone wurde ebenfalls zu einem der wichtigsten Begleiter (65%), unter den Frauen würden gar 7 von 10 nicht ohne ihr Handy auskommen wollen (69%). Essenzielle Dienste in der Isolation erweist mehr als jedem Zweiten auch der Fernseher (56%), wobei die Wichtigkeit hier mit dem Alter zunimmt. Jugendliche setzen im Gegensatz dazu lieber auf Streaming-Dienste. Die Hälfte der österreichischen Bevölkerung empfindet außerdem den Computer bzw. Laptop als unverzichtbar. Nur den fünften Rang erkämpft sich die Partnerin bzw. der Partner. Immerhin gut 4 von 10 Befragten möchte in der Isolation nicht ohne die eigene bessere Hälfte ausharren.
Wie schön war’s vor der Isolation…
Obwohl die Österreicherinnen und Österreicher bisher gut mit der Isolation zurechtkommen, geht diese selbstverständlich trotzdem nicht spurlos an ihnen vorüber. Mehr als jeder Zweite vermisst es, sich ohne zu überlegen frei bewegen zu können (56%). Die Regierungsmaßnahme der Isolation wird dabei von knapp zwei Drittel der Befragten (65%) als Einschränkung der eigenen Arbeits- und Freizeitgestaltung empfunden. Besonders die jüngeren Generationen trauern ihrer Freiheit hinterher: Von jeweils mehr als 40% der 14- bis 19- Jährigen sowie 20- bis 29-Jährigen wird die Maßnahme als massive Beschränkung wahrgenommen. Währenddessen steht die Generation 69+ der verordneten Isolation vergleichsweise entspannt gegenüber. Nur jeder Zehnte fühlt sich in seinen Freiheiten stark eingeschränkt.
Die aktuelle Situation bringt die Bedeutung des sozialen Umfelds besonders klar zum Vorschein, denn der Verzicht auf das Treffen von Familie und Freunden ist für mehr als 6 von 10 Befragte der größte Störfaktor an der aktuellen Situation (62%). Besonders Frauen leiden unter dieser sozialen Isolation (66%). Freunde und Familie werden von mehr als die Hälfte der Befragten auch besonders vermisst (je 54%). Dabei zeigt sich die Wichtigkeit des familiären Umfeldes für die Österreicherinnen: Während das Treffen von Familienmitgliedern nur 45 Prozent der Männer abgeht, bedrückt dies unter den Frauen mehr als 6 von 10 (62%). Neben der Einschränkung der direkten sozialen Kontakte werden auch notwendige Verschiebungen und Absagen von Terminen von jedem Zweiten als äußerst störend empfunden (51%). Eine Unannehmlichkeit der Isolation ist für mehr als ein Drittel außerdem die Einschränkung der Einkaufsmöglichkeiten sowie der Zugänglichkeit aller gewünschten Waren und Geschäfte (36%). Knapp jeder Fünfte klagt über Unwohlsein aufgrund von Terminen, die nicht wahrgenommen werden können (19%).
Dem ein oder anderen beschert die aktuelle Situation auch ein paar zusätzliche Sorgenfalten. Besonders die Besorgnis um das Wohl seiner Lieben, verbunden mit dem Gefühl, bei Erkrankung von Nahestehenden nichts tun zu können, belastet mehr als jeden Zweiten (54%). Speziell Frauen sind davon betroffen (61%). Gut ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ist außerdem nervös, sich trotz der Maßnahmen selbst anzustecken, beispielsweise bei einem notwendigen Einkauf (35%). Finanzielle Bedenken bezüglich der Entwicklung des Finanzmarktes (28%) oder des Verlustes von Arbeitsplatz oder Einkommen (21%) quälen ebenfalls und knapp jeder Fünfte sorgt sich, dass er in einer Notsituation alleine dastehen könnte (18%).