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Waidhofen. Die Stadtgalerie zeigt eine Kollektivausstellung der Künstlervereinigung „Künstlerstammtisch“ zum Thema „Kitsch“ Traditionell gestaltet die Waidhofner Künstlervereinigung „Künstlerstammtisch“ die letzte Ausstellung im Jahr in der Stadtgalerie, im Erdgeschoß des Ärzte-hauses am Oberen Stadtplatz. Ein Thema vorzugeben entschlossen sich unter der Federführung von Pius Litzlbauer die Künstler und wählten das sehr viel Spielraum lassende Thema „Kitsch“. Die Künstler, diesmal nahmen 24 Kunstschaffende der unterschiedlichsten Disziplinen daran teil, waren aufgefordert, den Kitsch in ihren Arbeiten zu thematisieren, zu interpretieren und letztlich ein Statement dazu abzugeben. Das Ergebnis ist ein unwahrscheinlich ambivalentes und vielschichtiges so wie es eben der Begriff „Kitsch“ im Vorfeld schon erwarten ließ. Die 24 Künstler präsentierten Arbeiten, die unterschiedlicher nicht sein können und machen so die Kitsch-Ausstellung zu einem absolut sehenswerten Erlebnis. Oftmals ironisch nähert sich der Großteil der teilnehmenden Künstler diesem Thema und Schmunzeln ist wohl eine der häufigsten Reaktionen, die bei den Besuchern festzustellen sein wird.

24 Künstlerinnen und Künstler beschäftigten sich in ihren Arbeiten mit dem Thema „Kitsch“

Eröffnet wurde die Ausstellung im Rahmen einer Vernissage am Freitag, 1. Dezember. Bgm. Werner Krammer begrüßte als der für die Kulturpolitik in der Stadt Ressortverantwortliche die Vernissagengäste und betonte die gelebte Offenheit der Stadt in Sachen Kultur. „Die Stadt hat erst kürzlich die Auszeichnung durch eine Studie der Donau Universität Krems erhalten, unter den NÖ Statutarstädten jene zu sein, die am offensten und kulturfreundlichsten ist.“ Er dankte dabei auch der Leiterin der Stadtgalerie Klaudia Stöckl, die mit ihrer engagierten Arbeit viel zu dieser Auszeichnung beigetragen hat.
Die an der „Kitsch“-Ausstellung teilnehmenden Künstler sind: Heidrun und Fabian Anger, Kurt Bachner, Judith Brandstötter, Hedwig Finster, Ludmilla Geiblinger, Eva Grimus, Pascal Gruber, Robert Haider, Josef Hofstetter, Alfred Koch, Pius Litzlbauer, Petra Lupe, Horst Marka, Ingrid Mühlbachler, Herbert Petermandl, Dagmar Schauer, Günther Schafellner, Anita Schneider, Leo Schoder, Gudrun Schwarz, Herbert Seisenbacher, Nora Stalzer und Sophia Weinbrenner.