Aktuelles Abo Babies Service Kolumne Headline Wetter Der Wald – das große Sorgenkind der Landwirtschaft Aller guten Dinge sind drei St. Georgner Blasmusikanten spielten zum Frühschoppen auf Hochwassereinsatz im Redtenbach Starkregen verursachte zahlreiche Unwettereinsätze Schulsanierung in vollem Gang Platz 1 für Dietmar Mayerhofer beim Loserberglauf Emilia Sandhofer beweist Vielseitigkeit Faszination Trompetenklang Let’s Blasmusik im Konviktgarten Schutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung Wechsel in der SPÖ-Fraktion Das Erbe der Ybbstalbahn wird erhalten Ein Baujuwel für Hollensteins Bürger Volksmusik im Klein-Eibenberg Summer Chill-out – der coolste Ferienbeginn „Stadt der Türme“-Open Marie Lietz in Topform Viel Arbeit am Buchenberg Sperre der Ybbsitzer Straße bis Anfang September Musiktheaterpreis für Günther Groissböck Zur Götterparty in die Unterwelt Außenrenovierung derWindhager Volksschule Letztes Volleyballtraining in der Waidhofner Sporthalle von 1978 Paul Hopfgartner aus Weyer – Radsportler mit großen Erfolgen Künstlerische Doppelgänger Perfekt, hinreißend und brillant Kleinwasserkraft nutzen Pflastersanierung schreitet zügig voran Citybus im Zwei-Stunden-Takt Größtes Laufmeeting Österreichs in Waidhofen Nigloa Blasmusik lud zum Frühschoppen Orpheus lädt in die Rollschuhdisco Sommerferien mit der Wilde Wunder Card Wechsel im Abschnittsfeuerwehrkommando Seit 120 Jahren Strom für die Stadt Klinikum Mauer verliert seine Neurologie FERRACULUMconnected – das Schmiedefest – der Film Ausfahrt zum Gedenken an Marcel Rijkes Bewegt im Park Doppelgänger in der Stadtgalerie Stadt senkt Schuldenstand um 600.000 Euro Wechsel an der Spitze des Rotaryclubs Jetzt geht’s mit der Blasmusik los! Die Stadt als unverwechselbare Marke Waidhofen will bis 2040 CO2-neutral sein Gründung des Naturparks Ybbstal Waidhofens Feuerwehrchefs stellen sich vor Auto schleuderte in den Urlbach UVC Volleyball-Trainingslager Ende August in Hartberg gesichert Bester Honig aus der Region Blasmusik im Konviktgarten nun doch möglich Baubeginn für Ausbau der Landesstraße L 6257 18° C frisch Vorsorge aktiv 2.0 UTC-Damenmann-schaften starten erfolgreich in die Meisterschaft Topleistungen beim Abendmeeting Wagner, Wotan und Walhalla Komm vorbei und entdecke unsere Vielfalt! Erfrischend blütenreich Baustellen-Info „Wir für Bienen“ Die Wasserqualität der österreichischen Badeseen ist ausgezeichnet Großer Generalputz im Turnverein Weyer Ybbsitz blüht auf! UVC Raiba Volleyball-Training startet wieder voll durch Orpheus trotzt der Corona-Krise Die Kunstform der Spray-Art Die Innenstadt als Vorbild für andere Städte Ein neues Zuhause für die Ordnungshüter Kaplan-Turbine eingebaut 12. Juni – Abendmeeting im Alpenstadion Grandioser Sieg für Dominik Vizani Kultur-Erwachen Spray-Workshop mit RoxS Ein Stück Natur mitten in der Stadt Ein Schildermeer für das Klima Reh in Not Brandalarm im Schloss Rothschild Ennstal vom Sturmtief „Gudrun“ betroffen 30 Minuten Abwechslung Damjan Eror – Trainingsgast im Olympiazentrum in Linz UVC Raiba Volleyball-Herren nun fix in der 2. Bundesliga Region braucht Kultur – Kultur braucht Region Kultur und Sport sind uns nicht egal! Keine Gebühren für Schanigärten FPÖ will billiger baden gehen Pflastersanierung auf dem Oberen Stadtplatz Wieder Kuhattacke Sportunion-Beachvolleyballplätze sind wieder spielbereit ESC ASKÖ Weyer mit Einschränkungen wieder aktiv Startschuss für Fußballhaus Film über das Landleben im 18. Jahrhundert Kultur-Erwachen Mehr Raum für Schanigärten Die Polizei übersiedelt Hoffnungsschimmer am lokalen Arbeitsmarkt Neue Möbel für die Stadt Tourismusabgabe ausgesetzt Hochzeitsflug der Königin

Fortsetzung der Proteste bis Politik handelt

Beinahe 200 Menschen machten am Samstag, 10. August, ihrem Ärger über eine zu wirkungslose Klimapolitik Österreichs bei den 5. Waidhofner Klimaprotesten Luft. Die Organisatoren stellten dieses Mal ihre Forderung nach einem gesetzlichen Pfandsystem und einer raschen Müll- und Plas­tikmüllreduktion in den Fokus.
Pünktlich um 11.30 Uhr startete der bunte Protestzug vom Viaduktparkplatz. Singend und laut rufend brachten die Demonstrierenden ihre Forderungen nach mehr Klimagerechtigkeit („climate justice“), einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Planeten und besseren Klimaschutzgesetzen zum Ausdruck.
Bei der Abschlusskundgebung beim Forellenbrunnen erklärte Verena Anger den bei brütender Hitze ausdauernd verweilenden Demonstranten wie Unternehmen durch Kreislaufwirtschaft zur Müllreduktion beitragen können. „Heute werden Waren typischerweise produziert, verkauft, manchmal genutzt und dann weggeworfen. Gerade im Modebereich gibt es die Absurdität, dass manche Kleidungsstücke nur gekauft, aber nie getragen werden“, stellte Verena Anger, die in einer Druckerei als Nachhaltigkeitsbeauftrage arbeitet, zu Beginn ihrer Ausführungen fest. Stattdessen müssten Produkte am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder in den Stoffkreislauf rückgeführt werden. Die Forderung, auch im Bausektor ein Umdenken einzuleiten, erntete viel Applaus: „Das neue Betriebsgebäude meiner Arbeitsstätte ist zu 96 % biologisch abbaubar. Rund 40 % der verwendeten Materialien sind schon mindestens einmal recycelt worden“, zeigte sie ein Beispiel dafür, dass beinahe abfallfreies Bauen möglich ist. Die hohe Relevanz des Bauens im Bereich der Abfallvermeidung zeigt folgender Wert: 17 % des in Österreich entstehenden Abfalls sind Bau- und Abbruchabfälle.
In Blitzlichtern wurden von Protestierenden ihre Beweggründe für die Teilnahme an der Klimademo offengelegt. „Es braucht sichere und schnelle Alltagsradstrecken. Die Autos fahren schnellstmöglich meist schnurgerade durch die Orte im Ybbstal, während die Radwege auf oft verwinkelten Strecken verlaufen. Aber auch Alltagsradfahrer wollen in der Regel schnell ans Ziel kommen!“, hatte Marianne Schallauer vor allem die Radweg­infrastruktur von Waidhofen nach Amstetten im Blick und forderte von der Politik in
diesem Bereich um eine Verbesserung.
Zoltan Abfalter erklärte seine Teilnahme am Protest folgendermaßen: „Es beeindruckt mich, wie tausende junge Menschen rund um Greta Thunberg diese Bewegung gestartet haben. Aber wir „Alten“, die Verursachergeneration, dürfen die Verantwortung für die Lösung der Klimakrise nicht an die Jugend abgeben. Wir sind in der Pflicht, diesen Planeten unseren Kindern und Enkeln in einem lebenswerten Zustand zu hinterlassen. Deswegen bin ich jeden Monat hier am Klimaprotest – damit die Politik endlich etwas tut!“
Eine Inszenierung wies zum Abschluss des Protests auf den trotz aller Bemühungen stetig wachsenden Müllberg hin. Dabei versank ein Mensch – stellvertretend für den Planeten – im Plastikmüll. Das Protestkomitee forderte dabei von der österr. Bundesregierung nicht nur die gesetzliche Einführung eines Pfandsystems für alle Getränkegebinde und Mehrwegpfand für alle Glasverpackungen, sondern auch ein Verbot von Müllexporten auf andere Kontinente, eine bessere Reparierbarkeit von Produkten (Eco-Design) und größere Anreize für Unternehmen, ihren Abfall zu reduzieren.
Der nächste Klimaprotest findet am 7. September, um 11.15 Uhr statt. Anschließend an den Klimaprotest wird ein Klimaparlament stattfinden, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der wahlwerbenden Parteien zu den Forderungen der Klimaproteste Stellung nehmen werden.

auch Interessant  Höchstnote für Waidhofens Spital
Märsche für den Klimaschutz gehen weiter