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Europameisterschaft in Baorio Terme/Italien

Radsport:
MTB-Nationalteam mit dem Ybbsitzer Julian Pöchacker legt Traumstart bei der Europameisterschaft in Italien hin

Am 27. Juli, dem ersten Wettkampftag der MTB-Europameisterschaft, legte die österreichische Staffel einen Traumstart hin und erreichte den hervorragenden fünften Platz. Für Österreich starteten Gregor Raggl, Julian Pöchacker, Laura Stigger, Anna Spielmann und Maximilian Foidl. Gregor Raggl ging als Startfahrer auf die Runde und konnte sich gleich in der Spitzengruppe positionieren. Dahinter übernahm Julian Pöchacker (413 Watt Durchschnittsleistung) als Zweiter und konnte die Position gut halten. Auch die beiden Athletinnen Anna Spielmann und Laura Stigger behaupteten sich mit sehr guten Rundenzeiten bei den Damen. So konnte Laura Stigger auf Position vier an Maximilian Foidl als Schlussfahrer übergeben. Dieser musste sich danach ebenfalls nach einer starken Leistung nur mehr dem Deutschen Georg Egger geschlagen geben und kam als hervorragender Fünfter ins Ziel.

Julian Pöchacker (r. a.) mit seinen Teamkollegen

Mannschaftlich zeigten die Mountainbiker eine sehr starke Leistung. „Mit diesem Team sind wir auch bei der WM in Australien konkurrenzfähig“, war der Nationalteamtrainer Christoph Peprnicek mit den Ergebnissen hoch zufrieden und lobte seine Athletinnen und Athleten.
Mit diesem Ergebnis fuhr das Team die bis jetzt beste Platzierung bei einem Teambewerb ein.
Cross Country Junioren
Am dritten Wettkampftag der Europameisterschaft in Italien stand der Cross-Country-Bewerb für 85 Junioren am Programm, bei dem Julian Pöchacker aufgrund der UCI-Punkte vom 64. Startplatz ins Rennen gehen musste.
Ein Rennen für die ganz harten europäischen Jungs, bei dem jedes Land max. drei Racer in der entsprechenden Nationaldress ins Rennen schicken darf .
„Ein wirklich anspruchsvoller, harter, brutaler Kurs, der bereits beim Training seine Opfer forderte (14 Rettungseinsätze, davon dreimal mit Helikopter)“, so Julians Resümee.
Julian rollte mit seiner entschlossenen Fahrweise das Feld von hinten auf und konnte das Rennen auf dem sehr guten 21. Platz von 77 klassierten Fahrern beenden.