Aktuelles Abo Babies Service Kolumne Headline Wetter Tour the Most-Radausflug Gaflenzer Kids haben schnelle Beine Kreismeistertitel für U 17 Fulminanter Start der Orgelmittagkonzerte Und sonntags Blasmusik … Achtung vor Einschleichdieben Gold-Schafkäse kommt aus Weyer Hitzeschlacht in Statzendorf Richard Lietz am Stockerlplatz in Le Mans Der Konviktgarten hat wieder Saison Mit dem eigenen Sessel zum Grätzlfest Waidhofer Volksbühne Kim hoam Silber für Emil Teufel Der AFW U 17 gelingt das NÖ Landesmeisterdouble Österr. Musiktheaterpreis für Oper-rund-um Das Vorspiel ist zu Ende Genusszone Hoher Markt Freiraum „vis-à-vis“ Verletzte Lenkerin schrie stundenlang um Hilfe Lunzer Bürgermeister legt Amt zurück Feuerkette am Panoramahöhenweg Ybbsitzer Steinboot 2.0 Hitzeschlacht beim Heiligenstein-Bewerb Erfolgreiche Titelverteidigung beim Putterersee-Triathlon Hagelschauer beendete die Hitzewelle Ein Schulball der besonderen Art Junge Musiktalente vor den Vorhang geholt Schnelle Ladestation für E-Autos Einfach köstlich – einfach bio! Ein Sommerfest der Marschmusik Großartiges Platzkonzert der Gardemusik Ein Rastplatz der besonderen Art 16. Opponitzer Hügellauf Größtes Volleyballturnier Österreichs Von Schottland bis in den Kreml Klangrede in sechs Suiten Neues Rathaus für Hollenstein Mähtrak brannte aus 1. Platz für die U-18-Volleygirls Guter Landesligafußball in Gaflenz „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen…“ Musikfluss, Malvern Hills und ein zweiter Aufguss Windhager Wanderlust entlang sanfter Hügel und grüner Wiesen Rummelplatz & Blasmusik Einfach gemütlich z‘ammkommen Achtung bei Parkscheinen Klima-Demo, die dritte Bereits zweiter Mord in Greinsfurth Gaflenzer wurde Harmonika-Vizeweltmeister Jo mia san mit’n Traktor do! Das Mostbratl: Österreichs bester kulinarischer Schatz Ungefährdeter Heimsieg der SG Radsport der besonderen Art In Stein gehauene Körper Blowy’s Finale Sicherheit hautnah erlebt Eine lebenswerte Stadt Bezirksgericht übersiedelt Boom im Tourismus – 283.000 Nächtigungen Marktlauf feierte Jubiläum FF Ertl gewinnt Löschangriff Kabarett für den guten Zweck Schrammelseligkeit auf Klassisch Durchg´mischt Glücklicher, aber äußerst verdienter Sieg des SV Harreither Herren 1 startet mit einem Sieg in der Bundesliga Gedenktafel zur Erinnerung an helfende Hände Melanie Klaffner – zweifache österr. Tennisstaatsmeisterin 2019 Flora Krondorfer und Peter Teufel top Die Stadt weiter Partner der Jugend „PI“ im Bürgermeisterbüro Die schnellste Pianistin der Welt Keine hausärztliche Versorgung an Wochenenden Gelungener Saisonauftakt für die UTC Herren 2 Museum startete in neue Saison Danke an alle Blaulichtorganisationen für ihren Einsatz Ybbstalradweg hat wieder Saison Topevent mit neuen Highlights Adam & Schimbäck – OÖ Tanzlandesmeister Volksmusik zu Ehren der Dreifaltigkeit Oismühl-Steg wurde um 80.000 € saniert Junge Musikanten zeigten ihr Können Von Winnetou zum Wienerlied „Stoßdämpfer“ für den Senker-Steg Verkürzte Citybahn hält auch beim Eurospar Um 1,1 Millionen Euro weniger Schulden Aktion „Scharfe Messer“ Herzlich willkommen in Waidhofen Angelparty der LJ Opponitz Franz Desch gewinnt Super-Kombi Top-Leistungen der Bike Team-Ginner-Athleten Waidhofen lässt „wieder aufhOHRchen“ Kreativtag & Popularabend Familie aus brennendem Wohnhaus gerettet Hopf übergibt Taktstock an Michaela Merkinger Günther Haider – Tennis-Landesmeister Sensationeller Saisonauftakt der AFW-U 15 „Lebendfalle“ – ein Kunstevent der anderen Art

Essen auf Rädern wird um 20 % teurer

Waidhofen. SPÖ wirft der WVP soziale Kälte vor

Ähnlich wie im österreichischen Parlament kam es auch im Waidhofner Gemeinderat zu einer Debatte über soziale Gerechtigkeit zwischen der Mehrheitspartei WVP und den anderen Fraktionen. Am Montag dieser Woche standen die Anhebung des Bezugspreises bei der Aktion „Essen auf Rädern“ und Gebührenerhöhungen auf der Tagesordnung.
Bei „Essen auf Rädern“ sind die Bezugspreise in drei Einkommenskategorien sozial gestaffelt und sollen laut den Richtlinien kos­tendeckend eingehoben werden. Das führt nun zu einer deutlichen Erhöhung von über 20 % in allen drei Kategorien. Die SPÖ warf der WVP soziale Kälte vor und StR Leonhartsberger verglich die Bürgermeisterpartei mit der türkis-blauen Bundesregierung, die wenig Solidarität mit den sozial Schwachen im Land zeige. Die Debatte verschärfte sich daraufhin im Ton und die WVP schlug vor, künftig wieder mehr freiwilliges Engagement bei den Zustellfahrten zu zeigen und etwa die Sonntagstouren von Freiwilligen durchführen zu lassen. „In den Richtlinien ist eine Kostendeckung festgelegt. Wir haben die Möglichkeit, selbst mehr freiwilliges Engagement zu zeigen oder direkt den Betroffenen einen Zuschuss zu geben. Diesen müssen wir aber auch im Budget darstellen“, so WVP-StR Sommer. SPÖ-Vizebgm. Reifecker schlug als eine Möglichkeit vor, die prognostizierten Mehreinnahmen aus der Radarüberwachung für die Aktion „Essen auf Rädern“ zu verwenden und auf die Erhöhung diesmal zu verzichten. Insgesamt beziehen derzeit 116 Personen „Essen auf Rädern“ und ein zugestelltes Menü kostet 6,37 € und 10,41 €.
Streit um Indexierung der Kanalgebühren
Auch die jährliche Indexanpassung der Kanalgebühren ist den Minderheitsparteien im Stadtparlament seit Langem schon ein Dorn im Auge. Sie argumentieren, dass eine Anpassung bei Kanal und Wasser nicht notwendig sei, da mittlerweile eine deutliche Überdeckung von über 120 % gegeben sei. Das Argument der WVP für eine jährliche moderate Indexanpassung der Kanal- und Wassergebühren ist, dass die Mehreinnahmen im Gebührenhaushalt verbleiben und so die ständig notwendigen Investitionen in die städtische Infrastruktur bei Kanal- und Wasserversorgung auch aus Eigenmitteln finanziert werden können und weniger Darlehen aufgenommen werden müssen. „Wir brauchen in diesem Bereich mehr Spielraum“, so der ressortverantwortliche Stadtrat Anton Schörghofer.
Heftiger wurde die Debatte schließlich als seitens der SPÖ in den Raum gestellt wurde, die Überdeckung würde allgemein zum Schuldenabbau und zum „Schönfärben“ des Budgets verwendet.
Die Gebührenkalkulation wird seit rund zehn Jahren vom KDZ, dem Zentrum für Verwaltungsforschung, extern durchgeführt. Basierend auf diesen objektiven Zahlen sollen, so die WVP, die Entscheidungen getroffen werden und Bgm. Krammer betonte, dass der Gesetzgeber sogar eine Überdeckung in den Gebührenhaushalten von bis zu 200 % vorsehe. Die Indexanpassung wurde letztlich nur mit den Stimmen der WVP beschlossen.