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Erneute Heimniederlage im Alpenstadion

Waidhofen – Winklarn 1:4 (0:3)

Nach dem Punktgewinn in Pöchlarn will die Schasching-Elf heute einen Dreier einfahren, um auch theoretisch das Abstiegsgespenst abzuschütteln. Die Gäste aus Winklarn erweisen sich allerdings als Spielverderber.
Die erste Viertelstunde tut sich nicht viel im Spiel. Beide Mannschaften gehen es vorsichtig an.
Ein erster Torversuch der Gastgeber durch Buder geht knapp am Gehäuse vorbei.
Besser machen es die Gäste; nach einem Freistoß der SG gelingt ihnen ein schneller Konter. Über die rechte Seite kommt der Ball von Ebner zu Mühlbachler und der lässt dem Waidhofen Goalie mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit.
Waidhofen zeigt sich allerdings nur kurz geschockt, nach einer schönen Flanke von Linksverteidiger Stiftner setzt Sovtic den Ball knapp über die Latte.
Das Spiel plätschert nun so dahin, Waidhofen hat zwar mehr Ballbesitz, weiß damit aber nicht allzuviel anzufangen, und so kommt es noch dicker für die Heim­elf.
0:2 nach 38 Minuten; Ebner wird knapp außerhalb des Strafraums nicht attackiert, sein Schuss passt genau zwischen den Handschuh von Dzigumovic und der Stange ins Tor.
Quasi mit dem Pausenpfiff der nächste Streich der Gäste. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr nimmt Mühlbachler den Ball volley und knallt das Leder aus knapp 20 m genau in den Winkel.
Ein Tor Marke Weltklasse.
Somit geht’s mit einer komfortablen Führung der Mannschaft aus Winklarn in die Kabinen.
Auch nach Wiederbeginn dasselbe Bild. Waidhofen ist zwar bemüht, allerdings fehlt es an der Passgenauigkeit, der Spritzigkeit, und manche scheinen einfach überfordert zu sein.
Ein Verzweiflungsschuss aus 25 m von Farfeleder ist die einzige nennenswerte Chance, doch der Tormann hat im Nachfassen den Ball sicher unter sich begraben.
Effektivität – das ist Winklarns Stärke, denn mit dem vierten Schuss aufs Tor erhöhen sie den Spielstand auf 0:4.
Wieder geht ein Zweikampf im Mittelfeld an die Gäste, Mühlbachler bekommt den Ball, Goalie Dzigumovic ist weit vor dem eigenen Tor und kann dem sich senkenden Ball nur mehr hinterher schauen.
Knapp später hätte sich um ein Haar noch Schauer in die Torschützenliste eingetragen, doch der Kopfball geht übers SG-Tor.
Waidhofen kann durch Mensing zwar noch verkürzen, doch mehr als Ergebniskorrektur bedeutet der Kopfballtreffer aus kurzer Dis­tanz nicht mehr.
Der Schiedsrichter erlöst die Zuschauer und die SG-Mannschaft nach 90 Minuten mit dem Schlusspfiff.
Die U 23 verliert mit 0:4.

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