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Ein Festtag des Sports

Österreich-Radrundfahrt machte im Ybbstal Station

Die Etappe führte als Rundkurs auch nach St. Leonhard.

Am vergangenen Freitag, dem 13. Juli, wurden die Stadt Waidhofen und die Marktgemeinde Sonntagberg zum Hotspot des Radsports in Österreich. Die Radrundfahrt machte im Ybbstal Station und die siebente und vorletzte Etappe wurde um Punkt 12.00 Uhr am Freisingerberg gestartet. Die Etappe, die wegen der enorm schwierigen Streckenführung zur Königsetappe der diesjährigen Tour erklärt wurde, führte als Rundkurs über Raifberg nach Rosenau, hinauf auf den Sonntagberg nach St. Leonhard und über das Urltal zurück nach Zell. Diese Runde mussten die Athleten vier Mal bewältigen, ehe es ein fünftes und letztes Mal hinauf zur Basilika ging, wo nach drei Stunden und 39 Minuten die Etappe endete. Den für den bis dahin zweitplatzierten Österreicher Hermann Pernsteiner erhofften Umsturz in Klassement gab es leider nicht. Er verletzte sich bei einem Sturz, kegelte sich seine Schulter aus und musste froh sein, seinen zweiten Platz gehalten zu haben. Sieger am Sonntagberg war der Italiener Antonio Nibali, der jüngere Bruder des Tour-de-France-Siegers 2014, und am Tag darauf holte sich der Belgier Ben Hermans den Gesamtsieg.
Für Waidhofen und Sonntagberg war diese siebente Etappe jedenfalls ein einmaliges Sport­ereignis und brachte durch die große Präsenz in den Medien auch einiges an Werbewert für Waidhofen und die Region. Auch organisatorisch wurden die Verantwortlichen vor große Herausforderungen gestellt. So waren etwa 58 Polizisten, davon 31 Polizeischüler, im Einsatz, um die Strecke abzusichern. Sie wurden von vielen Einsatzkräften der Feuerwehr unterstützt und die Veranstaltung verlief reibungslos.

Sieg auf dem Sonntagberg – Antonio Nibali konnte als Erster die Arme in die Höhe reißen.