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Ein doch unerwarteter Dämpfer

SV Harreither Gaflenz – SC Zwettl 1:2 (0:1)

Nach dem Tabellenstand ging der SVH als klarer Favorit in dieses Heimspiel. Doch die Vorwarnung vor diesem Spiel war sehr berechtigt: Die Braustädter haben qualitativ eine weit bessere Mannschaft als der Tabellenplatz vermuten lässt, dazu kamen einige Genesene zurück und ihre Taktik- tief stehend mit Kontern auf ihren guten Legionär Nemec – war an diesem Tag richtig.
Dabei boten die Gastgeber keine schlechte Leistung und diese hatten auch das Spiel großteils im Griff. Gleich in der ersten Minute ging ein Freistoß von Patrick Wimmer haarscharf am Tor vorbei, viele hatten den Ball bereits im Tor gesehen. Nach 20 Minuten die nächste gute Möglichkeit für die Heimischen, doch nach einer super Kombination kann der Schuss von einem Verteidiger auf der Linie für den geschlagenen Tormann abgewehrt werden – Riesenpech. Dann der erste Warnschuss der Gäste. Alleinunterhalter Frantisek Nemec donnerte den Ball aus spitzem Winkel an den Außenpfosten. Doch Gaflenz hatte das Spiel im Griff und dominierte. Da kam eine spielentscheidende Szene in der 37. Minute, Julian Falkensteiner – im Ballbesitz – rutschte am Sechzehner aus und Nemec nützte die Gelegenheit zur überraschenden Gästeführung.
Die zweite Halbzeit sah wieder eine sich sehr bemühende SVH-Mannschaft, die kämpfte und rackerte, ideale Flanken von Martin Teurezbacher konnten nicht genützt werden, ein Abseits­tor von Hudl war die Ausbeute. Ein Tausendguldenschuss – wiederum von Nemec – bedeutete die Entscheidung, dieser versenkte in der 92. Minute den Ball zum 2:0, der Anschlusstreffer vom bes­ten Gaflenzer Martin Teurezbacher durch einen abgefälschten Freistoß kam zu spät. Die Gäste siegten und befreiten sich durch ihren ersten Dreier von einer Riesenbelastung!
Zum SVH: Nun wird das Fehlen der Langzeitverletzten spürbar (in diesem Spiel kam zu allem Überdruss noch eine schwere Rippenprellung von Wimmer hinzu, dazu fällt auch Youngster Sebastian Stöckelmair aus), manche, vor allem sehr junge Spieler, bräuchten dringend eine Pause, es gibt aber fast keine Alternativen. Positiv, der 16-jährige Marc Vorderbrunner feierte in den letzten Minuten sein Kampfmannschaftsdebüt.
Jetzt kommen aber Spiele mit großen Herausforderungen, nächs­ter Gegner ist die Millionentruppe und hohe Meisteranwärter aus Stripfing, dann kommt einer der Großen, der SC Krems, in die Söcki-Bär-Arena, in dieser Tonart geht es weiter bis zu Saisonende!

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2:0 für Zwettl zVg

Juniors spielen torlos…
SV Harreither Juniors – SC Zwettl 0:0
Das Durchschnittsalter dieser Gaflenzer Mannschaft betrug an diesem Nachmittag 16,5 Jahre, eine Jugendmannschaft also stellte sich den Waldviertlern entgegen. Dem Spielverlauf nach hätten die jungen Spieler dieses Spiel für sich entscheiden müssen, sie ließen defensiv nichts zu, vergaben aber die eine oder andere sehr gute Torchance.
Nachwuchsresultate:
U 10: NSG Gaflenz Inneres Ennstal – NSG Hollenstein-Opponitz 9:3
U 13: NSG Opponitz-Hollenstein – NSG Gaflenz Inneres Ennstal 0:8
U 15: NSG Pöchlarn – NSG Gaflenz-Inneres Ennstal 3:1