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Die Stadtgalerie startet „anarchisch“ ins neue Jahr

Ein Buch inspirierte mehrere Künstler zu einer Gruppenausstellung

Der Ausstellungsreigen in der Stadtgalerie Waidhofen wird am Freitag, 28. Februar, mit einer Gruppenausstellung eröffnet. Die Ausstellung titelt „Herbert Müller-Guttenbrunn – Alphabet des anarchistischen Amateurs“ und basiert auf einem Buch mit demselben Titel. Das Werk von Autor Herbert Müller-Guttenbrunn, den auch verwandtschaftliche Bande mit der in Waidhofen ansässigen Familie selben Namens verbindet, war lange schon
vergriffen und wurde nun neu aufgelegt.
Müller-Guttenbrunn ist eine schillernde Persönlichkeit (lesen Sie dazu den nebenstehenden Text von Wolfgang Schlag) und mit seinen Thesen und Ansichten setzen sich mehrere Künstler auseinander und die Ausstellung gibt einen interessanten Einblick in diesen künstlerischen Diskurs.
Eröffnet wird die Ausstellung im Rahmen einer Vernissage am 28. Februar um 19.00 Uhr in der Stadtgalerie. Zum Thema referieren Margarethe Makovec und Anton Lederer, die Kuratoren der Galerie <rotor> Graz, wo die Ausstellung bereits zu sehen war. Weiters sprechen die Germanistin Beatrix Müller-Kampl, die das Buch neu herausgegeben hat, und der Soziologe und Anarchismusforscher Reinhard Müller.
Im Rahmen der Vernissage wird der aus Waidhofen stammende Kulturredakteur Wolfgang Schlag Passagen aus dem „Alphabet des anarchistischen Amateurs“ vorlesen.
Der Eintritt in der Stadtgalerie ist frei.

Mehrere Künstler setzen sich mit ganz unterschiedlichen Zugängen mit den Ansichten und Thesen Müller-Guttenbrunns auseinander. Katrin Plavčak – Zum grünen Baum 2019 © Katrin Plavčak
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