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Die Stadt „weiter denken“

Waidhofen. Beim europäischen Dorferneuerungspreis ist Waidhofen der Vertreter Niederösterreichs. Nun nahm eine internationale Jury die Stadt unter die Lupe.

Die Stadt ist mit ihrer Strategie für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung und den bereits gesetzten sowie den in Umsetzung befindlichen Maßnahmen als Sieger beim NÖ Dorf- und Stadterneuerungswettbewerb in der Königsdisziplin „Ganzheitlichkeit“ hervorgegangen. Als solcher vertritt Waidhofen Niederösterreich beim Dorf- und Stadterneuerungspreis auf europäischer Ebene.
Aus diesem Anlass besuchte vergangene Woche eine dreiköpfige internationale Jury Waidhofen, um die Qualität der Bemühungen der Stadt für eine positive Zukunftsgestaltung genau und vor allem unter einem gesamteuropäischen Aspekt unter die Lupe zu nehmen. Die Jury bestand aus der Architektin DI Beatrix Drago von der bayrischen Verwaltung für ländliche Entwicklung in München, aus Arno Friesing vom luxemburgischen Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz sowie aus Hans Verheijen, Bürgermeister von Beuningen in den Niederlanden.
Bgm. Werner Krammer präsentierte zu Beginn einer Besichtigungstour durch die Innenstadt und danach durch Teile des ländlichen Raums von Waidhofen die „Marke“ Waidhofen und die Grundzüge der Stadterneuerung. Beim Rundgang durch die Innenstadt wurde im Besonderen das Quartier Hoher Markt ins Zentrum gestellt und die geplanten Maßnahmen zu einer gezielten Belebung dieses von Abwanderung und mangelnder Frequenz betroffenen Stadtteils. Danach wurden von der Delegation die Dörfer Konradsheim und Windhag besucht. Dort präsentierten die unterschiedlichsten „Player“ im Dorfgeschehen, wie die Dorferneuerungsvereine, die Musikkapellen, die Pfarre oder die Bäuerinnen ihre Gemeinschaft und das soziale Gefüge im Dorf.
Nach dieser Präsentation fand man sich zu einer internen Gesprächsrunde im kleinen Kreis im Tourismusbüro zusammen, bei dem die Jurymitglieder weitere Fragen etwa zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ oder zu Fragen der Existenzsicherung und der Zuverdienstmöglichkeiten auf landwirtschaftlicher Ebene stellen konnten. Danach gab es ein abschließendes Get-together aller an diesem Tag engagierten Waidhofner bei der Schwarzen Kuchl am Schwarzbach unterhalb des Rothschildschlosses. Dort wurde noch schaugeschmiedet, in der historischer Kuchl am offenen Feuer gekocht („gebackene Mäuse“ – die vor allem die Jurygäste geschmacklich begeisterten) und von einem Ensemble des Kammerorchesters zu einem musikalischen Abschiedsgruß aufgespielt.
„Unser Waidhofen ist die Stadt der Vielfalt – es ist nicht alles rosig, aber wir gehen offen und mit vielen Ideen in die Zukunft“, so Bgm. Krammer zum Abschluss in einem kurzen Resümee. Europaweit nehmen 23 Kommunen aus neun verschiedenen Staaten an diesem europäischen Dorferneuerungspreis, der diesmal unter dem Motto „weiter denken“ steht, teil. Voraussichtlich schon Ende Juni werden die Sieger in den einzelnen Kategorien bekanntgegeben werden.

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Gernot Walter betätigte sich in der Schwarzen Kuchl als Schmied.
Stimmungsvoll von Alphornklängen wurde die Delegation in Windhag begrüßt.
In der Schwarzen Kuchl des Rothschildschlosses wurde die Visite abgeschlossen. V.l.n.r.: StR Peter Engelbrechtsmüller, Maria Oberklammer, Agnes Hirsch, Beatrix Drago, Hans Verheijen, Bgm. Werner Krammer und Arno Friesing
Der ehemalige Obmann des Dorferneuerungsvereins in Windhag Engelbert Wagner berichtete über die Initiativen in den zurückliegenden drei Jahrzehnten.
Im haus.konradsheim hat die Pfarre, der Musikverein, der Kindergarten und die Vereine der Dorfgemeinschaft ein gemeinsames Dach.