Aktuelles Abo Babies Service Kolumne Headline Wetter Stadtmeister – Julia Mühlbachler und Nico Riegler Kantersieg der SG Waidhofen Wanderbares Gaflenz Tanzend durch die Nacht Jagdliche Festklänge im Stephansdom Endlich wieder Rock ´n´ Roll Gemeinsam reiche Ernte Alarm – Brand im Schlosscenter Eine bunte herbstliche Bauernroas „Jo eh“ – mit einem Ja ein „Sicher net“ sagen 4,2 Millionen Euro für neues Ausbildungszentrum Neues Kreuz für die Basilika Kematen erhält Glasfasernetz Niko Riegler schnupperte WM-Luft Freudentänze beim 3:2 Großer Erfolg kurz vorm Jubiläum Geistlicher Abendsegen Mit „Werkstattinseln“ die Jugend begeistert An Gottes Segen ist alles gelegen 47,15 % ÖVP Waidhofen ist türkise Hochburg Fridays for Future auch in Weyer Die besten Whiskys kommen aus dem Mostviertel 56.678 € für den Königsberg Schützenfest im Alpenstadion 6. Sonntagberger Bike & Run Konzert für den Johanniterorden Trachtig modern Fördertarife für Löschwasser­einrichtungen wurden angepasst Sind 150 Euro pro Quadratmeter zu wenig? Bahr neuer Vizebürgermeister der Stadt Hier blüht Waidhofen für unsere Bienen Gib uns unser tägliches Brot! Zum Saisonabschluss Stockerlplatz für Triathlonstaffel Unentschieden gegen Tabellenführer Musikalischer Abendsegen Dämmershopping mit italienischem Flair Mit Spitzhiatl am Königsberg Drei Geigen, ein Cello und Gansch Danke für Ihre 152. Blutspende Klauser und Seitenstettner räumten ab Herta Krenn und Thorsten Bognermayr – Turniersieger Bezirkslandjugend feierte 70. Geburtstag Viele trachtige Gäste bei den Volkstänzern Waidhofner Fotografen sind Weltklasse Ein malerischer Fleck im Blau Ökologisch leben macht glücklicher Dechant Herbert Döller zum Kanonikus ernannt Alko-Lenker krachte in Brückengländer Internationale Auszeichnung für den Ybbstalradweg Schulprotest gegen den VOR Es ist wirklich gut gelungen! U 23 siegte mit 6:0 Christoph Pölzgutter und Elena Neunteufel – Ybbstalheros Heimatleuchten zu Besuch im Ybbstal Die Rotarier luden zu „Jazz im Schlosshof“ ein Blasmusik im Konviktgarten Citybahn Waidhofen – Start zu Schulbeginn Anhänger verlor Ladegut Eine Bezirksstadt braucht ein Bezirksgericht Schwere Sachbeschädigungen im Freibad Weyer aufgeklärt Herzlich willkommen in Waidhofen Tagesbestzeit lieferte Reinhard Frühwald Romantische Verzauberung Blasmusik zum Sommerschluss Ein teuer erkaufter Sieg…… Pflastersanierung in der Innenstadt Ärzte dürfen jetzt Ärzte anstellen Simon Ebner wieder bester Zillenfahrer Spiel und Spaß bei Sonnenschein 11. Lunzer Aktivlauf am 15. August Durchwachsener Saisonauftakt der SG Waidhofen Wandern macht so viel Spaß … Zum Frühschoppen in den Konviktgarten Paul Autobus parkte im Schlosshof Gartenstadt Waidhofen wird „europäisch“ Zum Sommerfest in die Schwarze Kuchl Citybahn nimmt wieder Betrieb auf Wieder Umweltalarm an der Ybbs Standing Ovations bei Benefizabend für Bertholdsaal Babrbara Haas gewinnt ITF-Turnier Ein Derby mit viel Rasse, aber doch zu wenig Klasse Ein ganz besonderes Konviktgartenkonzert Jahresringe(n) Fortsetzung der Proteste bis Politik handelt Die Almen sind kein Streichelzoo Schlosskonzert des Jagdhornvereines Windhag Lenkerin „verirrte“ sich am Buchenberg Danke Stoppt die Plastikflut! Arbeitskräfte dringend gesucht Richard Lietz am Langstreckenolymp Peter Tatzreiter in Hochform Platz 1 für Julia Mühlbachler FF Ertl – Bergkönig Plenkersaal wurde zum Zirkuszelt Die Leonharder luden zum Frühschoppen Radlader drohte auf die B 121 zu stürzen Beste Luftqualität im Ybbstal Bei extremen Temperaturen an nur einem Tag! Mehr Berg geht nicht!

Die Almen sind kein Streichelzoo

Aktionsplan sichere Almen sorgt für gutes Miteinander

Urlaubszeit ist Wanderzeit. Derzeit genießen zahlreiche Touristen und Erholungsuchende in Niederösterreich und den anderen Bundesländern den herrlichen Sommer. Doch wer sich in der Natur und auf unseren Almen bewegt, muss sich auch bewusst sein, dass es Gefahren gibt. „Die Almen sind keine Streichelzoos, sondern der Arbeitsplatz von den heimischen Bäuerinnen und Bauern. Immer wieder kommt es leider zu Zwischenfällen mit weidenden Tieren, wie erst wieder kürzlich in Salzburg. Auch ein verstörendes Video aus Tirol zeigte klar, dass viele Wanderer leider nicht wissen, wie sie mit Kühen umzugehen haben. Ein Urlauber wurde gefilmt, wie er mit einem Hund eine Kuh mutwillig provozierte. So ein Verhalten ist inakzeptabel und höchst gefährlich. Wer meint, Tiere aus Spaß zu schikanieren, sollte lieber zu Hause bleiben, denn damit gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern auch Wanderer in der Umgebung, die dann möglicherweise unschuldig Opfer einer Attacke werden. Deswegen bin ich froh, dass wir noch vor dem Almsommer die Gesetzeslage geändert haben, denn jeder Freizeitsportler muss auch Eigenverantwortung tragen“, so Bauernbund-Präsident und ÖVP-Landwirtschaftssprecher Georg Strasser.
Die neue Almenregelung sorgt für mehr Sicherheit auf Österreichs
Almen. „Gemeinsam mit der Landwirtschaft und dem Tourismus wurde dieser Aktionsplan noch von Bundesministerin a. D. Elisabeth Köstinger verhandelt“, so Strasser. Anlassfall war eine tödliche Kuhattacke auf eine deutschen Urlauberin auf einer Tiroler Alm. Ein Bauer wurde in erster Instanz zu einer Schadenersatzzahlung von knapp einer halben Million Euro verurteilt.
Konkret wurde eine Präzisierung des § 1320 ABGB beschlossen, ab sofort gilt mehr Eigenverantwortung für Freizeitsportler. Teil des Aktionsplans „sichere Almen“ ist auch, ein Verhaltenskodex für Erholungssuchende. 10 Verhaltensregeln für Alm-Besucher klären auf, wie sich Personen in der freien Natur zu verhalten haben, ähnlich wie es mit den FIS-Regeln ist.
Strasser spricht nochmal konkret die Eigenverantwortung der Alm-Besucher an: „Jedem Menschen muss bewusst sein, dass es in der Natur auch Gefahren gibt. Besonders ist, wenn man mit Weidetieren in Kontakt kommt, Vorsicht geboten. Niemals sollte man Tiere streicheln oder füttern. Hunde sind immer an der Leine zu führen und man sollte einen großen Bogen um Mutterkühe machen, diese beschützen ihre Kälbchen. Wenn man sich an diese Regeln hält, steht einem erholsamen Wanderausflug nichts mehr im Wege“, so Strasser.
Wassermangel auf den niederösterreichischen Almen
Rund 60 Bauern in Niederös­terreich haben derzeit mit Wassermangel auf den Almen zu kämpfen. Die Trockenheit und Hitzeperioden haben viele Wasservorräte bereits versiegen lassen. Doch gerade bei der Hitze braucht eine ausgewachsene Kuh bis zu 100 Liter am Tag. Einige Bauern überlegen bereits, ob sie ihre Tiere verfrüht von den Almen holen. „Der Klimawandel macht sich besonders durch die Trockenheit bemerkbar. Deswegen müssen wir alles daran setzen, den Klimawandel zu stoppen und die Wasserversorgung sicherzustellen“, so der Bauernbund-Präsident abschließend.

auch Interessant  Gartenhütte brannte nieder
Bauernbund-Präsident Georg Strasser im Gespräch © Bauernbund
2018 © Der Ybbstaler Verlags GmbH powered bei UFD-Huber OG