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Der Wald – das große Sorgenkind der Landwirtschaft

350 Mio. € Fördergelder sollen der Bauernschaft im Kampf gegen den Borkenkäferbefall helfen

In einem politischen Sommergespräch thematisierte Bauernbund-Bezirksobmann LAbg. Anton Kasser und die beiden Kammerobleute von Waidhofen Mario Wührer und Amstetten Josef Aigner die Problemfelder, die die Landwirtschaft aktuell betreffen.
Durchaus positiv werteten die drei Bauernvertreter das in Brüssel erzielte Verhandlungsergebnis für die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft. Dennoch, so Aigner, werden noch heftige Umstellungen für die heimischen Bauern zukommen. Die GAP-Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, aber es stehe schon jetzt fest, dass die Vergabe von Fördergeldern an strikte Vorgaben vor allem den Klimawandel betreffend gekoppelt werden.

BBK-Obm. Waidhofen Vizebgm. Mario Wührer, BBK-Bez.-Obm. LAbg. Anton Kasser und BBK-Obm. Amstetten Josef Aigner berichteten über die Lage der Landwirtschaft im Bezirk und allgemein.

Die Covid-19-Pandemie habe auch ein gewisses Umdenken hinsichtlich der nationalen Eigenversorgung gebracht. „Die Landwirtschaft ist systemrelevant und wir haben durch den Corona-Lockdown gesehen, wie sehr wir vom Ausland abhängig sind“, so der Amstettner BBK-Obmann.
Als eines der größten Probleme stellt sich derzeit der Borkenkäferbefall der heimischen Wälder dar, der Millionenwerte vernichte. Waidhofens BBK-Obmann Wührer begrüßte daher ausdrücklich das 350 Millonen € schwere Hilfspaket in den kommenden beiden Jahren für die Forstwirtschaft. „Wenn wir ehrlich sind, ist uns im Kampf gegen den Käferbefall bisher eher wenig gelungen. Von den 60 Mio. Festmetern Holzeinschlag in Niederösterreich waren zuletzt 60 % Schadholz“, so Wührer. Er wertet langfristig den Umbau der heimischen Wälder auf mehr Klimatauglichkeit als das wichtigste Instrument zur Gegensteuerung. „Der Klimawandel ist Fakt und Experten sagen, dass die Fichte unterhalb von 1.000 Meter Seehöhe bei uns keine Überlebenschance haben wird.“
Mit den Themen Energie, Umwelt und Trinkwasserversorgung befasste sich beim Sommergespräch, das im Allhartsbergerhof in Allhartsberg stattfand, LAbg. Anton Kasser, der auch Obmann der Umweltverbände ist. Für ihn hat die Vorgabe „Raus aus dem Öl“ eine zentrale Bedeutung. „Die EU-Vorgabe lautet bis 2050 keine fossilen Energieträger mehr zur Verfügung zu haben. Das wird noch eine enorme Herausforderung sein. Instrumente dazu sind der Ausbau der Photovoltaik, Windkraft und Fördermaßnahmen zum Umstieg von alten Öl-Heizungen auf erneuerbare Energieformen. Zweites wichtige Zukunftsthema ist für Kasser die Trinkwasserversorgung bzw. die Versorgungssicherheit. „Infolge des Klimawandels müssen sich die Kommunen darauf vorbereiten, dass die Grundwasserspiegel sinken, die Quellen nicht mehr so ergiebig sind und die Versorgung der Bevölkerung, des Gewerbes und der Industrie eine Herausforderung sein werden“, so Kasser.
Abschließend zeigten sich aber die drei Vertreter der Landwirtschaft zuversichtlich, dass trotz Corona die Anforderungen zu bewältigen sind. „Derzeit ist die Situation durch die ausreichenden Regenmengen gut und wir Bauern sind es gewohnt, sich auch auf schwierige Herausforderungen einzustellen“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.