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Der Kaktus blüht im Plenkersaal

Die Waidhofner Volksbühne überzeugte bei der Premiere der Komödie „Die Kaktusblüte“

„Die Kaktusblüte“, ein Solitär im Genre der Boulevardkomödie, die in Hollywood mit dem Filmklassiker mit Walter Matthau, Ingrid Bergman und Goldie Hawn in den späten 60ern oscarbekränzt wurde, ist das Stück, mit dem die Waidhofner Volksbühne ihr Publikum in der Herbstproduktion zu begeistern versucht. Eines gleich vorweg – das ist in einer grandiosen Art und Weise auch gelungen!
Die Kaktusblüte feierte bei der Premiere am Freitag, 10. November, einen großartigen Erfolg, der vom begeisterten Publikum nach dem Schlussvorhang mit Standing Ovations bedacht wurde.
Die Gründe für den Erfolg sind durch drei Faktoren gekennzeichnet. Erstens zeigt sich, dass das Stück als solches aus einer schmissigen „Männer und Frauen verstehen einander nicht“-Geschichte rund um einen Zahnarzt mit Hang zu (zu) jungen Frauen, gelungenen Dialogen und zahlreichen Pointen zusammengesetzt ist. Zweiter Erfolgsfaktor ist eine Regie, die dieses Potenzial des Stücks hervorragend auszuloten verstand. Für diese Regie, die das Stück, trotz pointenreichem „Gender-Witz“ nie zum Schenkelklopfer verkommen lässt, zeichnet Uschi Nocchieri verantwortlich. Die Profiregisseurin und Schauspielerin führte mit souveräner Hand ihr Ensemble und legte mit Kreativität und Feingefühl die jeweiligen Pointen frei, ohne auf den Tiefgang zu vergessen, der in manchen Szenen durchaus gegeben ist und auch Wehmut und Melancholie zulässt.

Das Ensemble der Volksbühne bot eine großartige Leistung.

Drittens ist der Erfolg dem Ensemble geschuldet, das sich auf die Zusammenarbeit mit der Regisseurin voll und ganz einließ und so zu Höchstform angestachelt wurde. In der Rolle des Schwerenöters Dr. Julius Neumann ist Michael Elsner eine Idealbesetzung und die Figur des selbstverliebten Machos ist ihm so etwas wie auf den Leib geschrieben. Die Rolle der jugendlichen Geliebten Antonia Simon, für die einst Goldie Hawn den Oscar für die beste Nebenrolle erhielt, ist bei Heidelinde Wunderer in den besten Händen. Mit blonder Perücke spielt sie die naive Tussi mit dem Hang zu reiferen Herrn authentisch und herzerwärmend. Die eigentliche Hauptrolle im Stück ist aber die Sprechstundenhilfe Stephanie Altmann, 1969 unvergessen dargestellt von Ingrid Bergman. Ebenso gibt Stil, Größe und Würde Karin Komatz dieser Rolle und wird zum Glanzlicht des Abends. Pointensicher in ihrer jungfernhaften Männerambivalenz, berührend in den melancholischen Passagen der Erkenntnis, ein unerfülltes Leben zu führen und mit Mimik und Gestik eine Darstellerin für die das Attribut „Amateur“ eine Abwertung wäre.
Dieses Trio ergänzen Otmar Pils als proletenhafter Zahnarzt-Freund Novotny, Max Bernreitner als jugendlicher Wohnungsnachbar Igor und Margit Stowasser in einer Doppelrolle als nervige Blaublüterin, der Frau von und zu Hollenstein und einer szene-trennenden Putzfrau.
Die Rolle des niveaulosen Freundes Novotny wird durch mehrere Regieeinfälle zu einem Highlight der Produktion und Otmar Pils fühlt sich auch sichtlich wohl, diesen an Peinlichkeit nicht zu übertreffenden Scharmbolzen so zu verkörpern. Großartig auch wie sich Max Bernreitner in seiner erst zweiten Theaterrolle in diese einfügt und mit unbekümmerter Leichtigkeit mimt er den jungen Drehbuchautor Igor Martin, der seine Wohnungsnachbarin vor dem Freitod rettet und dann meist nur mit Badetuch bekleidet durch das Leben der Antonia Simon geistert. Ein äußerst gelungenes Comeback, nach Jahren des Pausierens in der Volksbühne, gibt Margit Stowasser. Ihre Darstellung der schrillen und vor allem nervtötenden Patientin ist einfach gelungen und die Lacher sind auf ihrer Seite. Ebenso in der stummen Rolle der Putzfrau erntet Stowasser Szenenapplaus und rundet so die Gesamtleistung des Ensembles ab.
Im Anschluss an die ausverkaufte Premiere, der auch zahlreich Prominenz aus Politik und Wirtschaft die Ehre gaben, lud der Theaterverein zum bereits traditionellen Empfang ins Foyer im Plenkersaal.
Weitere Aufführungstermine: 17., 18., 22., 24. und 25. November. Beginn jeweils um 20.00 Uhr. Karten im Tourismusbüro oder über Ö-Ticket. Reservierungen unter tickets@wy-volksbuehne.at.
Neu ist, dass die Volksbühne ein Kartenkontingent für die Abendkasse bereitstellt und so Schnell­entschlossene mit Sicherheit auch noch Karten an der Abendkassa erhalten.

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fs