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Den Dingen eine zweite Chance geben

Waidhofen. Das Rote Kreuz eröffnet eine Secondhand-Boutique am Hohen Markt und kooperiert dabei mit der Stadt. Dieser „Henry Laden“ wird am 6. April im ehemaligen Haus der Spezialisten eröffnet werden.

Das Rote Kreuz ist längst nicht mehr nur eine Blaulichtorganisation, die sich der Rettung von Menschen und dem Krankentransport verschrieben hat, sondern eine breit aufgestellte Sozialorganisation, die sich ganz allgemein in den Dienst des Gemeinwohls in vielfältiger Weise stellt. Dazu gehört seit 2013 auch das Betreiben von Secondhand-Boutiquen mit der Bezeichnung „Henry Läden“, nach dem Gründer des Roten Kreuzes Henry Dunant.
So ein „Henry Laden“ wird nun auch in Waidhofen am Hohen Markt eröffnet werden. Im ehemaligen Haus der Spezialisten mietet sich das Rote Kreuz, Bezirksstelle Waidhofen, ein und wird dort Secondhand-Ware wie Damen-, Herren- und vor allem Kindermode, Schuhe, Spielzeug, Sportartikel bis hin zu Geschirr, kleinen Möbeln oder Fahrrädern zu günstigen Preisen anbieten. „Einerseits wollen wir schon Menschen aus einkommensschwächeren Schichten ein Angebot machen, aber nicht nur. Die „Henry Läden“ sind, wie uns unsere Erfahrung aus anderen Städten zeigt, auch echte Schnäppchen-Läden für alle Bevölkerungsschichten“, so der Bezirksstellenobmann Andreas Hanger bei der Präsentation des neuen Projekts. Der erste „Henry Laden“ wurde 2013 in Baden eröffnet und mittlerweile gibt es in Nieder­österreich bereits 19 solcher Secondhand-Boutiquen. Waidhofen wird nun der 20. Standort sein.
Eine Besonderheit des Waidhofner „Henry Ladens“ ist eine Kooperation mit der Stadt und dem Altstoffsammelzentrum. Waren, die dort landen, werden zurzeit schon auf eine allfällige Weiternutzung hin überprüft und im ASZ in einer Art Flohmarkt angeboten. Nun werden spezielle Waren mit einem besonderen Nutzungswert auch im „Henry Laden“ in der Fußgängerzone zum Kauf angeboten. Bgm. Werner Krammer und Umwelt-StR Friedrich Hintsteiner betonten seitens der Stadt diesen ökologischen Hintergedanken, die Lebenszyklen von Produkten in Zeiten der Wegwerfgesellschaft zu verlängern. „Geben wir den Dingen eine zweite Chance“, so der Bürgermeister.
Mitarbeiter für den „Henry Laden“ gesucht
Solche „Henry Läden“ sind für das Rote Kreuz aber nur durchführbar, wenn sich auch Freiwillige finden, um dort tätig zu sein. „Wir können diese Aufgabe unseren engagierten Mitarbeitern im Rettungsdienst oder bei der Team Österreich Tafel nicht auch noch auflasten. Wir suchen daher noch Freiwillige, die sich hier einsetzen wollen. Wir wissen, dass sich viele gerne für das Rote Kreuz engagieren wollen, denen aber der klassische Sanitäts- und Rettungsdienst zu belastend oder zu schulungsintensiv ist. Hier besteht eine sehr niederschwellige Möglichkeit einzusteigen“, so Rotkreuz-Geschäftsführer Wolfgang Frühwirt.
Geplant ist, den „Henry Laden“ am 6. April zu eröffnen. Bis dahin ist noch sehr viel zu tun, wie etwa die Ladeneinrichtung (gesponsert vom Modeunternehmen Stein­ecker) zu installieren u.v.m. Der Laden soll in der Startphase an den Markttagen Dienstag und Freitag von 8.00 bis 12.30 und von 14.00 bis 18.00 sowie an Samstagen von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet sein.

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Die Bezirksstelle des Roten Kreuzes kooperiert beim „Henry Laden“ mit der Stadt. V.l.n.r.: Fachbereichsleiter Christian Hackl, Umwelt-StR Fritz Hintsteiner, Bezirksstellenobmann Andreas Hanger, Bgm. Werner Krammer, Landesgeschäftsführer Peter Kaiser und Bezirksstellengeschäftsführer Wolfgang Frühwirt
Die ersten interessierten Freiwilligen für den „Henry Laden“ gibt es schon.