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Bezirksgericht – nächste Schritte fixiert

 Seit Jänner ist es gewiss: Waidhofens Bezirksgericht wird wieder eigenständig.
Um die nötige Barrierefreiheit und einen umfassenden Servicecharakter gewährleisten zu können, sind allerdings einige Umbauarbeiten am historischen Gebäude in der Ybbstorgasse notwendig. Im vergangenen Gemeinderat (der „Ybbstaler“ berichtete) wurde die Auftragsvergabe der Projektsteuerung, der Machbarkeitsstudie sowie der Grundlagenerhebung beschlossen.

Alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stehen geschlossen hinter dem Erhalt des Bezirksgerichts Waidhofen. V.l.n.r.: StR Franz Sommer, Vizebgm. Martin Reifecker, GR Karl-Heinz Knoll, Bgm. Werner Krammer, GR Matthias Plankenbichler und StR Martin Dowalil. Nicht am Bild: GR Michael Elsner.

Neben der Barrierefreiheit müssen bestimmte Sicherheitseinrichtungen installiert werden. In einem Raum- und Funktionsprogramm ist der genaue Bedarf festgehalten. Jetzt gilt es zu prüfen, ob im Gerichtsgebäude Waidhofen dieser Bedarf gedeckt werden kann. Es werden zum Beispiel Räumlichkeiten für Familiengerichtshilfe, klassische Gerichtsräumlichkeiten für Zivil-, Exekutions- und Strafsachen sowie Verhandlungssäle, Büroräume, Archiv- und Lagerräumlichkeiten benötigt. Das Waidhofner Planungsbüro w30 wird die nötigen Konzepte ausarbeiten, die die Grundlage für die weiteren Schritte bilden. Danach können diese an das Ministerium und das Bundesdenkmalamt zur Freigabe weitergeleitet werden. Sobald geschätzte Baukosten vorliegen, kann ein Mietvertrag aufgesetzt werden. Wenn alles nach Plan läuft, kann im Spätherbst die Beschlussfassung durch die zuständigen Gremien erfolgen und damit der Auftrag für den Umbau vergeben werden.
„Danke, dass alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen hinter dem Erhalt des Bezirksgerichts stehen. Waidhofen ist das Dienstleistungszentrum im Ybbstal und darf seine öffentlichen Einrichtungen vor allem auch in Hinblick auf die Belebung der Innenstadt nicht verlieren. Die Frequentierung unseres Stadtzentrums durch den Erhalt des Gerichtsstandortes ist nicht unbeachtlich“, betonte Bgm. Werner Krammer.