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Besonderes Augenmerk auf „contact tracing“

Eine ganz zentrale Maßnahme im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus ist das so genannte „contact tracing“. Dabei geht es darum, alle Kontaktpersonen eines Infizierten auszuforschen und zu isolieren. Ein Instrumentarium, das auch von der WHO empfohlen werde. „Deswegen hat bei uns das Identifizieren von Kontaktpersonen oberste Priorität. Das ist oft mühsam, aber sehr effektiv.“ so LH Mikl-Leitner. Derzeit arbeiteten mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes daran, Kontaktpersonen zu identifizieren und wenn notwendig häusliche Quarantäne anzuordnen, so die Landeshauptfrau. Mehr als 5.000 Personen sind derzeit in Niederösterreich in häuslicher Quarantäne.

LH Johanna Mikl-Leitner bei der Videokonferenz mit den Bezirkshauptleuten, flankiert von Landesamtsdirektor Werner Trock (r.) und Bezirkshauptmann Josef Kronister (l.).© NLK Pfeiffer

Zu den mehr als 5.000 Bescheiden für die häusliche Quarantäne kommen noch weitere rund 1.000 so genannte Verkehrsbeschränkungen, die von den Bezirkshaupt-mannschaften abgewickelt werden. Rund 400 bis 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaften sind derzeit in den jeweiligen Stäben in den Bezirken eingesetzt. „Alle positiv getesteten Personen und deren Kontaktpersonen werden von den Bezirkshauptmannschaften persönlich kontaktiert. Bislang sind in diesem Zusammenhang rund 30.000 bis 40.000 Telefonate erfolgt.
Je nach Bedarf in den Stäben sind derzeit rund zwei Drittel bis drei Viertel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bezirkshauptmannschaften im „Home office“. Die Anliegen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger werden derzeit telefonisch und per E-Mail bearbeitet.

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