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Bauherrenpreis 2017 an die evangelische Pfarrkirche in Mitterbach

Hohe Auszeichnung für den aus Waidhofen stammenden Architekten Ernst Beneder

Mit dem „Bauherrenpreis“ der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Öster­reichs wurde vergangenen Freitag in Wien die Neugestaltung der evangelischen Pfarrkirche in Mitterbach durch die Architekten Ernst Beneder und Anja Fischer ausgezeichnet. Das Projekt ist eines von sechs Preisträgern aus bundesweit 82 Einreichungen, darunter u. a. der „Erste Campus“ am Wiener Hauptbahnhof, der Catering Pavillon „Wolke sieben“ im Schlosspark Grafenegg, die Sägerbrücke in Dornbirn, die Kapelle Salgenreute in Krumbach und die Basilika mit dem Geistlichen Haus in Mariazell. Die Jury hob insbesondere das Engagement der in Mitterbach aktiven evangelischen Gemeinde und die Rolle der Pfarrerin, Dr. Birgit Lusche hervor.
Für die im Herbst 2016 rechtzeitig zum Lutherjahr fertiggestellte Neugestaltung der Kirche ist der renommierte Bauherrenpreis nach der Auszeichnung für vorbildliches Bauen im Land Niederösterreich, die vergangenen Oktober verliehen wurde, bereits die zweite Anerkennung. Zur Preisverleihung im Odeon-Theater in Wien war eine illustre Runde aus Mitterbach zugegen, um sich mit allen anderen Preisträgen, den „Bauherren“ und Planern aus ganz Österreich auszutauschen.
Evangelische Kirche A.B. in Mitterbach
Die evangelische Pfarrgemeinde A.B. Mitterbach ist die erste Pfarrgemeinde Niederösterreichs, die nach dem Toleranzpatent von Kaiser Josef II. gegründet wurde und sie liegt inmitten der Niederösterreichischen Kalkalpen. Die Kirche wurde 1785 – damals noch als Bethaus – eingeweiht.
Im Laufe der Jahre sind Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten notwendig geworden. Im Jahre 2015 hat sich die Pfarrgemeinde dazu entschlossen, eine umfangreiche Sanierung des Innenraumes durchzuführen, um auch den ursprünglichen Bethausstil wieder klar erkennbar werden zu lassen. Die Neugestaltung ist in der sachlichen Herangehensweise der ursprünglichen Konzeption motiviert und baut auf Materialechtheit und Schlichtheit der den Raum betonenden Oberflächen.
Das um eine Stufe erhöhte Vorfeld des Altars wurde in das Langhaus vorgezogen und mit einem Holzbodenbelag aus heimischer Lärche ausgeführt. Um den Altarraum finden sich auch die kostbaren Kunstgegenstände aus der Ursprungszeit: die Kanzel, die barocken Engelsfiguren und das Vortragkreuz. Ein Eisenkunstguß stellt Gottvater und Christus auf der Weltkugel (M. 19. Jh.) dar und stammt aus der nahen Kunstgießerei Gußwerk.
Die beim Umbau 1970 wie eine Zwischendecke weit nach vor gezogene Empore wurde nun rückgebaut und durch zwei Seitenemporen ergänzt. Zahlreiche Beispiele belegen ähnliche Anlagen von „Hufeisen“-Emporen in evangelischen Bethäusern und Kirchen. Die neue Anlage der Emporen gibt der Orgel wieder ihren gebührenden Stellenwert im Kirchenraum.
Die Tragkonstruktion der brückenartigen Emporen ist vom Dachstuhl abgehängt. Der Blick aus den Bankreihen im Kirchenraum wird somit nicht durch Stützen beeinträchtigt. Die Flächen der Brüstungen sind transparent. In den Textfeldern sind die Namen der ersten Bekenner und Bekennerinnen zum evangelischen Glauben aus dem Jahre 1782 entsprechend einem Dokument, den „Annaberger Protokollen“ eingearbeitet.
Eine Stiege wie früher verbindet die Empore nun direkt mit dem Altarraum. Die Fenster werden durch die Distanzierung und die Höhenlage der neuen Seitenemporen besser betont, der Lichteinfall insbesondere an der Südseite wird damit wesentlich verbessert.
Alle Holzoberflächen wurden auf ihren ursprünglichen Charakter zurückgeführt, deckende Lackschichten entfernt und durch Wachs und Leinöl ersetzt.

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In die Brüstung sind die Namen der ersten Bekenner zum evangelischen Glauben aus den „Annaberger Protokollen“ eingearbeitet.© Konrad Neubauer
Ernst Beneder (3.v.r.) und Anja Fischer (2.v.r.) bei der Preisverleihung
Eine Stiege wir früher verbindet die Empore nun direkt mit dem Altarraum.
Der behutsam neu gestaltete Innenraum der Kirche
© Konrad Neubauer